Eisbüttel

EisbüttelHausgemachtes Eis aus der Region

Von Eis können wir in diesen Tagen nicht genug bekommen! Und wer keine Lust mehr auf schnöde Sorten hat und mal ganz neue Varianten probieren möchte, sollte sich auf den Weg in die Lutterothstraße machen: Bei Eisbüttel gibt's tolle Geschmacksrichtungen – handgemacht aus natürlichen Zutaten.

Hello Eisbüttel!

Noch ist es ruhig

Als wir der neuen Eisdiele in Eimsbüttel einen Besuch abstatten, ist noch Ruhe vor dem Sturm. Ira und ihr Team entpacken gerade die zwölf Sorten des Tages. Diese wechseln fast täglich, aber heute kommen wir in den Genuss von Mango, Rote Beete-Himbeere, Sesam oder Vanille. Alle Sorten werden von Ira in der Eisküche selbst zubereitet. Neugierige können ihr durch ein kleines Fenster sogar dabei zuschauen.

Die Theke des Glücks.

Eimsbüttel sollte es sein!

Apropos neugierig: Wir wollen von Ira wissen, wie es dazu kam, dass sie eine eigene Eisdiele aufmachen wollte. "Ich hatte schon immer Lust auf ein eigenes Café!" Aber die Liebe zum Eis brachte sie dann zu der heutigen Kombi aus Café und Eisdiele. Die ehemalige Redakteurin besuchte gleich zwei Eisfachschulen, um das Handwerk von der Pike auf zu lernen. Als sie dann letztes Jahr im Februar vor dem Haus in der Lutterothstraße stand, war auch klar, wohin sie mit ihrer Idee ziehen möchte: nach Eimsbüttel. "Dieser Stadtteil ist einfach so wahnsinnig nett und kommunikativ," schwärmt die Hamburgerin.

Ira macht Eis mit Leidenschaft.

Eisliebe

Nachdem sie dem Vermieter ihr Konzept vorgelegt hat, schnappte sich Ira ihre Familie und Freunde und machte sich an den Umbau des Ladens. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwischen selbstgebauten Tischen aus Gerüstbalken, die Ira selbst auf Baustellen gesammelt hat, und selbstgebastelten Lampen fühlt man sich direkt wohl.

Auch die Bilder an der Wand von Kindern und Jugendlichen beim Eisessen ist ein Beweis, mit wie viel Liebe zum Detail hier gearbeitet wurde. Als sie uns erzählt, dass sie selbst sowie ihre Söhne auf den Fotos zu sehen sind, merken wir: Iras volles Herzblut steckt in Eisbüttel.

Hier liegt die Eisliebe in der Familie.

Natürlich zubereitet

Und das schmeckt man auch. Alle Eissorten sind von der 52-Jährigen selbst zubereitet – mit den besten natürlichen Zutaten. Alleine für das Vanilleeis macht Ira aus dem gemahlenen Vanilleschoten eine Paste, die erst eingekocht wird und ein paar Tage zieht, ehe sie daraus eine cremige Eissorte macht.

12 Sorten stehen zur Wahl.

Ihr habt mal Lust was Neues?

Dann probiert mal…

Wie wäre es dann mit der Eissorte Ziegenmilch Rosmarin oder Griechischer Joghurt mit Honig? 

Unser Favorit?

Rote Beete-Himbeer. Klar, hier hat uns optisch vor allem die Farbe überzeugt. Als wir zuerst die Rote Beete schmecken und dann die säuerliche Himbeere rauskommt, sind wir begeistert. Das ist das perfekte Sommereis! Täglich stehen 12 Eissorten zu Auswahl – aber die können immer wechseln. Je nachdem welche Zutaten Ira bekommt und wonach ihr der Kopf steht.

Dieser Eisbecher sieht doch verführerisch aus, oder?

Und was ist im Winter?

Noch lange nicht Schluss! Denn Ira hat viele Ideen für ihr Café. Seitdem sie am 10. Mai Eisbüttel eröffnet hat, wollen die Leute einfach nicht mehr als ihr köstliches Eis. Daher steht sie Tag und Nacht in ihrer Eisküche. Wenn die Tage wieder kürzer und kühler werden, könnt ihr euch aber auf weitere Leckereien freuen. So soll es in Zukunft selbstgemachten Kuchen, Crépes und Waffeln geben. Wem der Sinn nach Süßem steht, der sollte unbedingt in der Lutterothstraße vorbeikommen...

Schaut euch mal diese wunderschöne Lampe an.

Eisbüttel im Schnellcheck:

  • Unbedingt probieren…

    … solltet ihr Rote Beete-Himbeere und Sesam! So lecker!

  • Ihr zahlt für eine Kugel…

    … 1,30 €. Kleine Kugeln gibt's für 1 €

  • Die beste Zeit, um ein Eis zu essen …

    … ist am frühen Nachmittag. Manchmal sind die Eisvorräte schon am frühen Abend geplündert.

Cristina Lopez

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden. Wir bedanken uns bei Eisbüttel für die leckere Kostprobe.

Tinka Rebhan

Aufgewachsen in der Lüneburger Heide ist Tinka seit fünf Jahren "nordish by heart" und das schlägt ziemlich laut für die Schiffe, das Meer und den Hafen. Dabei erkundet Tinka die Stadt besonders gerne mit ihrem Rad und ist dabei immer auf der Suche nach noch unentdeckten Ecken Hamburgs.