Around the World

Around the WorldKulinarisch durch Europa

Dieses Mal erkunden wir mit euch die europäische Küche. Und diese ist so vielfältig wie der Kontinent selbst. Futtert euch mit uns gemeinsam von Skandinavien bis nach Italien! 

Kuchnia

Kuchnia ist das polnische Wort für "Küche" und die hat man in dem gleichnamigen Restaurant auf St. Pauli auch ziemlich gut im Blick. Hier wird gemeinsam gegessen, getrunken, gequatscht – wie in einer WG-Küche. Dieser kleine Laden mit seinen gekachelten Wänden ist richtig muckelig – und bietet euch so einige polnische Gaumenfreuden. Um nur ein paar zu nennen: Bortsch, Pierogi und Blini. Aber auch Pellkartoffeln sowie Yufka-Teigtaschen mit Fetakäse gehören zum Angebot – bodenständig und ziemlich lecker.

Und was darf bei einem Polen nicht fehlen? Richtig! Wodka. Fast nirgends anders gibt es solch eine große Auswahl. Immerhin stehen knapp 60 verschiedene Sorten auf der Karte. Und natürlich sagt euch auch das Team der Kuchnia, welcher am besten zu eurem Essen passt. In diesem Sinne – Nastrovje!

Unser Tipp von der Karte: Pierogi (eine Nudelteigtasche, die mit Speck oder Zwiebelschmelz gebraten wird) mit einer Käse-Kartoffel-Füllung
Preis:

Dionysos

Ihr denkt bei griechischer Küche an Gyros? Tja, dann ist Dionysos im Eppendorfer Weg nichts für euch. Aber das Restaurant, das es bereits seit 1972 in Hamburg gibt, serviert euch dennoch keineswegs überkandidelte Gerichte. Nee, hier kommen frische Speisen auf den Tisch, fernab von Gyros, aber dennoch mit griechischer Leidenschaft zubereitet. Und das schmeckt man auch. Den klassischen Kartoffelsalat nach Hausrezept gibt es seit Beginn. Sonst findet man auf der Karte zum Beispiel auch Fava Santorinis: Das sind pürierte gelbe Linsen mit Kapern, Zwiebeln und Limette – und klingen ziemlich gut, oder?

Unser Tipp von der Karte: Kolokithokeftedes – hinter diesen komplizierten Namen verstecken sich Zucchini-Bällchen mit Estragon-Dip
Preis: €€

Zum Spätzle

Natürlich darf bei unserer kulinarischen Reise ein Besuch in der Heimat nicht fehlen. Aber damit es doch ein wenig außergewöhnlicher ist als Labskaus und Fisch haben wir einen Tipp für euch, der euch die süd-deutsche Küche näher bringt: Zum Spätzle – der schwäbische Imbiss. Lasst euch aber vom Namen nicht täuschen: Hier gibt's richtig leckeres Essen, nicht nur auf die Hand und in gemütlicher Atmosphäre. Wie der Name schon verrät, warten hier Spätzle in allen Variationen darauf, von euch entdeckt zu werden. Aber noch weitere schwäbische "Schmankerl" wie Maultaschen und Flädlesuppe stehen auf der kleinen Karte. Eines unserer Highlights: Belegte Seele – auch ein schönes Wort für eine ordentlich belegte Stulle.

Unser Tipp von der Karte: Klassische Käs'Spätzle mit Emmentaler
Preis: €€

 

Crêperie Ti Breizh

Die französische Küche ist für seine Kreativität und den Genuss bekannt. Die Crêperie Ti Breizh am Nikolaifleet bringt ein echtes Stück Bretagne in die Hansestadt. Und das meinen wir wörtlich! Denn auf der Karte stehen nicht nur die unheimlich leckeren, süß belegten Crêpes, sondern auch das herzhafte Gegenstück dazu: das Galette. Diesen sehr dünnen Pfannkuchen aus 100 % reinem Buchweizen können wir euch nur wärmstens empfehlen.

Ob mit Schinken, Spinat, Spiegelei oder Walnüssen – die Auswahl ist vielfältig und ja, was sollen wir sagen? Einfach richtig lecker! Natürlich gibt's auch so einige anderen französische Klassiker wie Paté de Campagne (eine Pastete vom Schwein). 

Unser Tipp von der Karte: Galette Savoyarde – Galette mit Weißweinkartoffeln, luftgetrockneter Schinken, Raclettekäse & Salat  
Preis: €€

Vienna

Dass unsere Nachbarn in Österreich gut kochen können, wissen wir schon lange. Aber sie können nicht nur Wiener Schnitzel, Germknödel und Kaiserschmarrn. Das Bistro Vienna in der Schanze zeigt uns, wie sich österreichische Küche mit hanseatischem Flair vereinen lässt – und zwar bestens. In diesem kleinen Restaurant könnt ihr nicht reservieren und sitzt ziemlich nah an euren Tischnachbarn – die euch aber nicht lange fremd bleiben werden, denn hier kommt man fix ins Klönen. Auf der stets handgeschriebenen und wechselnden Speisekarte stehen neben den Klassikern Wiener Schnitzel und Topfenknödel auch Lachs auf Zitronen-Risotto und gebratene Kalbsnieren mit Blattspinat und Kartoffelgratin – Gourmetküche in lässiger Atmosphäre.

