Hamburger DIY-Werkstätten

Hamburger DIY-Werkstätten10 Mal Marke Eigenbau

Do it yourself! In den 10 folgenden Werkstätten steht die Tür offen für jeden Hamburger, der gerne einmal handwerklich tätig werden möchte. Aus dem eignen Fleiß und Schweiß entstehen individuelle Schätze, auf die ihr ein Leben lang stolz sein werdet.

Honigfabrik

© Honigfabrik

In der 1906 erbauten Honigfabrik wird heute weder Magarine produziert noch Honig gelagert. Das Gelände ist heute ein Wilhelmsburger Kulturzentrum, in dem ihr in jeder Hinsicht handwerklich kreativ werden könnt: Töpfern, Holzwerkeln, Metallwerkeln, Boots-, KFZ- oder Motorrad-Reparaturen. Die Werkstätten stehen an bestimmten Tagen in der Woche jedem zur Verfügung. 

Die Tage der offenen Werkstatt sind ein "Do-it-yourself"-Angebot. Jeder kann vorbeischauen – egal ob Profi oder Neueinsteiger, denn die Nutzer der Werkstatt stehen euch mit Rat und Tat zur Seite. Werkzeuge, Geräte und natürlich die fachliche Beratung stehen frei zur Verfügung. Nur die anfallenden Material- und Betriebskosten müsst ihr tragen. Mindestens einmal pro Woche bieten die verschiedenen Werkstätten eine offene Werkstatt an, einfach vorab auf der Homepage checken.

Stoffdeck Co-Working Wilhelmsburg

© Bente Stachowske

© Bente Stachowske

Im Stoffdeck haben schon so manche Kreative zusammengefunden. Die Ladys von Bridge & Tunnel haben sich dort zum Beispiel kennengelernt. Die Nähwerkstatt und der Siebdruckbetrieb können einfach gemietet werden: stundenweise, wochenweise oder monatsweise – je nach Umfang eures Projektes. Die Räume sind vor allem geeignet für alle Kreativen, die sich mit den Maschinen auskennen und gerne in inspirierender Atmosphäre mit Gleichgesinnten arbeiten wollen. 

Fab Lab Fabulous St.Pauli

© Fab Lab St. Pauli

Fab Lab Fabulous St.Pauli? Auf jeden Fall schon mal ein sehr ausgefallener Name. Tatsächlich ist Fab Lab eine Abkürzung für "Fabrication Laboratory". Was hier fabriziert wird? Alles was ein 3D-Drucker, Lasercutter usw. drucken kann – und das ist ziemlich viel!

Die Idee des Fab Lab ist es, eine lokale Produktionsstätte zu schaffen, die für alle zugänglich ist und in der man mit Hilfe neuer super moderner Maschinen viele verschiedene Materialien wie Kunststoff, Plexiglas und viele mehr verarbeiten kann. Grundsätzlich stehen die Türen des Fab Lab offen für alle, die eine besondere Idee realisieren oder testen möchten. Beim Open Lab Day, jeden Donnerstag ab 16 Uhr, können alle Interessierten vorbeischauen. 

OpenLab

© OpenLab

In diesem Labor findet ihr keine eingestaubten Reagenzgläser und Mikroskope, sondern hypermoderne High-Tech-Maschinen. Das OpenLab gehört zu der FabLab Bewegung mit weniger schicken Namen, aber genauso modernen digitalen Fabrikationstechnologien, um eure Ideen zu verwirklichen. Die Workshops richten sich vor allem an Schüler und Studenten, denn das Labor wird von der Helmut-Schmidt-Universität betrieben. Jeder, der neu dabei ist, bekommt bei einem kurzen Einführungskurs eine Einweisung in die Maschinen. Dann kann es losgehen, wir haben schon einige Ideen, was wir so alles produzieren könnten: Vielleicht ganz fix ein neues Konzerthaus?

