Hamburg besser machen

Hamburg besser machenKneipengespräche für eine bessere Stadt

Was kann Hamburg besser machen? Dieser wichtigen Frage stellen sich die ZEIT:Hamburg und die Körber-Stiftung in der gemeinsamen Initiative "Hamburg besser machen". Ganz Hamburg ist dazu eingeladen, sich bis zum 29. März in rund 30 Kneipen von Lurup über Eppendorf bis Dulsberg und Blankenese zusammenzufinden und im Dialog zukunftsweisende Ideen für ein noch lebenswerteres Hamburg zu entwickeln. 

Auf ein Wort, Hamburg!

Ein Ort, an dem wir uns wohlfühlen: die Kneipe, keine Frage. Hier finden noch anregende Gespräche statt, mit genau dem Inhalt, der uns wirklich bewegt. Es wird gestritten, diskutiert, gelacht, geweint, gesungen und geschimpft – die Kneipe ist zweifellos ein Ort für Emotionen. Die rund 30 Lokalitäten im gesamten Hamburger Stadtgebiet sind daher auch das ideale Setting für die gemeinsame Initiative "Hamburg besser machen" der ZEIT:Hamburg und der Körber-Stiftung.  

Eure Stimme für Hamburg

In 36 von 104 Hamburger Stadtteilen findet "Hamburg besser machen" im Februar und März statt – jede(r) kann teilnehmen und seine/ihre Sorgen, Meinungen und Gedanken rund um seine/ihre Stadt und Viertel teilen. Die Initiatoren hören euch dabei zu, geben unterschiedlichen Standpunkten Raum und entwickeln gemeinsam mit den TeilnehmerInnen direkt vor Ort neue Ideen.

Je nach Lokalität kommen dabei zwischen 15 und 35 Menschen aus dem Stadtteil zusammen und sprechen zwei Stunden darüber, was man in Hamburg besser machen kann. Bei jedem Kneipengespräch wird ein(e) Redakteur(in) oder ein(e) Mitarbeiter(in) der ZEIT:Hamburg dabei sein. Moderiert werden die Gespräche von ZukunftsbotschafterInnen. Das ist eure Chance, Hamburg eine noch lautere Stimme zu geben! 

Die Kneipengespräche

Aus organisatorischen Gründen müsst ihr euch für die Kneipengespräche anmelden. Bitte gebt Alter, Postleitzahl und ein Thema an. Dabei könnt ihr aus der Liste wählen oder ein eigenes Thema vorschlagen. 

Die ZEIT:Hamburg und die Körber-Stiftung laden zu einem Getränk ein. Die Ergebnisse der „Kneipengespräche“ werden im Laufe des Abends dokumentiert und können auf der Webseite jederzeit nachgelesen werden.

Hamburg kann mehr

Zusätzlich zu den Kneipengesprächen sammeln und erarbeiten die Initiatoren auf einer Online-Plattform und in Workshops über vier Monate lang Vorschläge, mit denen sich konkrete Probleme der Stadtgesellschaft lösen lassen. Dabei bezieht das Programm bewusst auch jene mit ein, die sonst nur selten zu Wort kommen, etwa Zugewanderte oder die Kinder und Jugendlichen der Stadt. In einem eigens dafür eingerichteten „Zukunftsraum“ im ZEIT Café können sich Interessierte freitags mit ZEIT-RedakteurInnen über ihre Ideen für ein besseres Hamburg persönlich austauschen.

Und was dann?

So viel Austausch ist ja schön und gut, denken sich jetzt vielleicht die meisten. Aber kommen die Anregungen und Impulse, die in den Kneipengesprächen zutage kommen, auch wirklich bei den Entscheidungsträgern an? Die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsprojekts werden am 11. Juni auf einer großen Abschlusskonferenz im Körber-Forum präsentiert und die Lösungsvorschläge mit Vertretern der Hamburger Politik und Verwaltung diskutiert. 

Ina Mortsiefer

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der ZEIT:Hamburg und der Körber-Stiftung entstanden. 

Merle Hagelüken

Merle ist ein absolutes Nordlicht: Aufgewachsen an der Ostsee geht sie mittlerweile in Hamburg auf Entdeckungstour. Sie liebt den Hafen, das Wasser und findet in jeder Ecke das Besondere!