Unser Tipp von der Karte: Wiener Schnitzel mit Gurken-Kartoffel-Salat
Preis: €€

Karlsons

Schweden ist soo viel mehr als die IKEA-Kantine. Mit Elchsalami, Blaubeermarmelade & Apfelpfannkuchen, Köttbullar & Hot Dogs hat das Karlsons so einige skandinavische Leckereien für euch.  Die Frühstückskarte entführt euch von Malmö über Kopenhagen nach Bergen und lässt euch bestens in den Tag starten. Zum Lunch bekommt hier vom Team von Karlsons Quiche, Kartoffelsüppchen oder Kötbullar mit Preiselbeeren serviert.

Einziger Wermutstropfen der Reise in unsere Kindheit mit Pipi Langstrumpf und Bullerbü ist, dass man hier nur nicht zu Abend essen kann. Aber genau aus diesem Grund solltet ihr euch unbedingt an einem Wochenende von der leckeren Küche Skandinaviens überzeugen lassen.

Unser Tipp von der Karte: eine Zimtschnecke Deluxe
Preis:

Vagueira Tapas Bar

Mitten auf der Langen Reihe könnt ihr in den Süden entfliehen. Nämlich in der Vagueira Tapas Bar. Hier gib's nicht nur köstliche Oliven, Chorizo und Co., sondern auch besten Hauswein – eine ideale Kombi für einen spanischen Abend.

Für das südliche Flair sorgen nicht nur die Speisen, sondern auch das Interior – denn die großen Holzfässer, die Palmen und die allgemeine Atmosphäre in diesem Laden lassen euch vergessen, dass draußen vor der Tür das noch ziemlich winterliche Hamburg wartet.

Unser Tipp von der Karte: Gambas al Ajilo – kleine Garnelen in Knoblauchsauce. 
Preis: €€

Bona'me

Hamburg ist seit Februar um einen Tempel des wahren Genusses reicher: Denn seitdem gibt es das Bona'me in der Neustadt. Auf der Karte stehen echte orientalische Köstlichkeiten wie gefüllte Pide und Mantis – das sind hausgemachte Teigtaschen, die mit Käse gefüllt sind und in einer leckeren Sauce serviert werden. Auf den ersten Blick schreckt die Schlange in diesem 500 Quadratmeter großen Restaurant etwas ab, und auch die Bestellmethode á la Vapiano ist nicht unbedingt für jeden was – aber für dieses Essen lohnt sich das Anstehen! 

Unser Tipp von der Karte: Beyti Falafal – ein dünn gerolltes Fladenbrot mit Falafal und einer Joguhrt-Tahinsauce und Peperoni-Minz-Öl
Preis: €€

Da Remo

Bei einer kulinarischen Tour durch Europa darf natürlich das Lieblingsrestaurant aller Deutschen – der Italiener um die Ecke – nicht fehlen. Wir wissen, dass nichts über eine richtig gute Pizza geht, aber im Da Remo in Eppendorf bekommt ihr nicht nur Italien auf den Tellern, sondern auch um die Ohren. Denn hier steckt in jeder Ecke Amore!

Bei Gründer Remo Giampetro hingen damals jede Menge HSV-Fanartikel, die klar gemacht haben, dass hier Fußball und Essen mit Leidenschaft geliebt wird. 2012 hat Sohn Angelo übernommen und erinnert mit lebensfrohen Fotos an seinen Vater. Klar, dass hier auch echte Tradition auf den Tisch kommt: Bruschetta, Taglioni mit Scampi in Hummersoße oder Penne Arrabiata mit Rinderfilet – jedes Gericht für sich ist mega gut. Nicht ganz günstig hier, aber das ist es definitiv wert.

Unser Tipp von der Karte: Die Antipasti hier ist ein wahrer Genuss
Preis: €€€

 

Spajz

Spajz ist ungarisch und heißt übersetzt "Speisekammer". Auch wenn dieses Restaurant kein "reines" ungarisches Restaurant ist, gibt es hier ein paar ungarische Klassiker auf der Karte. Aber auch so einiges mehr – alles aus frischen Zutaten, die meist aus der Region kommen. Damit existiert in Barmbek ein cooles Lokal, das gutes Essen anbietet UND Style hat. Es gibt alles: Vom Frühstück über Mittag bis zur Stulle am Abend, was satt und vor allem glücklich macht. Die wechselnde Karte bietet euch mit Gemüseeintopf, Pulled Pork oder gefüllte Aubergine die große Auswahl.

Unser Tipp von der Karte: Szegediner Gulasch – gibt's mit oder ohne Fleisch
Preis: €€

Tinka Rebhan

Aufgewachsen in der Lüneburger Heide ist Tinka seit fünf Jahren "nordish by heart" und das schlägt ziemlich laut für die Schiffe, das Meer und den Hafen. Dabei erkundet Tinka die Stadt besonders gerne mit ihrem Rad und ist dabei immer auf der Suche nach noch unentdeckten Ecken Hamburgs.