Happy Easter!

Happy Easter!10 Tipps für eure Ostertage in Hamburg

Landeier, Hühnerfreunde, Blumenkinder: Ostern steht vor der Tür! Wir wissen ja nicht, wie es euch geht, aber für uns zählen die Frühlingsfesttage Ende April zu den Allerschönsten des Jahres. Die Luft schwirrt bereits voller Sommergefühle, die riesigen Feuer der Stadt vertreiben auch die letzten Winterdämonen, und die Natur lockt in farbenfroher Pracht. Ja, das Leben ist wieder leicht – ein verlängertes Wochenende kommt da wie gelegen. Wir zeigen euch, wie ihr es gestalten könnt.

Im Schafstall

© H. D. Kludas

© N. Borgmann

Ein Landhaus, ein Naturparadies und eine Gaststätte ganz nach unserem Geschmack: Für unseren nächsten Tipp begeben wir uns in die abgelegene Oase der Lüneburger Heidelandschaften. Im idyllischen Büsenbachtal hat sich ein kleiner Schafstall zum Café gemausert. Riesige, vielschichtige Torten munden hier, zwischen Wald und Heide, ganz besonders fantastisch. Egal ob nun Buchweizen, Wallnussbaiser, Apfelstreusel oder Käsekuchen - die süßen Versuchungen sind allesamt hausgemacht und mit Liebe verfeinert. Im Anschluss an Kaffee und Kuchen lädt die einmalig schöne Umgebung zum Spazierengehen und Frischluft schnappen ein. Wunderbar.

Light up!

Stockfoto

Lichtgeflimmer, Feuerwärme und die ersten Anzeichen des sich nähernden Sommers: Ostern ist hier, wenn die Stadt in Flammen aufgeht. Am Montag, den 22. April, versammelt sich das feuerbrünstige Volk der Hanse bei guten Gesprächen, Getränken und Gegrilltem im Hamburger Norden. Im Schatten einer einsamen Märchenburg fliehen selbst die dunkelsten Geister vor Wärme und Licht. Was zurückbleib ist eines der schönsten Osterfeuer der Stadt. Die Burg Henneberg entzündet die Holzscheite bereits im fünften Jahr und hat damit einer der herzerwärmendsten Traditionen des Frühlings eine neue Heimat gegeben. Wir sind verzaubert.

Osterbrunch auf der Insel

Das Brunchen zählt zweifelsfrei zu unseren liebsten Ostertraditionen (gleich nach dem Eiersuchen, aus dem wir leider etwas herausgewachsen sind). Üppige Portionen, reichlich frische Früchte, süße Speisen und guter Kaffee – wir lieben das. Es gibt wohl kaum einen Ort in Hamburg, an dem wir so gut und gerne Frühstücken, wie in der gehuldigten Deichdiele unweit des Veringkanals. Unsere liebste Adresse auf Hamburgs schönster Elbinsel ist so grundgemütlich, warm und heimisch, dass wir nicht anders können, als verschmitzt zu lächeln und leise zu frohlocken. Genau wie sein Heimatstadtteil ist die Deichdiele ganz wunderbar authentisch. Und jetzt im Frühling wie ein zweites Zuhause.

Die Mamas unserer liebsten Ostertradition

© Rette das Huhn e.V.

© Rette das Huhn e.V.

Was gackert mehr nach Frühling als das allseits berühmte Osterei? Ob in bunter Fasson, gemusterter Schönheit, oder schokoladiger Pracht - das Runde gehört zum Festtag wie der Hase und die Narzissen. Am diesjährigen Aprilwochenende wollen wir die Mamas unserer liebsten Ostertradition würdigen. Denn wir vergessen es gerne, doch unsere bunt verzierten Eier kommen von fleißigen Hennen, und viele von ihnen geht es weit weniger gut, als wir es gerne hätten. Zum Glück gibt es Rette das Huhn – der gemeinnützige Verein rettet ausgedienten Legehennen das Leben und vermittelt sie an neue Familien in ganz Deutschland. Auch ihr könnt zu frischgeschlüpften Eltern werden und ein Huhn adoptieren. Wie wunderbar ist das denn?   

In der Villa Kunterbunt

Stockfoto

Es ist eines dieser versteckten Paradiese, von denen man an sanften Frühlingsnachmittagen gerne einmal tagträumt: Das Café Augustenhöh hat sich auf dem ehemaligen Landsitz einer Hamburger Reederfamilie niedergelassen und genießt zwischen charmanten Heidelandschaften und weitläufigen Wäldern die bestechende Romantik der stillen, unberührten Natur. Das alte Jugendstilhaus, das mit seiner verspielten, blauweißen Fassade entfernt an die Villa Kunterbunt erinnert, entpuppt sich beim Eintritt als eine freundliche Herberge für frischen Kaffee, einfache Speisen und herzliche Gesichter. Vielleicht ist es die Einfachheit, vielleicht auch die Verträumtheit – doch wir könnten uns wahrlich keinen schöneren Anlaufpunkt für das diesjährige Osterfest vorstellen.

