Hamburg vom Wasser aus erleben

Hamburg vom Wasser aus erlebenHier wird's ganz schön nass!

Hamburg und Wasser gehören einfach zusammen, das ist uns längst klar. Genau aus diesem Grund ist es an der Zeit, unsere wunderschöne Hafenstadt von seinen zahlreichen Wasserwegen aus zu erkunden. Egal ob Elbe, Alster oder unsere Fleete und Kanäle, die Liste an Möglichkeiten ist lang. Wir haben für euch die schönsten Gefährte und Strecken herausgesucht, um Hamburg von einer neuen Seite zu entdecken!

Kanufahrt

Beginnen wir mit einem Klassiker, um Hamburg vom Wasser aus zu entdecken. Was gibt es schließlich Schöneres, als sich an einem warmen Sommerwochenende im Kanu durch Hamburgs Kanäle treiben zu lassen?! Am besten schnappt ihr euch ein paar Freunde, packt euer Picknickzeug und genügend Getränke ein und schon kann die Fahrt beginnen.

Unsere Lieblingsstrecke: Entlang der Gose und Dove-Elbe könnt ihr die wahrscheinlich grünsten Ecken Hamburgs bestaunen. Satte Wiesen, schnatternde Gänse und zirpende Grillen betören unsere Sinne. Wer hier paddelt, findet die perfekte ländliche Idylle! Für diese Strecke braucht ihr circa 3 Stunden.

Stand Up Paddling

Wer sich gleichgewichtstechnisch schon etwas mehr zutraut, darf sich gern mal im Stand Up Paddling probieren. Was in den letzten Jahren scheinbar zur Trend-Sommersportart geworden ist, ist eigentlich gar nicht so schwer wie es aussieht. Zugegebenermaßen fühlt sich das Ganze am Anfang etwas ungewohnt an, aber Übung macht schließlich den Meister! Anders als beim normalen Surfen, gibt es beim Stand Up Paddling noch einen Stehpaddel mit dem man sich, ähnlich wie beim Kanufahren, fortbewegt. Wer sagt denn, dass man zum Surfen Wellen braucht?!

Unsere Lieblingsstrecke: Wir beginnen am Langen Zug und paddeln den Osterbekkanal weiter hinunter. Hier nehmen wir den Abzweig in den Barmbeker Stichkanal bis wir am Ende im Stadtpark ankommen. Für die Tour solltet ihr circa 3 Stunden (inkl. Rückweg) einplanen.

Funfact
Auf Hawaii, wo das Surfen erfunden wurde, war Stand Up Paddling der Sport des Königs. Nur Auserwählte durften sich außer ihm stehend fortbewegen.

Elbe Floßfahrt

An manchen Tagen möchte man sich aber auch einfach nur zurücklehnen und die Sonne genießen. Das gelingt wunderbar bei einer Elbe Floßfahrt, vorbei an blühenden Wiesen und purer Natur. Die Flöße werden komplett aus sogenanntem Thermoholz gefertigt und werden zum Teil mit Solar betrieben. Bei dieser Floßfahrt erwartet euch auf jeden Fall ein Abenteuer der besonderen Art!

Unsere Lieblingsstrecke: Durch die wunderschöne Natur- und Kulturlandschaft des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue von Hitzacker bis nach Bleckede. Auch wenn diese Strecke vor den Toren Hamburgs ist, lohnt sich ein Besuch in jeder Hinsicht! In 2,5 Stunden erhaltet ihr einen Express-Urlaub für Leib und Seele. 

AlsterRadler

Ihr seid begeisterte Radfahrer und in euch steckt gleichzeitig ein kleiner Seemann? Dann lässt der AlsterRadler euer Herz mit Sicherheit höher schlagen! Der AlsterRadler ist eine Mischung aus Fahrrad und Katamaran und verspricht absolutes Alstervergnügen. Wer glaubt, das sei bestimmt eine wackelige Angelegenheit, der sei unbesorgt. Der AlsterRadler ist absolut stabil und kippsicher. Auch Leute mit einem weniger ausgeprägten Gleichgewichtssinn brauchen also keine Angst zu haben, dass die Tour ins Wasser fällt!

Unsere Lieblingsstrecke: Die Tour „Morgengruß“ bringt den perfekten Start in den Tag mit sich. Beginnend beim AlsterRadler auf dem Alster Fluss steuert ihr weiter in Richtung Außenalster. Der Rückweg führt durch die Kanäle, wo ihr die prächtige Architektur Eppendorfs bestaunen könnt.

Floß Schaluppe

Die Schaluppe ist bereits in See gestochen! Vor knapp zwei Jahr hat der Verein für mobile Machenschaften (ja, der heißt tatsächlich so!) angefangen, das 5 x 15m große Floß zu bauen. Die Schaluppe wird zu einer schwimmenden Bühne für das Musikfestival Wutzrock an der Elbe werden. Und nicht nur das, das Floß war außerdem Teil des Bühnen-Großereignis Theater der Welt! Doch keine Sorge, neben diesem spektakulären Debüt steht euch die Schaluppe seit Mai 2017 auch als kreativer Begegnungsort zur Verfügung. Das Floß sticht mit einem tollen Programm zum Austauschen, Entspannen, Tanzen und Chillen in See.

