Der Hamburger Gin-Tonic-Guide

Der Hamburger Gin-Tonic-Guide8 Bars für GINspiration

Der klassische Gin Tonic ist aus dem Nachtleben kaum wegzudenken. Auch unsere Abende hat das Kultgetränk schon um so einige feuchtere, fröhlichere Stunden beschert. Aber: Gin Tonic ist nicht gleich Gin Tonic. Gemeinsam mit Trivent haben wir acht Hamburger Bars besucht, die nicht nur eine herausragende Auswahl an Gins und Tonics haben, sondern auch kreativ mit dem Drink umgehen können. Hier findet ihr sicherlich die richtige GINspiration! 

Die Gin-Tonic-Expertise wächst im Clockers

Unsere Hamburger Gin-Tonic-Map

Eine kleine Geschichte des Gins

Den feinen Tropfen, den wir so gerne trinken, haben wir eigentlich simplen Magenschmerzen zu verdanken. Der in Hanau geborene Mediziner Francois de la Boe widmete sich in seinen Studien u.a. chemischen Prozessen und experimentierte um das Jahr 1650 in Holland mit Wacholder und Alkohol, dessen Tropfen gegen Magenschmerzen helfen sollte. Sein Resultat taufte er auf den Namen Genever, der in Holland aber schon bald als alkoholisches Genussmittel diente. 

Doch Gin assoziieren wir unmittelbar mit Großbritannien. Wie kam der Gin auf die Insel? Ganz einfach: Nach dem Spanisch-Holländischem-Krieg, in dem das britische Militär die Holländer unterstützen, wurde auf der Insel der Genever in "Gin" umbenannt. Anfang des 18. Jahrhundert hat die Regierung die nicht lizensierte Ginherstellung erlaubt und so erlebte die Spirituose seinen Durchbruch. Schnell war die Ginproduktion häufiger anzutreffen als das Bierbrauen. Der Gingeschmack von damals lässt sich heute kaum mit dem jetzigen vergleichen. Gin galt damals als Getränk der Armen. Während dieses sogenannten "Gin Crazes" gab es allein in London mehr als 400 Destillen. 

Doch der Gin hat einen Massenalkoholismus hervorgerufen. Noch heute ist Gin als "mother's ruin" bekannt. Ein neuer Gin Act steigerte die Qualität des Gins und dem Getränk gelang es langsam, sich in die vornehmeren Gesellschaftsschichten einzuschleichen. 

Die Boys in ihrem Element im Le Lion

So many ways to Gin!

Gin darf aus jedem Reinalkohol hergestellt werden, sofern er landwirtschaftlichen Ursprungs ist. Meistens wird hierfür Mais oder Getreide verwendet. Neben der Basis des Reinalkohols mit 96 % vol. kommt es bei der Ginherstellung auf die Botanicals an, die dem hinzugefügt werden. Wichtig ist natürlich der Wacholder.

Welche natürlichen Rohstoffe von Pflanzen oder Pflanzenauszügen außerdem hinzukommen, entscheidet jede Brennerei für sich. Nach welchem Rezept der Gin nun hergestellt wird, ist natürlich streng geheim. Aber aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten der Botanicals schmeckt kein Gin wie der andere. 

Falls die Spirituose direkt abgefüllt wird, ohne weitere Destillation (Der Prozess nennt sich "Mazeration"), handelt es sich um einen Compound Gin, die billigste Variante des Gins, die keine große Beachtung findet. Uns geläufig sind die sogenannten Distilled Gins. Hier unterscheiden sich mehrere klassische Arten von Gin:

1. Der trockene Dry Gin: Ausgeprägtes Wacholderaroma, ein ungesüßter Drink, bei dessen Herstellung die aromatisierenden pflanzlichen Bestandteile dem Neutralalkohol in einzelnen Schritten nacheinander zugegeben werden.

2. Der trockene London Dry Gin: Kein Hinweis auf die Herkunft, sondern auf das Verfahren. Die aromatisierenden pflanzlichen Zutaten werden gleichzeitig dem Neutralalkohol zugegeben, bevor dieser einer weiteren Destillation unterzogen wird. Die nachträgliche Zugabe von künstlichen Aroma-oder Farbstoffen ist explizit untersagt. Ebenso darf Zucker nur in geringen Mengen hinzugefügt werden (0,5 g pro Liter).  

