Cölln's

Cölln'sDeutschlands älteste Austernstube

Ein wahres Stück Hamburger Geschichte: Schon seit 1760 wurde im Cölln’s mit Fisch und Meeresfrüchten gehandelt. In Deutschlands ältester Austernstube haben bekannte Persönlichkeiten, Adelige und Kaufleute gespeist. Das Mutterland führt diese Hamburgensie nun fort. 

Am 31. Dezember 2015 wurde hier zum letzten Mal gegessen. Nun schreibt das Mutterland die traditionsreiche Geschichte des Cölln's weiter. Das Hamburger Delikatessengeschäft bringt seine Expertise in die historischen, denkmalgeschützten Räume des Restaurants und wagt damit den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Inmitten vom ca. 30.000 handbemalten Fliesen, die die Elbe und dessen Reichtum an Meeresfrüchten darstellen, wird im Cölln's endlich wieder aufgetischt! 

Im Cölln’s gibt es nun ausgewogenes Frühstück, eine wechselnde Wochenkarte mit Hausmannskost und selbst gemachten Kuchen – alles wofür Mutterland, einer der führenden Delikatessenhändler Deutschland, bereits bekannt ist. Natürlich runden mit dem Einzug von den Feinkostexperten auch wieder die Austern das Angebot ab. Die leckere Auswahl gibt es von Montag bis Freitag auch zum Mitnehmen – und das bereits ab 8 Uhr! 

Hoher Besuch im Cölln's

Im Cölln’s speiste man diskret. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten waren zu Gast: Kaiser Wilhelm II., Otto von Bismarck, Hans Albers, Helmut Kohl und die Altbürgermeister Henning Voscherau und Klaus von Dohnanyi. Aber auch die Hamburger Verleger Gerd Bucerius und John Jahr Senior kamen vorbei. Helmut und Loki Schmidt aßen regelmäßig im Cölln’s. Rudolf Augstein bestellte in den 80er Jahren am liebsten die Kanalarbeiter-Schnitte mit 200 Gramm Tartar vom Rinderfilet, kurz überbacken, mit einem Klacks Crème fraîche und zwei Esslöffeln Kaviar. Zar Nikolaus kam 1897 auf dem Weg nach England ins Cölln’s und speiste mit seiner Frau im letzten Separee. Heute kann man dieses Separee für 6-8 Personen für Firmenfeiern, Geburtstage und andere Anlässe anmieten. Heinrich Heine schrieb „...wir gehen zum schlampampen ins Cölln...“.

Wissenswertes über das Cölln's

◊  Schon seit 1760 wurde im Cölln’s mit Fisch und Meeresfrüchten gehandelt, außerdem ist das Cölln’s die älteste Austernstube Deutschlands (Eröffnung vor 183 Jahren).

◊  Aus dem Jahr 1898 stammen die knapp 30.000 hochwertigen handbemalten Wand- und Bodenfliesen, gefertigt im Jugendstil durch Villeroy & Boch Keramische Werke aus Mettlach.

◊  Eine kleine rote Karte draußen an der Tür bedeutete für die Kellner, dass sie klopfen und warten mussten, bevor sie eintraten. Eine schwarze Karte signalisierte, dass sogar zu warten war, bis drinnen geklingelt wurde.

◊  Herr Cölln war schon immer innovativer Vorreiter: Das Restaurant besaß die erste Tischklingelanlage und die erste private Telefonanlage Hamburgs. Auch auf jedem Tisch befand sich früher eine Klingel, auf Wunsch zogen sich die Kellner zurück und erschienen nur, wenn der Gast per Klingel nach ihnen verlangte.


Auch in Zukunft speist man im Cölln's wieder in den geschichtsträchtigen Räumen, die in fünf gemütliche Separees unterteilt sind. Die Türen wurden allerdings rausgenommen, sodass die Zimmer nun ineinander übergehen. Während früher die feine Gesellschaft hier im Stehen speiste, bietet das Cölln's heute Platz für 50 Leute.

Ab Herbst 2017 wird das Cölln's auch abends geöffnet sein. 

Merle Hagelüken

Merle ist ein absolutes Nordlicht: Aufgewachsen an der Ostsee geht sie mittlerweile in Hamburg auf Entdeckungstour. Sie liebt den Hafen, das Wasser und findet in jeder Ecke das Besondere!