Ran an die Früchtchen!

Ran an die Früchtchen!7 Spots zum Obst pflücken

Der Sommer beschert uns nicht nur eine ordentliche Portion Sonnenschein, sondern auch eine dicke Ladung frische Früchtchen. Wir verraten euch, wo ihr in und um Hamburg leckere Erdbeeren, Äpfel & Co. finden könnt. Ran an die Körbe und raus aufs Feld!

Die Apfelbäume im Alten Land warten schon auf euch! © Lisa Knauer

Frischer, frischer, selbstgepflückt!

An apple a day keeps bekanntlich the doctor away. Vor allem, wenn ihr diesen Apfel selber pflückt. Denn damit sorgt ihr nicht nur für ordentlich Vitamine, sondern auch für Endorphine. Oder was macht mehr glücklich als ein voller Korb eigenhändig geerntetes Obst? 

Der Klassiker: Erdbeerhof Glantz

Wahrscheinlich hat jeder von uns schon mal eine "Glantz"-Erdbeere gegessen. Der Familienbetrieb aus Schlewsig-Holstein ist nämlich überregional mit seinen erdbeerförmigen Verkaufsstände vertreten. In Farmsen könnt ihr Deutschlands beliebteste Beere direkt vom Hof ernten und mitnehmen.

Erdbeeren vom Gut Wulksfelde

Gut Wulksfelde ist nicht irgendein Bauernhof im Hamburger Umland, sondern ein Bio- und Erlebnishof! Hier könnt ihr frische Erdbeeren pflücken, im Hofladen stöbern und hinter die Kulissen ökologischer Landwirtschaft blicken. Also, ab nach Tangstedt, ihr Stadtkinder! 

Eine Apfel-Patenschaft bei Familie Bey

Euer eigener kleiner Apfelbaum, voll behangen mit leuchtend roten Früchten – das wär doch mal was, oder? Der Obsthof von Familie Bey macht's möglich, und zwar mit einer Apfel-Patenschaft. Für 47 Euro im Jahr bekommt ihr euren persönlichen Baum, eine Einladung zum Erntefest und mindestens 20 kg Äpfel. Wenn das mal kein fairer Deal ist!

Äpfel aus dem Apfelgarten von Dirk Meyer

Sobald die Apfelsaison startet, ist das Alte Land the place to be – vor allem der Apfelgarten. Dirk Meyers Sorten warten nur darauf, in eure Körbe zu wandern. Zum Beispiel der Gravensteiner, einer der leckersten Äpfel Europas, der einen sehr aromatischen Geschmack und stark duftende Früchte hat. Oder der Delbarestivale, der aromatisch und süß-mildsäuerlich ist. Uns läuft schon das Wasser im Mund zusammen, euch auch?

Himbeeren aus Norderstedt

Nur 30 Auto-Minuten nördlich von Hamburg liegt ein kleines Selber-Pflück-Mekka: Dort baut der berühmte Obsthof Glantz nämlich nicht nur Erdbeeren an, sondern auch Himbeeren und Obst. Ab Mitte Juni bekommt ihr die köstlichen rot-pinken Beeren in Hülle und Fülle – allerdings nur etwa fünf Wochen lang, also sputet euch!

Kirschen vom Obsthof Schuback

Mit den Schubacks ist gut Kirschen essen. Denn die Familie bewirtschaftet den Obsthof bereits in fünfter Generation und baut auf 4,5 Hektar ganze 15 verschiedene Sorten an. Da sollte doch auch eure neue Lieblingskirsche dabei sein, oder? 

Und noch was zum Vorfreuen: Heidelbeeren!

Dank Egon Gretschus könnt ihr in Seevetal euer blaues Wunder erleben. Er ist einer von etwa 100 Obstbauern in ganz Deutschland, die Blaubeeren direkt vom Hof anbieten. Ab Mitte Juli könnt ihr die kleinen Vitaminbomben pflücken und direkt vernaschen – sie sind nämlich weder behandelt noch gespritzt. 

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Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Merle Hagelüken

Merle ist ein absolutes Nordlicht: Aufgewachsen an der Ostsee geht sie mittlerweile in Hamburg auf Entdeckungstour. Sie liebt den Hafen, das Wasser und findet in jeder Ecke das Besondere!