"Die kleinste Kreuzfahrt der Welt"Vom Hafentor ins Alte Land auf der MS Senator

Mit einem Riesendampfer in die große See stechen, das kann jeder. Aber auf der "kleinsten Kreuzfahrt der Welt" fahren, vorbei an den Sehenswürdigkeiten der schönsten Stadt der Welt, das kann man nur mit der Familie Kramer und der MS Senator! Vom 12. bis zum 15. April könnt ihr an der Kreuzfahrt teilnehmen und in einer Ferienwohnung in Cranz in perfekter Idylle des Alten Landes entspannen. 

Ausspannen im Alten Land © Tourismusverband Altes Land

Ein langes Wochenende im Alten Land

Am 12. April ist es so weit, dann legt Hamburgs erste innerstädtische Kreuzfahrt ab. Mit der Traditionsschiff „Senator“ geht es ab den  Landungsbrücken für ein langes Wochenende ins Alte Land. Hier am Elbdeich in Cranz betreibt die Familie Kramer in achter Generation das Gasthaus „Zur Post“ sowie sechs urgemütliche Ferienwohnungen zum Ausspannen. Unser Motto: "Raus aus der Hamburger City – Abschalten in Hamburger Natur".

Alles zur Kreuzfahrt zwischen den Landungsbrücken und Cranz

Mit der Barkasse hin und wieder zurück – das ist "die kleinste Kreuzfahrt der Welt"!

Veranstalter ist die Familie Kramer mit ihrem Gasthaus "Zur Post"
Hinfahrt: 12. April mit der MS Senator
Aufenthalt: Ihr übernachtet in einer der Ferienwohnungen des Traditionsgasthauses und genießt die ländliche Aufgeschlossenheit und Herzlichkeit der Cranzer, wenn ihr zum Fischessen im Lokal vorbeischaut.
Rückfahrt: 15. April

Dies ist die erste Kreuzfahrt, die zweite wird im Oktober stattfinden. Die Seefahrt ist limitiert auf 20 Plätze, noch sind wenige verfügbar!

Ausblick auf die Este

Sehnsuchtsort Altes Land

Manchmal nervt sogar geborene Hamburger der graue Stadtalltag und wir sehnen uns nach Ruhe und Natur. Dabei ist der Weg der Stadt zu entfliehen gar nicht so weit! Anstatt mit der S1 zum Airport zu düsen, nehmen wir die Bahn bis Landungsbrücken. Denn hier wartet ein Schiff auf uns, die uns geradewegs in ein Hamburger Naturparadies bringt: das Alte Land.

Wenn wir die Augen schließen, träumen wir schon von Apfelplantagen, die in voller Blüte stehen. Und uns läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn wir an die leckeren Fischspezialitäten denken. Aber bevor wir die Füße im Garten des Gasthauses „Zur Post“ bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen hochlegen können, steht uns eine Mini-Kreuzfahrt durch den Hamburger Hafen bevor.

Jan Bülow und Jan Frithjof Kramer vor der MS Senator. © Lisa Knauer

Hafenrundfahrt Royal

William und Kate, Lady Di und Prinz Charles, ja sogar die Queen – fast die ganze königliche Familie aus Großbritannien schipperte schon mit der MS Senator durch den Hafen. Das Schiff wurde nämlich 1963 im Auftrag des Hamburger Senats extra für Repräsentationsaufgaben der Hansestadt gebaut. Wenn wir so am Senatsponton hinter der Rickmer Rickmers stehen, dann fühlen wir uns ein kleines bisschen königlich.

Der Panorama-Salon des Schiffs erstrahlt mit den eleganten Teakholztischen und geschwungenen Sesseln bis heute im Glanz der 60er Jahre. Da kommt ein Gläschen Sekt zum Empfang natürlich wie gerufen, dann weist uns Kapitän Jan Bülow auch schon in den Ablauf unserer anderthalbstündigen Kreuzfahrt ein.

