Die besten Stullen der Stadt

Die besten Stullen der StadtGlück zwischen zwei Scheiben Brot

Wie oft hat sie uns schon gerettet, wenn wir zu müde zum Kochen waren. Wenn wir auf Entdeckungstour hungrig die Picknickdecke ausgebreitet haben. Oder, wenn wir schon beim Frühstück richtig Hunger hatten. Hier kommt ein Hoch auf die Stulle – mit 7 Top-Adressen für belegte Brote!

Eine Liebeserklärung

Wir kennen uns schon sehr lange. Das erste Mal sind wir uns in der Schule begegnet, haben jede Pause zusammen verbracht. Im Studium haben wir uns manchmal sogar noch abends getroffen. Du warst mein erster Crush und bist trotzdem so viel mehr als eine Jugendliebe. Alles, was nach dir kam, konnte dir nicht das Wasser reichen. Keine andere kleine Zwischenmahlzeit werde ich je so lieben wie dich. Danke, dass es dich gibt, Stulle!

Caffè57½

Das Caffè57½ trägt auch den Titel "Breaks Rules". Und Regeln brechen Deni und Lucia in ihrem kleinen Café im Eppendorfer Weg auf jeden Fall – denn die Stullen sind hier wirklich mehr als dick belegt und strotzen nur so vor wilden Zutaten! Ob Burrata, Avocado oder Rote-Bete-Frischkäse: Hier bleibt kein Brotzeit-Traum unerfüllt!

Rooster Café

Nicht nur Popeye weiß, dass Spinat stark macht – auch Saso vom Rooster Café in Barmbek. Deshalb steht auf der Karte seines Cafés auch Brot mit Babyspinat, Sprossen und Cottage Cheese. Ab morgens um 8 Uhr könnt ihr euch die Powerstulle bestellen und so mit besonders viel Energie in den Tag starten!

Café NOLOSO

Habt ihr schon mal eine Ceviche-Stulle gegessen? Wir auch nicht – bis wir das neue Café NOLOSO an der Holstenstraße entdeckt haben. Hier versorgen euch Jannis und Mehmet in ihrem kleinen Laden mit Kaffee, Säften und Broten. Das gesunde und vor allem satt machende Vollkornbrot von "Zeit für Brot" wird jeden Tag frisch belegt – und zwar vegetarisch, vegan oder mit Fisch.

bread.

Wozu braucht man viele Brote, wenn man das perfekte gefunden hat?

Außen knusprig, innen fluffig ist wohl die treffendste Beschreibung für das perfekte Brot. Und das gibt es im Eppendorfer Weg 189. Denn hier backt der Schweizer Christian Aeby in seinem vier Quadratmeter großen Laden bread. das wohl leckerste Sauerteig-Brot, das ihr je probiert habt! Fünf Zutaten, 60 Stunden Reifung, ein alter Holzofen und natürlich ganz viel Liebe machen dieses Brot zu der perfekten Grundlage für eure Stulle. Und das Beste ist: Ihr bekommt das Brot nicht nur bei Christian direkt im Laden, sondern auch auf den Wochenmärkten in der Isestraße, im Turmweg und in der Osdorfer Landstraße in Groß Flottbek.

Lauras Küche

Wer bei Stullen nur an Butterbrot und Mayonnaise denkt, war noch nie bei Laura. In ihrem kleinen Souterrain-Café zwischen Schanzenpark und Uni tischt sie ausschließlich laktosefreie Köstlichkeiten auf. In Lauras Küche stärkt ihr euch zum Beispiel mit "Roter Ziege", also Roter Beete mit Ziegenfrischkäse. Freund und Koch Danilo bringt die italienische Version des belegten Brotes nach Hamburg: mit Avocado-Focaccia und Piadina aus Kichererbsenmehl. 

Balz und Balz

© Uta Gleiser

Wer Geschwister hat, weiß, dass man sich oft ums Essen streitet. Bei Chris und Kathrin von Balz und Balz ist das nicht so, aber vielleicht auch nur, weil sie beide unterschiedliche Stullen lieben: die Bauernleberwurststulle und die Quarkstulle mit Honig. Wir finden: Beides klingt lecker, ganz besonders, weil die Zutaten dafür aus der Heimat der beiden kommen. Die Wurst sogar aus der familieneigenen Fleischerei!

Zeit für Brot

© Zeit für Brot

Kommen wir zum Meister unter den Stullenmachern: Zeit für Brot. Die Bio-Bäckerei in Ottensen backt jeden Morgen frisch – und liefert damit die perfekte Grundlage für gute Stullen. Wer sich zwischen Erbse-Ei, Radieschen-Rogger und Grillstulle-Ziegenkäse nicht entscheiden kann, dem bleibt immer noch die Möglichkeit, sich ein eigenes belegtes Brot zu schmieren: zum Beispiel eine Oliven-Dinkel-Stange mit Hummus – unser persönlicher Liebling!

Lisa Knauer 
Coverfoto: Unsplash

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.