3. Der etwas süßere Old Tom Gin: Die ursprünglichste Form des Gins, die gerade ein Revival durchlebt. Durch die nachträgliche Zugabe von Zucker ist er süßer als London Dry Gin und verfügt zudem über einen volleren Körper.

4. Der süße und würzige Plymouth Gin: Eine gesetzlich geschützte Herkunftsangabe. Nur Gin, der in der Hafenstadt destilliert wurde, darf sich so nennen. Er ist eher fruchtig-süß und nicht so stark wacholderlastig. 

5. New Western Dry Gin: Eine neue Interpretation des Dry Gins. Die Wacholdernote rückt in den Hintergrund und lässt Raum für andere Aromen. 

6. Genever: Bezeichnung für holländischen Gin. 

7. Sloe Gin: Das ist eine Art Likör, der aufgrund der Süße und des Alkoholgehalts von 15 – 30% Vol. nicht den Anforderungen eines echten Gins entspricht.

1. Berglund

Diese nordische Bar in Winterhude hat unser Herz im Sturm erobert. Wir nehmen Platz am imposanten Mahagony-Tresen (aus Holz einer entweihten Kirche) des Berglunds, wo das Gastgebertum noch großgeschrieben wird, und lassen uns von Barkeeper Daniel fachmännisch beraten. Er weiß, "der Kunde hat viel Ahnung" und verfügt deshalb über ein gewaltiges Know-how, was Spirituosen angeht.

Das Berglund bietet überwiegend schwedische Gins an und legt seinen Schwerpunkt eigentlich auf Whiskeys und Bourbons. Das tut der Gin-Tonic-Expertise aber nichts ab. Nachdem wir uns ein wenig die Karte rauf und runter getrunken haben, holt Daniel einen fassgelagerten Gin hervor. Der Dutch Courage reift neun Monate in einem amerikanischen Eichenfass, was für eine liebliche Eigennote sorgt. Und wir sind sofort Gin und weg. 

Auswahl an Gins: Um die 30 Gins, überwiegend aus Schweden, stehen hier immer zur Auswahl
Auswahl an Tonics: Thomas Henry und Fever Tree
Preis: Zwischen 8,50 und 23 € 

Trivent-Tipp

Zuidam Dutch Courage Aged Gin 88 + Fever Tree: Riecht strenger als er tatsächlich ist, obwohl er pur getrunken einen intensiven Charakter hat. In der Kombination mit Fever Tree ist er an diesem Abend für Martin unschlagbar. 

Empfehlung des Hauses

Napue Gin aus Finnland auf Roggenbasis + Fever Tree: sehr komplex und perfekt für alle, die auf Rye und Gin stehen. Wacholder und Roggen ergänzen sich perfekt. 

Barkeepers Darling

Daniel schwört auf den all time classic, Tanqueray No. 10 + Fever Tree: Diese Kombi ist immer ehrlich und straight. 

2. Clockers

Wir steuern das Clockers nicht nur an, weil das Ambiente hier unvergleichlich ist, sondern auch, weil das Clockers seinen eigenen Gin herausgebracht hat. Der hauseigene Clockers Gin ist ein New Western Dry Gin, dessen Geschmack im Vergleich zum London Dry Gin weg vom klassischen Wacholder geht und durch bestimmte Botanicals akzentuiert wird. In diesem Fall durch frische Zitrone. Dieser spritzige Akzent des Clockers Gin harmoniert mit der Wacholdernote im perfekten Einklang – wir sind Fan!

Barkeeper Marc ist für weitere Insidertipps der perfekte Ansprechpartner und legt uns unter anderem den Sylvius Gin aus Holland und den Kalevala Gin aus Finnland ans Herz. Nehmen wir! Hier direkt an der Bar, auf Augenhöhe mit der geballten Expertise von Marc, unter Zweigen und Lichterketten und inmitten von Holz und Moos fühlen wir uns dem Gin Tonic so verbunden wie nie. Grund genug, sich auch mal zu einem der begehrten Tastings anzumelden, die das Clockers regelmäßig anbietet.  

