Ab nach Sylt!

Ab nach Sylt!Unsere 7 Lieblingsspots auf der Insel

Wir sind echte Küstenkinder – und die zieht es eben regelmäßig ans Meer. Dann packen wir unsere Koffer, hüpfen in die Regionalbahn und steigen erst bei der Endstation wieder aus: Westerland. Wir haben zusammen mit der Sylt Marketing GmbH die Insel erkundet und uns bis über beide Ohren in dieses kleine Fleckchen Friesland verliebt. Kommt mit, wir zeigen euch unsere 7 Lieblingsspots. Aber vergesst euren Friesennerz nicht, es könnte nass werden!

Schietwetter? Uns ganz egal!

So kommt ihr nach Sylt

Einmal auf die Insel, bitte!

Für einen Kurztrip nach Sylt braucht ihr eigentlich nur ein Schleswig-Holstein-Ticket. Damit flitzt ihr vom Bahnhof Hamburg-Altona in nur drei Stunden und ohne Umsteigen nach Westerland. Das Highlight? Die Fahrt über den Hindenburgdamm, der die Insel mit dem Festland verbindet. Zückt die Handys, das hat Instagram-Potential!

PS: In der Hochsaison findet ihr auch immer easy-peasy Mitfahrer, mit denen ihr euch das Ticket teilen könnt – einfach früh genug am Bahnsteig sein und andere Reisende ansprechen.

Café Ingwersen

Kennt ihr das: Ihr futtert die ganze Zugfahrt über, habt bei der Ankunft aber trotzdem mega Hunger? So ging es uns auf Sylt – deshalb sind wir schnurstracks zu Café Ingwersen nach Morsum gedüst. Seit 1925 wird in dem hübschen Friesenhaus gebacken, auch heute werden die Brote noch nach uraltem Rezept und von Hand gemacht. Doch nicht nur auf sein traditionelles Vollkornbrot ist das Team mächtig stolz, auch die Friesentorte ist auf der ganzen Insel bekannt. Unten Blätterteig und Pflaumenmus mit Rum, oben Sahne. Und zwar viel Sahne! Die schmeckt aber gar nicht schwer, sondern luftig-leicht. Mmhh! Dazu gibt's Lübecker Nuss, Bürgermeister und Futjes. Die letzten beiden sind typische nordfriesische Gebäckstücke, bei denen ebenfalls nicht an Fett gespart wird. Aber was soll's – Kuchen geht nicht auf die Hüften, Kuchen ist für's Herz!

Morsum Kliff & Rotes Kliff

Diese Kalorien haben wir aber in Nullkommanichts wieder verbrannt, als wir uns bei Gegenwind durch die vielleicht schönsten Spazierrouten der Insel kämpfen. Zuerst geht's zum Morsum Kliff – einer Art Mondlanschaft mit Dünen in surrealen Gelb-, Grün- und Ockertönen, die sich an das braun-graue Watt schmiegen. Danach machen wir uns auf Richtung Norden, nach Kampen. Hier liegt das Rote Kliff, dessen Steilküste im Sonnenuntergang rötlich leuchtet. Von Farbe ist hier leider keine Spur, doch wir wären keine Hamburger, wenn wir uns nicht auch an grauem Himmel und Regenwetter erfreuen könnten. Wir rennen über den endlosen Strand, schauen den Wellen zu und lassen uns die frische Salzluft um die Nase wehen.

Sylter Schokoladenmanufaktur

Irgendwann bekommt aber selbst das härteste Nordlicht kalte Füße. Deshalb machen wir uns auf zu Tom nach Tinnum. Hier steht die Sylter Schokoladenmanufaktur, in der unter anderem Pralinen, Torten und über 300 (!) verschiedene Tafeln Schokolade hergestellt werden. Angefangen hat es 1966, als Toms Großeltern das Café Wien in Westerland eröffnet haben, 2006 kam dann die Schokoladenmanufaktur dazu. Schon als kleiner Junge wusste Tom, dass er später mal in das  Familienunternehmen einsteigen möchte – und so wurde er nicht nur Konditormeister, sondern auch einer von weltweit 37 Schokoladen-Sommeliers! Und das schmeckt man. Die Pralinen zergehen uns auf der Zunge, mmhh!