Ruderschnupperkurs

Eine normale Kanufahrt ist euch zu langweilig und ihr wollt euch unter freiem Himmel mal so richtig auspowern? Dann könnte ein Ruderschnupperkurs genau das Richtige für euch sein! Viele Hamburger Rudervereine bieten regelmäßige Anfängerkurse an und freuen sich immer über neugierige Nachwuchstalente. In Kürze werdet auch ihr zu kleinen „Ruder-Experten“ und lernt neben Ruderbewegungen und -kommandos auch etwas über die Regeln zur Gewässernutzung. Zeit, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen!

Unsere Lieblingsstrecke: Für die ersten Ruderversuche eignet sich vor allem die weite Fläche der Außenalster. Allerdings gehört zu einem richtigen Rudertraining natürlich auch ein Techniktraining. Wenn euch das Ruder-Fieber gepackt hat, solltet ihr also auch ein wenig Zeit für das Training im Indoor-Fitnessbereich einplanen.

Wasserski und Wakeboard

Während wir Tretboote, Ruderer oder Kanus beinahe täglich auf der Alster sehen, sind Wakeboarder und Wasserskifahrer ein eher seltener Anblick in unseren Gewässern. Kein Wunder, denn wer hat schon ein Motorboot zu Hause und besitzt dazu noch ein Paar Wasserskier? Wakeboarder und Freunde des Wasserskies tummeln sich eher in den Wassersport-Anlagen vor den Toren Hamburgs. Über einen Lift mit einer Wasserskileine und Haltegriff wird man wie von einem Motorboot über das Wasser gezogen.

Unsere Lieblingsstrecke: Die Wassersportanlagen befinden sich ausschließlich an Seen. Der Wasserskilift befördert euch dann Runde für Runde um den See, sodass ihr landschaftlich eher wenig geboten bekommt. Das mindert den Spaßfaktor aber keineswegs!

Empfehlung

Experten empfehlen: Für wen diese Art des Wassersports bislang Neuland ist, sollte sich zuerst ans Wasserski wagen, denn das ist einfacher als Wakeboardfahren.

Tretboot

Auch dieser Klassiker darf in unseren Vorschlägen natürlich nicht fehlen. Ob im romantischen Schwanen-Tretboot oder doch lieber klassisch, eine Tretboot-Tour ist die perfekte Gelegenheit, um mal die Seele baumeln zu lassen. Wer sich ab und zu nach einer Abkühlung sehnt, kann sich natürlich auch ein Tretboot mit Badeleiter mieten. Das Beste ist, egal ob mit Freunden, Familie oder Partner – Spaß ist hierbei immer vorprogrammiert!

Unsere Lieblingsstrecke: Wir lieben die Tour beginnend im Stadtparksee durch den Goldbekkanal. Von hier macht ihr einen kurzen Abstecher in den Mühlenkampkanal, um euch am Café Canale ein Eis direkt ins Tretboot reichen zu lassen. Das könnt ihr dann perfekt auf dem Weg zum Rondelteich genießen. In gut 2 Stunden kommt ihr an einigen von Hamburgs schönsten Ecken vorbei. 

Segeltörn

Mit gespannten Segeln und Wind in den Haaren fließend durch das Wasser gleiten. Welchem Nordlicht schlägt bei diesen Gedanken nicht das Herz ein wenig höher?! Wie gut, dass rund um die Alster zahlreiche Schnupperkurse angeboten werden. Zumindest einmal sollte jeder von euch sein Segelglück versuchen. Am Ende könnt ihr dann nicht nur Backbord von Steuerbord unterscheiden, sondern auch eigene Segelmanöver durchführen.

Unsere Lieblingsstrecke: Ähnlich wie beim Rudern startet ihr eure ersten Segelversuche am besten ebenfalls auf der Außenalster. In einer Stunde bringen euch die Profiskipper alles bei was ihr am Anfang wissen müsst. Die Zeit vergeht allerdings wie im Flug, sodass ihr am Ende bestimmt gern noch ein Stündchen dranhängen möchtet. 

Übernachtung im Hausboot

Egal ob waschechte Hamburger Jungs un´ Deerns oder internationaler Tourist - eine Übernachtung auf einem Hausboot ist für jeden ein echtes Abenteuer! Ein Glück, dass wir in Hamburg gleich mehrere Liegeplätze für diesen Wohnort der besonderen Art haben. Die Hausboote könnt ihr oft schon für ein Wochenende mieten und es euch hier so richtig gemütlich machen.

Unsere Lieblingsstrecke: Die Hausboote bleiben meist an ihrem Anliegeplatz liegen. Aber keine Sorge, die sind in der Regel so schön gelegen, dass man hier gut und gerne verweilen kann. 

Janina Krautschneider

Aufgewachsen im südlichen Hamburg, ist Janina dem Norden seitdem treu geblieben. Ihr Herz schlägt nicht nur für guten Kaffee und ferne Länder, sondern natürlich auch für die Hamburger Hafenluft. Stillsitzen ist nichts für sie und deswegen liebt sie es, viel zu erleben und Hamburgs schönste Ecken zu entdecken.