Auswahl an Gins: Rund 18 edle Tropfen stehen hier bereit
Auswahl an Tonics: Fever Tree, Schweppes, Fentimans
Preis: Im Schnitt um die 10 € 

Trivent-Tipp

Clockers Gin + Fever Tree. Dieser ist nicht nur geschmacklich ein Highlight, sondern auch in der Verpackung ganz nach dem Geschmack der Jungs. Die Gläser sind schön, das Eis ist doppelt gefrostet und es wird bewusst auf Deko verzichtet. 

Empfehlung des Hauses

Natürlich der Clockers Gin – weil er auch einfach wirklich gut ist! 

Barkeepers Darling

Marc empfiehlt uns den Sylvius Gin mit Fetimans (und Orangenzeste). Dieser Gin aus Holland ist sehr kräuterlastig, harmoniert in der Kombination mit dem Tonic exzellent, prickelt auf der Zunge und überrascht uns mit einer spannenden Vielfalt. Danke für den Tipp! 

3. Good Old Days

Hier kommt der Gin Tonic im Pokal daher! Im Good Old Days ist natürlich auch der Name Programm und somit geht es hier im Gin-Talk mit Barkeepers Nils gleich um den Gin in seiner Ursprungsform – die guten alten Zeiten eben. Somit landet gleich der Old Englisch Gin in unserem Kelch, der uns allen unbekannt ist und punktet, da er so schmeckt, wie Gin vermutlich vor 200 Jahren schon geschmeckt hat. Hier sind wir an einen Kenner geraten. 

Das Good Old Days ist eine der ersten Bars in Hamburg, die sich dem Gin-Tonic-Thema angenommen hat. Bereits seit mehr als sieben Jahren stehen sie in treuem Dienste des Longdrinks, der vor zwei, drei Jahren sein Durchbruch erlangte. Wir genießen unsere Gin Tonics hier in gemütlicher, dunkler Atmosphäre und kommen nach den Drinks richtig in Feierlaune. 

Auswahl an Gins: Oben in der Bar rund 25, unten in der GOD-Lounge gibt es am Wochenende die Auswahl zwischen 50-60 Flaschen 
Auswahl an Tonics: Fever Tree, Schweppes, Fentimans
Preis: Donnerstags in der Happy Hour gibt es Standarddrinks vor 22 Uhr für 5,50 €, danach für 7,50 € , die Gin Tonic gibt's für 10+.

Trivent-Tipp

Mario macht hier die Ansage: Sipsmith V.J.O.P, ein echter London Dry Gin, mit Fentimans. Der Wacholderkörper ist hier extrem prägnant, er ist zitruslastig und man schmeckt einen leichten schokoladigen Akzent heraus.

Empfehlung des Hauses

Der Tonka Gin aus Hamburg + Schweppes Dry Tonic: Euch erwartet komplexer Körper und im Abgang ein sehr spannender Geschmack der Tonka-Bohne, die süßlich ist und ein wenig an Kaffee erinnert. 

Barkeepers Darling

Nils empfiehlt uns den Old Englisch Gin + Schweppes, ein richtiger "Old School Gin", so wie er früher vor 200 Jahren geschmeckt hat. Dieser Gin wird nicht gefiltert, hat wenig Botanicals und wird in einer Champagnerflasche verkauft. 

4. The Walrus Bar

Wir gehören zu den Glücklichen, die es schon in den Keller der Walrus Bar geschafft haben – wer hier noch nicht war, der sollte so lange wiederkommen, bis Barkeeper Lee euch einen Freitag oder Samstag schnappt und euch unten in die Geheimnisse der Spirituosenwelt einweiht. Denn das Team der Walrus Bar hat nicht nur ein großartiges Gin-Tonic-Know-how, sondern weiß, was aktuell in der Barszene angesagt ist.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass es hier schicke infusionierte Gins gibt. Gin mit Williams Birne und Thymian-Zitronen-Bitters? Kein Problem! Dazu gibt es von Lee noch Weisheiten on top, die ihn als echten Tonic-Experten entlarven: "Jeder hat sein eigenes Geschmacksalter" oder der Vergleich eines Gin Tonics mit einer Frau: "Zu viel Schminke übertönt schließlich auch die Schönheit einer Frau", als es um das richtige Wacholderverhältnis geht. 

