Franzbrötchenwettbewerb 2018

Franzbrötchenwettbewerb 2018Wer backt das beste Feingebäck?

Egal wie zuckrig, egal wie ungesund: Wir Hanseaten lieben unser heißes Teilchen, unser Zimtschätzchen, das Franzbrötchen! Keine Spezialität ist Hamburg so eigen wie das teigummantelte Plunderwunder. Deshalb möchte der Franzbrötchen Verlag am 5. Mai bereits zum fünften Mal das schmackhafteste Feingebäck der Stadt küren. Das Beste daran: Ihr könnt in der Jury sitzen und euch einen Tag lang durch die zimtigsten Kreationen Hamburgs futtern.

Ein Hamburger Kultgebäck

Ob das Franzbrötchen nun ein Andenken an das französische Croissant, die Erfindung eines Altonaer Bäckers oder eine Variante des skandinavischen Hefe-Plunderteigs ist – heute gehört das Kultgebäck zu Hamburg wie Michel, Fischbrötchen und Elbe. Unsere süße Hansestadt hat ein heißes Teilchen – und wir lieben es mit jedem Geschmacksnerv unserer Zunge.

Matschig, saftig und richtig zimtig – genauso sollte das perfekte Franzbrötchen schmecken. Weil wir Hamburger uns mit den süßen Sünden des Nordens besser auskennen als irgendjemand sonst, ist es mehr als angebracht, dass wir, die amateurhaften Enthusiasten, in der Jury sitzen, wenn am Samstag das beste Franzbrötchen der Stadt gekürt wird. Pünktlich zur Mittagszeit versammeln sich Feinschmecker und Genüsslinge im Museum für Hamburgische Geschichte zu einem zuckersüßen Taste Test.

Ihr wollt dabei sein?

So werdet ihr offizielles Jurymitglied

Verständlicherweise ist der Andrang auf die beliebten Juryplätze riesig. Deshalb werden auch in diesem Jahr wieder kostenlose Karten für ein bestimmtes Zeitfenster der Verköstigung vergeben. Diese könnt ihr am Museumseingang abstauben - doch aufgepasst: Die Tickets sind nämlich auf exklusive 555 Stück limitiert. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! 

Der zuckrigste Contest der Stadt

Probiert und taxiert werden Franzbrötchen aus rund dreißig verschiedenen Konditoreien, Bäckereien und Cafés. Der zuckrigste Contest der Stadt wird dabei von einer zweihundertköpfigen Jury betreut, die sich in geflogener Manier durch die zimtigsten Geschmackwelten Hamburgs futtern kann. Stattfinden wird das Event im Museum für Hamburgische Geschichte, das den Franzbrötchenwettbewerb in Kooperation mit dem Franzbrötchen Verlag auf das Backblech gestellt hat. Am Ende des Tages gehen zwei glückstrunkene Sieger aus dem Turnier hervor: das bestgedrückte und das bestgedrehte Zimtschätzchen Hamburgs.

Eingebacken: ein zimtiges Programm

Mit dem Duft von Zimt und Zucker in der Nase steigt die Lust, etwas mehr über das Franzbrötchen, seine Herstellung und Geschichte zu lernen. Deshalb ist der zimtige Contest in ein erstklassiges Rahmenprogramm eingebacken, das eure süßen Plunderherzen höherschlagen lassen wird.

Die Hamburger Bäckerinnung zeigt euch live und im Zimtduft, worauf es beim Franzbrötchen zaubern tatsächlich ankommt. Sören Ingwersen ist ein erfolgreicher Krimiautor und gewährt euch eine exklusive Kostprobe aus seinem zimtigen Roman „Der Fremde im Backtrog“. Auch Manfred Beseler teilt die Liebe fürs Franzbrötchen. Unterstützt von Historikerin Silke Urbanski serviert er euch Einblicke in den aktuellen Forschungsstand der Franzbrötchen Geschichte.

Und über allem schwebt der verführerische Duft des Zimtes... Mehr Hamburg? Geht wohl kaum.

Lisa Knauer

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Tabitha Wedemann

Nachdem Tabitha die letzten sieben Monate durch die Weltgeschichte gereist ist, hat sie jetzt ihren Weg zurück nach Hamburg gefunden, um ihrer Leidenschaft fürs Schreiben nachzugehen. Wenn sie nicht gerade in Cafés sitzt, Gedichte verfasst oder über Festivals tanzt, erkundet sie am liebsten all die besonderen Ecken ihrer Heimatstadt!