Finkenwerder

FinkenwerderSieben Spots südlich der Elbe

"Im Süden von der Elbe, da ist das Leben nicht dasselbe", sagen die Beginner. Und recht haben sie. Denn dort, wo tonnenweise Äpfel wachsen, wo sich hübsche Bauernhäuser aneinanderreihen und riesige Flugzeuge produziert werden, da sieht es wirklich ganz anders als bei uns in der Stadt. Wir haben das Ufer gewechselt und sieben tolle Spots in und um Finkenwerder entdeckt. 

Fähre 62

Schon die Fahrt nach Finkenwerder ist ein Highlight. Dazu steigt ihr einfach an den Landungsbrücken in die Fähre Nr. 62 und schippert bis zur Endhaltestelle. Auf dem Weg kommt ihr am Fischmarkt, dem beeindruckenden Dockland-Gebäude und dem Elbstrand vorbei. Und wenn ihr euch einmal zur anderen Seite umdreht, blickt ihr auf Container, Krähne und das Gewusel unseres riesigen Hafens. Na, haben wir zu viel versprochen?!

Dampfer Imbiss

Kaum seid ihr am Fähranleger Finkenwerder angekommen, springt euch ein großes rot-blaues Schild ins Auge, auf dem in knalligen Farben "Dampfer Imbiss" steht. Und der Laden hält, was er verspricht! Hier könnt ihr Brathähnchen, Pommes und Fischbrötchen verputzen und dabei auf die vorbeifahrenden Pötte gucken. 

Airbus-Aussichtspunkt

© Unsplash

Das F in Finkenwerder steht für Flugzeuge. Die starten und landen hier nämlich den ganzen lieben langen Tag auf dem Flugplatz des riesigen Airbus-Werks, fliegen von dort aus in die ganze Welt und bringen uns zu unseren liebsten Urlaubsspots. Wer die Maschinen nicht nur am Himmel sehen, sondern auch wissen will, wo sie produziert werden, platziert sich am besten am großen Airbus-Aussichtspunkt. Dort habt ihr den besten Blick auf die Heiligen Hallen der Flugzeugfabrik und erfahrt, in welchem Gebäude welche Bestandteile gefertigt werden. Plane-Spotting at its best!

Rüschpark

Wer sich mehr für Pötte als für Flugzeuge interessiert, dem empfehlen wir den Rüschpark. Hier könnt ihr picknicken oder euch auf die Bänke direkt am Wasser fläzen und den vorbeifahrenden Riesen zuwinken. Denn die Helgen, ehemalige Bauplätze, auf denen früher Schiffe entstanden, ragen wie Balkone auf die Elbe hinaus. Hier habt ihr also die Pole-Position!

Das Alte Land

Es ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands und ein absolutes Muss für jeden Finkenwerder-Besucher: das Alte Land. Die Gegend südlich der Elbe sorgt dafür, dass wir Hamburger immer genügend Vitamine bekommen und beliefert uns regelmäßig mit frischen Äpfeln & Co. Ihr könnt entweder über Deiche spazieren und kilometerweit über die Felder blicken oder euch einen Obsthof aus nächster Nähe angucken. Wir lieben zum Beispiel die Früchtetankstelle von Familie Diercks!

Duckdalben Seemannsclub

© Deutsche Seemannsmission

Stellt euch vor, ihr müsstet monatelang an eurem Arbeitsplatz wohnen – so ungefähr fühlt sich das Leben eines Seemanns an. Um den fleißigen Seeleuten ein bisschen Freizeit abseits des Schiffs zu ermöglichen, hat die Seemannsmission vor nunmehr 30 Jahren der Seemannsclub Duckdalben gegründet. Hier gibt's Internet, Telefone und Computer für die Kontaktaufnahme mit der Familie, einen kleinen Shop und natürlich eine Bar.

Die Seemannsmission ist auf Spenden angewiesen und freut sich über jeden noch so kleinen Betrag. Hier könnt ihr das Projekt unterstützen. 

Freibad Finkenwerder

Wer sich an einem heißen Sommertag nach einer kleinen Abkühlung sehnt, ist im Freibad Finkenwerder richtig. Hier plantscht ihr mit bestem Elbblick und verpasst keines der großen Schiffe, das auf der Elbe unterwegs ist. Mit dieser Ablenkung ziehen sich die Bahnen wie von selbst, versprochen!

Geheimtipp Hamburg

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.