Auswahl an Gins: 10 bis 15 Gins stehen hier hinter der Bar, 9 auf der Karte 
Auswahl an Tonics: Thomas Henry, Schweppes Dry, Fentimans 
Preis: 8 - 12,50 €

Trivent-Tipp

Ab in den Keller! Und hier eine ganz persönliche Gin-Reise unternehmen. 

Empfehlung des Hauses

Heebie-Jeebies: Hibiskus infusionierter Gin mit Tonic und Bitters. Als Gin wird hier Gilbey's Gin aus London genommen, der dreifach destilliert wird. 

Barkeepers Darling

Der Williams Birne, dessen Grundlage Tanqueray ist, hat ein wenig was von einer Limonade, aber die karamellisierte Birne + Limette und Thymian sind großartige Geschmackskombinationen im Mund. 

5. Christiansen's

Direkt auf dem Kiez servieren die professionellen Barkeeper des Christiansen's aus über 800 Spirituosen Drinks der Extraklasse. Auch wenn der Schwerpunkt hier auf Whiskey und Rum liegt, ist auch die Auswahl an Gins nicht zu verachten. Hier probieren wir zum ersten Mal den Hamburger 5 Continents Gin, der Botanicals aus allen fünf Kontinenten vereint. Barkeeper Patrick hat auf jeden Fall ein hohes Maß an Expertise und eine Neugier, die uns sofort ansteckt. Also immer her mit den Gins! 

Auswahl an Gins:
Über 50 Gins stehen hier bereit für euch 
Auswahl an Tonics: Thomas Henry, Fever Tree, Fentimans
Preis: 9,50 bis 20 €

Trivent-Tipp

Henderson London Dry Gin + Thomas Henry. Dieser Gin ist sehr down to earth, mild und eine gute Basis für einen soliden Gin Tonic. 

Empfehlung des Hauses

Trivent und Christiansen's sind sich einig: Henderson London Dry Gin + Thomas Henry, den es hier mit einer Grapefruit-Scheibe gibt. 

Barkeepers Darling

Eine von Patricks tollen Empfehlungen, die auch uns sofort überzeugt hat, Rutte Celery Gin + Thomas Henry: straight, authentisch und der Wacholder geht trotz Sellerie nicht unter. 

6. 3Freunde Bar

Auch die 3Freunde Bar ist ohne Zweifel eine sichere Anlaufstelle für einen Gin-Tonic-Abend mit hoher Qualität. Wir setzen uns direkt an die Bar und fangen mit Barkeeper Achim ein kleines Expertengespräch an. Während er und die Trivent-Jungs die komplexen Gins feiern (NB Gin, Old Englisch), stellen die Geheimtipp-Mädels fest, dass so ein süßlicher Gin halt auch einfach geil ist. Wir genießen den Gin Mare mit Fever Tree Mediterranean, den uns Achim mit Basilikum serviert. Dieser Drink ist zwar weniger herb, aber überzeugt auch die Jungs, weil der Basilikum es einfach ausmacht – good call, 3Freunde! 

Unser Auge fällt sofort auf die große Tafel mit der Empfehlung des Gin Tonics des Monats. Tanqueray mit Rosenaroma, Grapefruit, Brombeere und Thomas Henry. Dieser Drink empfiehlt sich absolut für Gin-Tonic-Neulinge, er ist sehr leicht und stark infusioniert, was ihn perfekt macht für Trinker mit einem süßen Gaumen. 

Auswahl an Gins: Über 60 Gins stehen hier bereit für euch 
Auswahl an Tonics: Dry only!
Preis: 5 bis 11,50 €

Trivent-Tipp

Ein schottischer Gin, auf Weizenbasis gebrannt: NB Gin + Fever Tree Indian – ein super komplexer, erdiger Gin ganz nach dem Geschmack der Jungs.  

Empfehlung des Hauses

In der 3Freunde Bar gibt es jeden Monat den Gin Tonic des Monats. Als wir hier waren, war es der Tanqueray mit Rosenaroma, Grapefruit, Brombeere und Thomas Henry

Barkeepers Darling

Achims Empfehlung kommt immer ganz auf die Stimmung an. Im Zweifel empfiehlt er aber immer den Old English mit Fever Tree.