Alte Friesenstube

Wow, die Schokoladenseite von Sylt hat uns schon mal sehr überzeugt. Mal sehen, was die Alte Friesenstube in Westerland so kann. Neugierig drücken wir die alte goldene Klinke runter, stolpern zur Tür herein und trauen unseren Augen nicht: Das schnuckelige Restaurant ist von oben bis unten in original Delfter Fliesen gekleidet. Die haben Seefahrer früher von ihren Reisen aus aller Welt mitgebracht. Und weil das Haus im Jahr 1648 erbaut wurde, ist hier noch fast alles so wie damals – nur die Speisekarte nicht. Das plattdeutsche Menü hat sowohl klassische deutsche Küche als auch modern interpretierte Gerichte zu bieten. Wir entscheiden uns für Wolfsbarsch auf Safran-Chorizo-Risotto und Ente mit Rotkohl und Klößen (ja, hier auf Sylt ist eben jeder Tag wie Weihnachten!). Dazu gibt's Ziegenkäse im Speckmantel, Rindertatar, Rote-Bete-Carpaccio mit Scampi und Jakobsmuschel auf Algensalat. Und zu trinken? Einmal Rhabarberaperitif und einmal Sanddorn-Tonic-Aperitif. Cheers!

Ellenbogen (zum Sonnenaufgang!)

Am nächsten Morgen hüpfen (oder besser gesagt: kriechen) wir noch vor Sonnenaufgang aus den Federn. Den wollen wir heute nämlich am Ellenbogen anschauen. Das ist der nördlichste Punkt der Insel, wir sind also fast schon in Dänemark. Hier ticken die Uhren anders. Im Klartext heißt das: Schafe haben Vorfahrt – und davon gibt es hier einige! Wir schaffen es trotzdem pünktlich zum großen Leuchtturm, klettern über die Dünen zum Strand und blicken auf das ruhige blaue Wasser, das in sanften Wellen auf den Strand schlägt. Und über uns? Pinkfarbener Zuckerwattenhimmel, der fotogener nicht sein könnte! Wir sind plötzlich hellwach und wollen unsere Handys gar nicht mehr aus der Hand legen. Und wenn dann nur, um ein paar Muscheln als Erinnerung an diesen tollen Start in den Tag zu sammeln.

Leuchtturmführung in Hörnum

Wir könnten noch ewig hier oben im Norden bleiben, hätten wir nicht einen Termin mit Knut. Er ist Leuchtturmführer und nimmt uns heute mit auf den Leuchtturm von Hörnum. Der Turm wurde 1907 erbaut, ist 16 Meter hoch und nichts für schwache Nerven. Wir steigen die Stufen der engen Wendeltreppe hinauf und kommen dabei an allerlei Kuriositäten vorbei: zum Beispiel an einem ehemaligen Klassenzimmer, in der früher die Kinder des Leuchtturmwärters unterrichtet wurden oder an einem Standesamt, in dem man sich tatsächlich das Ja-Wort geben kann! Oben angekommen, bleibt uns dann aber wirklich die Spucke weg – unter uns glitzert das Wasser, die Dünenlandschaft schlängelt sich elegant um uns herum, die Einfamilienhäuser von Hörnum sehen winzig aus. Und: Die Sonne lacht!

Samoa Seepferdchen

Sylt, du hast uns bisher schon ganz schön umgehauen. Ist das überhaupt noch zu toppen? "Na klar!", denkt sich das Team von Samoa Seepferdchen in Rantum. Das moderne Restaurant mit richtig guter deutscher Küche liegt inmitten von Dünen und Strand, nur einen Katzensprung vom Meer entfernt. Also schon mal satte 5 Sterne für die Location. Und das Essen? Mindestens genauso gut! Denn das Team um Restaurantleiter Jan verwendet frischen Fisch aus der Region und tüftelt ständig neue Leckereien aus. Wir stärken uns mit Dorschfilet mit Honig-Senf-Soße an Kartoffelkruste, Vanillemöhren, Pimentos de Padrón und gegrillten Tomaten und stoßen mit einem Glas Vino auf unseren 1A Sylt-Trip an!

Sylt, du warst der Oberhammer!

KAMPs Hotel & Café

Unser Unterkunftstipp

Für unseren Kurztrip haben wir bei KAMPs Hotel & Café in Keitum eingecheckt. Dort empfängt euch die gebürtige Sylterin Conny mit hübschen und gemütlichen Zimmern, einem wirklich riesigen Frühstück und dem ein oder anderen Klönschnack. Die Gastgeberin ist so herzlich, dass bei eurem Urlaub garantiert die Sonne scheint – versprochen!

Danke, du hübsches kleines KAMPs Hotel!

Sylt

An der Nordsee zuhause #4

Dahlina-Sophie Kock

Dieser Beitrag ist in bezahlter Kooperation mit der Sylt Marketing GmbH entstanden.

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.