Die Nacht. Alles außer Schlaf

Die Nacht. Alles außer SchlafDie neue Ausstellung im Museum der Arbeit

Für die meisten von uns ist die Nacht zum Schlafen da. Wir kuscheln uns unter unsere Decken und verkriechen uns ins Land der Träume. Doch genau darum soll es in "Die Nacht. Alles außer Schlaf" im Museum der Arbeit nicht gehen. Stattdessen will uns die Ausstellung mit über 350 Objekten zeigen, wie viele Menschen vielerorts die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr erleben – zum Beispiel bei der Arbeit, in Clubs oder unterm Sternenhimmel.

Hier wird fleißig gearbeitet. © Hochbahn Hamburg

Neues aus Barmbek

Das Museum der Arbeit in Barmbek hat eine neue interdisziplinäre Ausstellung an den Start gebracht. Bis zum 1. Juni 2020 könnt ihr euch in dem historischen Backsteingebäude am Wiesendamm aus verschiedenen Perspektiven mit dem Thema Nacht auseinandersetzen. "Die Nacht. Alles außer Schlaf" zeigt den Zwiespalt von Arbeit und Vergnügen, Grenzenlosigkeit und Kontrollverlust, Freiheit und Zwang.

Stimmt euch schon mal ein:

Work, work, work

Die siebenmonatige Ausstellung legt einen besonderen Fokus auf die Nachtarbeit. Wie ist es, im Dunkeln zu arbeiten? Welche Branchen betrifft das vor allem? Was macht das mit den Menschen und ihrem Sozialleben?

An verschiedenen Stationen könnt ihr die andere Hälfte des Tages aus den unterschiedlichsten Perspektiven erleben: von den ersten Sternkarten und der Sinnsuche im nächtlichen Himmel über das Unheimliche und die Angst in der Dunkelheit bis hin zum breiten Spektrum nächtlicher Arbeitsfelder und den wilden Exzessen des Nachtlebens.

Es gibt viel zu erleben!

In der lebendig gestalteten Ausstellung könnt ihr interaktiv ein nächtliches Gedankenkarussell anschieben, in die Kultur des Nachtlebens abtauchen, duftende Flirtkarten austauschen und virtuelle Graffitis hinterlassen. 

Auf der Reeperbahn ist zu jeder Uhrzeit was los. © Museum der Arbeit

350 Objekte warten auf euch

Neben diesen interaktiven Stationen erwarten euch über 350 Objekte aus den Bereichen der Mythologie, Astronomie, Kunst, Popkultur und Technikgeschichte. Zum Beispiel Fotos, Gemälde, Postkarten, Globen und Atlanten, Bühnenbildmodelle, Horrorfiguren aus Filmen und Büchern, ein Vampirjäger-Koffer und Accessoires aus der Gothic-Kultur, Laternen und Lampen sowie typische Utensilien zu den Themen Sexarbeit und Obdachlosigkeit. 

Müssen wir noch mehr sagen? Kommt vorbei – euch erwartet alles außer Schlaf!

Euch erwarten nicht nur Fotos, sondern auch historische Zeichnungen. © Carnovsky, Mailand

  • Wann hingehen?

    Am besten bei "Nachts im Museum" am 13.12. oder am 23.1. ab 17 Uhr. 

  • Mit wem?

    Allein oder mit eurer museumsbegeiserten Gang. 

  • Das Besondere?

    Die interaktiven Aktionen und die Größe der Ausstellung – euch erwarten über 350 Objekte. 

  • Und danach?

    Köstlichen Kaffee und selbst gemachten Kuchen im LüttLiv nebenan. 

Auch Teil der Ausstellung: Nachtarbeit in der U-Bahn © Hochbahn Hamburg

Titelfoto: CP Krenkler
Collage: Hochbahn Hamburg

Dieser Beitrag ist in bezahlter Kooperation mit der Stiftung Historische Museen Hamburg entstanden. 

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.