7. Le Lion

Darf in der Auflistung sicherlich nicht fehlen: das Le Lion. Hier im Regal stehen seltene Gins, auf die die Trivent-Jungs schon immer gespannt waren. Also wird auch gleich eine ganz besondere Bestellung von Barkeeper Dirk aufgenommen, auf die sich vor allem Martin freut: G'Vine Gin, ein Edel-Gin auf Traubenbasis, der mit Fever Tree serviert wird. Das Resultat: leider viel zu süß.

Aber da wir gerade in einer Bar der Extraklasse sind, lassen wir es uns nicht nehmen, gleich noch einen drauf zu setzen: Wir bestellen den Alambic's Gin, einen seltenen, limitierten Gin aus Schottland. Das Besondere daran ist, dass dieser Tropfen ganze 16 Jahre im Eichenfass gelagert wird, in dem ehemals Bunnahabhain Whisky reifte, eine wirkliche Rarität bei der Ginherstellung. Hinweis: Diesen Gin auf keinen Fall mischen, den sollte man unbedingt pur genießen. Ein weiterer Trivent-Tipp: Lasst euch im Le Lion unbedingt einen Gin empfehlen, der zum Doctor Polidori's Tonic passt, denn besitzt eine feine Kohlensäure und lässt dem Gin viel Raum. 

Auswahl an Gins: über 80 Stück
Auswahl an Tonics: Fentimans, Britvic Indian Tonic, Dr. Polidori's 
Preis: 15 - 27 €

Trivent-Tipp

Tschin Gin aus der Schweiz + Doctor Polidori's, eine wahre Perle für Gin-Tonic-Liebhaber. Floral, fruchtig, perfekt! 

Empfehlung des Hauses

Tschin Gin aus der Schweiz + Doctor Polidori's, ein Trivent-Liebling auf Empfehlung des Hauses. 

Barkeepers Darling

Wenn Dirk sich festlegen müsste, dann empfiehlt er No. 3 London Dry + Britvic Tonic, eine echte Wacholder-Bombe. 

8. Freudenhaus

Im Freudenhaus fühlen wir uns wohl, weil die Atmosphäre angenehm unprätentios ist. Hier ist es gemütlich, wir sitzen an rustikalen Tischen und können uns hier entspannt dem Gingenuss hingeben. Wenn da doch nicht nur die Auswahl so schwerfallen würde! So viele Flaschen lachen uns an und wollen probiert werden. Wir starten mit einem Hayman's Royal Dock plus Schweppes Dry. Trivent sagt dazu: "Das ist Gin, wie er sein muss, der ist super lecker. Da geht zwar nur einer, aber der geht." Das spornt natürlich an zu weiteren Geschmackserlebnissen.

Der Tanqueray Malacca Gin ist uns zu wässrig und der Ginself Premium Gin hat einen sehr dominanten Geschmack nach Mandarine. Wer nicht so sehr auf Wacholder steht, dem sollte dieser Gin gut schmecken. Und da die Barkeeper richtig Ahnung haben, lassen wir uns weiter beraten und kommen bald wieder für die nächste Runde Drinks! 

Auswahl an Gins:
über 190 Sorten
Auswahl an Tonics: 7 Sorten im Angebot
Preis: Im Schnitt 10-15  €

Trivent-Tipp

Blue Ribbon London Dry Gin + Fever Tree, ein blumiger, bodenständiger, ehrlicher Gin Tonic, der für jeden geeignet ist. 

Empfehlung des Hauses

Eine präzise Empfehlung des Hauses bekommen wir nicht. Der Gast soll selbst entscheiden, in welche Richtung er gehen möchte. 

Barkeepers Darling

Ein klassischer Tanqueray mit Schweppes Dry bekommen wir von unserem Barkeeper empfohlen. Immer ein Gewinner. 

Vielen Dank an alle 8 Gin-Tonic-Bars für die tolle Beratung und den schönen Rausch! 

Mit Trivent Barkonzepte unterwegs

Unser Trio der Herzen

Mit Mario, Martin und Tobi von Trivent machen wir uns seit einigen Wochen auf Erkundungstour durch Hamburger Bars und checken aus, welche Drinks uns wo am besten schmecken. 

Merle Hagelüken

Merle ist ein absolutes Nordlicht: Aufgewachsen an der Ostsee geht sie mittlerweile in Hamburg auf Entdeckungstour. Sie liebt den Hafen, das Wasser und findet in jeder Ecke das Besondere!