Unser Kapitän ist ein echtes Hamburger Original: Bereits in fünfter Generation führt Jan mit seinem Vater Karl „Kalli“ Bülow den Barkassenbetrieb im Hafen. Nur wenige kennen sich besser in den Hamburger Gewässern aus als die beiden, so sind sie die einzigen, die die MS Senator mit aller Sicherheit durch das Naturschutzgebiet bis zum Anleger der Familie Kramer bringen können. Einige Anekdoten haben sie auch noch auf Lager.

Wie viel Wahrheit in Jans Geschichten steckt, darüber denken wir gar nicht nach. Alle Hamburger Barkassenführer sind schließlich bekannt für ihr Seemannsgarn-Talent. Viel wichtiger ist uns die Aussicht auf die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: die Elbphilharmonie, Övelgönne und Blankenese, den Containerhafen und das riesige Werftgelände vom Blohm + Voss bis wir die idyllischen Weiten des Alten Landes erreichen.

Auf dem Elbdeich sind wir zu Hause

Hinrich Kramer eröffnete 1725 die Schankwirtschaft „Zur Post“ am Estedeich. Vor allem Postkutscher kehrten hier ein und brachten den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Region mit nach Cranz. Schon damals war die Wirtschaft über die Grenzen des kleinen Örtchens hinaus bekannt, auch heute noch erzählt man sich von der großartigen Küche des Fischrestaurants.

Bereits in achter Generation führt Herbert Kramer das Gasthaus „Zur Post“. Seine Schwester Wiebke leitet den Service, sein Sohn Jan Frithjof kümmert sich um alles, was mit Medien und den Ferienwohnungen zu tun hat. Sie bezeichnen sich selbst gerne als Hamburger Originale und fühlen sich pudelwohl in ihrer Heimat zwischen Este und Elbe. „Was wir machen und was uns gelingt, das wird gut. Wir konnten ja jetzt auch schon ein paar hundert Jahre üben“, sagt Herbert Kramer und lacht.

Herbert und Wiebke Kramer.

Übernachten im Familienheim

Als wir über den Anleger auf das Ferienhaus der Familie Kramer hinzulaufen, fragen wir uns, wie schön es gewesen sein muss hier aufzuwachsen. Das denkmalgeschützte Haus direkt auf dem Deich, in dem sich die drei neuesten Wohnungen befinden, war nämlich früher das private Familiendomizil. Die Namen Oma’s Stube und Opa’s Stube erinnern daran.

Jan Kramer erzählt uns, dass er heute noch sehr die Ruhe und Natur schätzt, wenn er in Cranz ist. Mittlerweile lebt er in Ottensen, natürlich zum Arbeiten aber am liebsten zum Entspannen verschlägt es ihn immer wieder zu seiner Familie nach Cranz – immerhin nur gut 25 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Dabei gehört das Leben auf dem Wasser für ihn dazu: „Mit fünf Jahren hatte ich mein erstes kleines Boot und habe damit die Gewässer rund um mein Zuhause erkundet“, erzählt er. „Wenn ich dann Hunger hatte, war ich in der Küche des Gasthauses immer herzlich willkommen.“

Gemütlich wie Zuhause

Die Wohnungen sind urgemütliche Seemannsheime. Auf den großen Federbetten würden wir uns am liebsten sofort fallen lassen. Und dann erst dieser Ausblick! Dort fällt der Blick in den schönen Garten, hier auf die Este und sogar die Elbe. Ein Traum zum Entspannen: Spätestens zur Apfelblüte kommen wir wieder zurück!

Fahrt über die Este

Hinweis
Die erste Mini-Kreuzfahrt am 12. April musste leider abgesagt werden. Es sind erstmal keine Buchungen möglich.

Cover: Lisa Knauer

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Gasthaus"Zur Post" entstanden.

Carolin Simon

Unsere kleine Weltenbummlerin Caro hat den Weg zurück in die Heimat gefunden und ist ab jetzt auf Entdeckertour in Hamburg unterwegs. Sie liebt den Hamburger Hafen und ist immer auf der Suche nach schönen Märkten und neuen Food Ideen.