Motte Werkstatt

© Die Motte

© Die Motte

Was in der Motte passiert, ist immer gut. Der gemeinnützige Verein im Herzen Altonas überzeugt mit einer bunten Mischung an Projekten und Events im ganzen Jahr. Wie auch in der Honigfabrik bieten in der Motte acht ehrenamtliche Teams offene Werkstatt-Termine an. Ihr seid herzlich willkommen, einfach mal mit Hand anzulegen und euch kreativ zu verausgaben. Ihr müsst euch weder anmelden, noch braucht ihr Vorkenntnisse. Checkt einfach mal die Termine auf der Webseite. Folgende Teams laden euch ein: Video, Foto, Siebdruck, Seidenmalen, Keramik, Metall, Fahrrad und Motorrad.

Holzwerkstatt HausDrei

In Altona scheint der Bedarf nach offenen Werkstätten sehr groß: Neben der Motte kann jeder Hamburger auch im HausDrei zum Werkeln vorbeischauen und das nur für ein kleines Entgelt. Insgesamt drei Werkstätten gibt es heute noch in der Hospitalstraße: die Holz- und Metallwerkstätten und das Töpferei-Studio. Egal ob ihr eine Idee umsetzen oder einfach nur eure handwerklichen Fähigkeiten testen wollt, die Werkstätten haben meistens zu Beginn der Woche ihre Türen offen stehen. Genaue Informationen und Updates findet ihr auf der Homepage von HausDrei.

Farbfabrique

© Farbfabrique

© Farbfabrique

Bunt, bunter, Gängeviertel. Da trifft es sich doch gut, dass es dort ein Atelier gibt, dessen Türen an jedem Donnerstag für alle Hamburger offen stehen. In entspannt kreativer Atmosphäre können die Geräte zum Siebdrucken genutzt werden oder ihr lasst euch einfach von anderen ideenreichen Köpfen inspirieren. Die Farbfabrique ist das Kulturzentrum des Gängeviertels. Eine Vielzahl der Künstler bieten dort interessante Workshops an – mal eine schöne Alternative für ein entspanntes Abendprogramm.

Fahrradstation Dammtor

Das nächste Mal bei einem Platten müsst ihr nicht sofort in eine Werkstatt rennen. Die Fahrradstation am Dammtor hat eine offene Selbsthilfewerkstatt, die ihr für ein kleines Entgelt zur schnellen Reparatur benutzen könnt. Wenn's dann eigenhändig doch nicht so gut klappt, ist nebenan gleich eine Meisterwerkstatt. Dort ist euer Fahrrad ganz bestimmt in sicheren Händen.

Frauenhandwerkstatt

© Frauenhandwerkstatt

© Frauenhandwerkstatt

Hier steht nicht jeder Mann, sondern jede Frau an der Werkbank. In ungestörter Umgebung können alle Hamburger Deerns den Hammer, die Schere oder den Pinsel schwingen. Die Frauen, die sich hier treffen sind keine Vollzeit-Kreativen. Sie nutzen den Werkstattraum als Ausgleich zum normalen Alltag und leben hier ihre Ideen aus. Da entsteht schonmal ein neues Regal oder ein neuer Tisch für die Wohnung. Die Räume der Frauenhandwerkstatt kann jede Frau mieten, mehr Infos findet ihr online

Die Elbkonsorten

In eurem Keller steht noch Omas alter Stuhl, der eigentlich mal auf den Sperrmüll könnte? Das muss nicht sein! Bei Elbkonsorten wird aus dem alten Stück ein Neues. Die Mädels von Elbkonsorten haben sich darauf spezialisiert, alte ungeliebte Möbel und Wohnaccessoires aufzuarbeiten und zu neuen Geliebten zu machen. Bei Workshops oder anderen offenen Terminen helfen sie euch bei der Aufarbeitung eures Lieblingsstücks. Wenn ihr glaubt, dass ihr zwei linke Hände habt, ist das auch kein Problem: Das Team von Elbkonsorten nimmt euch gerne die Arbeit ab. 

Carolin Simon

Unsere kleine Weltenbummlerin Caro hat den Weg zurück in die Heimat gefunden und ist ab jetzt auf Entdeckertour in Hamburg unterwegs. Sie liebt den Hamburger Hafen und ist immer auf der Suche nach schönen Märkten und neuen Food Ideen.