Focacceria Apulia

Focacceria ApuliaFocaccia ist keine Pizza

Vor drei Jahren entschieden sich die beiden Anwälte Raimondo und Andrea gegen den Kanzleialltag in Italien und begaben sich auf die Suche nach einem neuen Abenteuer. Sie reisten von München nach Berlin und kamen nach Hamburg, um zu bleiben! Es fehlte ihnen nur eins bei uns im Norden: eine echte Focacceria wie in Bella Italia. Kurzerhand eröffneten die beiden Freunde selbst einen Laden und backen seitdem die leckerste Focaccia der Stadt!

Willkommen in der Focacceria Apulia, mitten in Winterhude.

Little Italy in Winterhude

Ciao! Herzlich willkommen in der Focacceria Apulia! Raimondo steht neben seinem Ofen, als wir den gemütlichen Laden in Winterhude betreten. Es riecht nach frisch gebackenem Teig, geschmorten Tomaten und knusprigem Käse. Sein Geschäftspartner Andrea kommt lachend auf uns zu: "Ihr kommt genau richtig, wir haben gerade frische Focaccia aus dem Ofen geholt." Juhu, was für ein Timing! Die Auslage ist gefüllt mit den leckersten Sorten, die wir uns nur vorstellen können: Kartoffeln, Zucchini oder Tomaten auf fluffigem Teig. Mmhhh yummy. Wie soll man sich da entscheiden? Antwort: Einfach gar nicht – probiert euch durch!

Die hausgemachte Focaccia! Hier wird genossen!

Von Apulien nach Hamburg

Vor drei Jahren kamen die beiden Freunde aus Apulien nach Hamburg. Sie hatten schlicht keine Lust mehr, der großen Karriere als Anwalt hinterherzujagen und mit dem damit verbundenen Stress zu leben. So packten die beiden ihre Sachen und begaben sich auf die Reise: Es ging nach Kopenhagen, dann nach Paris, Oslo, München, Berlin und schließlich nach Hamburg. In unserer Hansestadt angekommen, war den beiden klar: Sie hatten ihr neues zu Hause gefunden: Diese grüne Stadt, mit ihrer Vielseitig und auf die immer Verlass ist, hatte es ihnen sofort angetan. Andrea verweist lachend auf Bus und Bahn: "Die kommen hier immer pünktlich, ich liebe das."

Ab an die Theke!

„Wir wussten sofort, dass Hamburg unsere neue Heimat wird! Dies ist die Stadt ist, in die wir die italienische Esskultur bringen wollen.“

Andrea, Restaurantinhaber

Raimondo und Andrea vor ihrer Focacceria in Winterhude.

Ein Neustart mit Focaccia

Für den Neustart fehlte nur noch ein Job. Obwohl beide aus einem ganz anderen Business kommen, war die Entscheidung, eine Focacceria zu eröffnen, eine ganz natürliche. Die beiden Italiener sind mit dem Teiggericht großgeworden. Während wir in Deutschland als Kinder Butterbrote mit Käse in die Hand gedrückt bekommen, gibt es gegen den kleinen Hunger in Apulien ein Stück frische Focaccia. Natürlich hausgemacht. Das Rezept gab’s von der italienischen Großmutter mit auf die große Reise – außerdem holten die beiden sich die Tricks und Tipps von den Bäckern der ältesten Focacceria Apuliens. Kein Wunder also, dass sie heute echte Profis sind. „Inzwischen kennen wir jede Laune des Foccaiateigs. Zum Backen einer Focaccia braucht man sehr viel Feingefühl,“ erklärt uns Raimando.

Soooo lecker!

Super frischer Burrata!

Wir sind Focaccia addicted!

Aber was ist denn überhaupt Focaccia?

Das wichtigste zuerst: Focaccia ist keine Pizza! Auch wenn sich die beiden italienischen Gerichte auf den ersten Blick sehr ähnlich sehen. Raimondo und Andrea kennen die Verwirrung schon: "Am Anfang mussten sich auch die Gäste erst daran gewöhnen, dass sie in unserem italienischen Lokal etwas anderes als Pizza erwartet. Aber einmal probiert, kommt keiner mehr von unserer hausgemachten Focaccia los." Das können wir nur bestätigen - auch wird sind inzwischen addicted.

How-to Focaccia

Der kleine aber feine Unterschied

Andrea und Romando erklären uns, woran ihr Focaccia von Pizza unterscheiden könnt:

  1. Währen der Teig für Pizza oft nur 3-4 Stunden gehen muss, braucht der einer Focaccia 40 (!) Stunden und verlangt damit nach deutlich mehr Aufmerksamkeit und Arbeitsaufwand.

  2. Im Prinzip handelt es sich bei einer Focaccia um einen Brotteig, der mit reichlich Olivenöl, Kräutern und Salz angereichert wird.

  3. Von Kartoffeln, Mozzarella bis zu Schinken: Den herzhaften Variationen einer Focaccia sind keine Grenzen gesetzt. Der Unterschied zur Pizza: Es landen meistens nur ein bis zwei Zutaten auf dem Teig. Hier zählt Qualität und eine sehr bewusste Auswahl!

Kurz: Die Focaccia ist das feine Brot der Italiener. In Italien wird sie als Snack oder als Mahlzeit, in warm oder in kalt genossen. Ob am Strand, in der Mittagspause, zum Frühstück oder Abendbrot. Focaccia geht einfach IMMER! 

Foccacia auf dem Tisch, Aperol in der Hand = happy me!

Genug geschnackt

Womit wir bei unserem reich gedeckten Tisch angekommen wären: Vor uns stehen sämtliche Sorten Focaccia, frischer Burrata (der jede Woche frisch aus Apulien kommt) und zwei große Gläser Aperol Spritz. Zeit zu genießen! Vorher gibt es noch fix einen letzten Geheimtipp von Andrea und Raimondo: "Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es eine kleine Focaccia-Party bei uns im Restaurant. Dann platzt der Laden aus allen Nähten. Das ist jedes Mal ein riesiger Spaß." Hört sich gut an, finden wir! Also liebe Foodies: Kommt unbedingt vorbei und genießt Vino, Aperol und all die köstlichen Sorten Focaccia, und feiert das Leben mit einem Stückchen Little Italy in Winterhude.

Wie bei Mutti!

Lisa Knauer

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Sinem Löbe

Sinem ist erst seit kurzem wieder zurück im Norden. Umso mehr Spaß hat sie daran, Hamburg neu für sich zu entdecken: Immer auf der Suche nach dem besten Kaffee, den schönsten Vino-Spots oder einer neuen Jogging-Strecke.