Frühling, Sonne und Natur

Stockfoto

Der Frühling ist hier! Ostern ist die Zeit zum Spazieren gehen, Sonne auskosten und Sommer erwarten. Es sind die Tage, an dem ihr das Ende der Dunkelheit zelebrieren und endlich wieder durchatmen, auflachen, runterkommen könnt. Was wäre Hamburg nur ohne seine zahlreichen Naturparadiese, die euch genau dafür einen Ort schenken. So zum Beispiel auch der Hirschpark – in unmittelbarer Elbnähe zählt er zweifellos zu den schönsten Grünflächen im Westen der Stadt. Eine wahre Ruheoase, die mit leiser Idylle und großem Charme wirbt und euch vergessen lässt, dass ihr mitten in der trubeligen Großstadt beheimatet seid. Und wer weiß, vielleicht begegnet ihr ja wirklich dem ein oder anderen gehörnten Freund, der dem Park seinen Namen verleiht. Raus aus dem Haus, ab ins Grüne!

Soul die ganze Nacht

Let’s get grooving! Die Ansage lautet: Unbeschwerte Frühlingsnächte, prächtige Beats, und einer der schönsten Clubs der Stadt. Das Mojo in den Untergründen der Reeperbahn 1 pulled am 21. April einen Allnighter, um mit euch den Ostersonntag zu zelebrieren. Das Beste daran? Am Montag ist Feiertag und dementsprechend genügend Zeit zum Ausschlafen und Auskatern. Auf die Ohren bekommt ihr das Allerbeste aus der Welt, der tanzbaren Soulmusik. Wer am Osterwochenende nicht ausgeht, der verpasst so einiges. Und wer die beschwingten Glücksmomente der elektronischen Ekstase nicht zu schätzen weiß, der verpasst umso mehr.

Blütenrausch

Stockfoto

Es blumt, es blüht, es duftet: Der Frühling ist hier und die Welt wird wieder farbenfroh! Genug von kahlen Bäumen und bedrückender Gräue. Wie sehnen uns nach Lebendigkeit, Leichtigkeit und Frische. Deshalb decken wir unsere vertrauten vier Wände für das Osterwochenende mit bunten, wohlduftenden Frühlingsblühern von unserem geliebten Kiez ein. Kaum etwas macht uns glücklicher als ein frisches Bouquet an Wildblumen auf dem gedeckten Frühstückstisch. Ob Rosen, Margarethen, Narzissen oder Krokusse – in der Rindermarkthalle wird euch das Herz aufgehen (und ein Lächeln auf euren Lippen erblühen).

Trödel & Raritäten

Stockfoto

Der Frühlingsputz steht an und bei allem Aussortieren ist es durchaus legitim, das ein oder andere neue Stück für eure Kollektion an Haushaltsschätzen zu erstehen. Gerade, weil es jetzt im April endlich wieder warm genug für Outdoor Flohmärkte ist. Die bunte Mischung an Second-Hand Raritäten, die sich regelmäßig vor dem Museum der Arbeit entfaltet, ist ein absolutes Muss für alle Vintage Fans und Trödeltanten der Stadt. Das Flohmarktparadies erstreckt sich vom Bahnhof Barmbek bis zum Osterbekkanal und entzückt mit echten Sammlerstücken, die jedes Recyclingherz höherschlagen lassen werden. Am Ostermontag könnt ihr euch hier auf einen wundervollen Nachmittag im Freien freuen. Schnüffelnasen, der Osten ruft! 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Stockfoto

Alte Apfelbäume, blühende Blumenwiesen, und unsagbare Idylle: Es gleicht einem Märchen, einem Traum, einer echten Oase. In den Weiten des Alten Landes ist ein romantischer Obst-Hof gelegen, der sich von ruhigen Nachmittagen nährt und euch am Ostermontag in die Wildnis der stadtfernen Natur entführen möchte. Auf einer zweistündigen Wanderung erzählen euch die Apfelspezialisten des Herzapfelhofes Lühs von ihrer Passion – und schenken euch so die Möglichkeit, eine ganze Menge über die Besonderheiten des Obstanbaus zu erfahren. Einen malerischen Ausflug für euer Ostern 2019 gibt es wohl kaum.

Lust auf noch mehr Abenteuer?

Ein Tipp für Allezeit: Die Geheimtipp Tour

Jetzt im Frühling kehrt unser Unternehmergeist zurück! Zusammen mit Waterkant begeben wir uns deshalb auf Abenteuertour durch den Süden der Stadt. Im Bulli krusen wir zu den schönsten Spots in Rothenburgsort, Veddel, Wilhelmsburg und der HafenCity. Eins ist gewiss: Hamburg kann bescheiden, Hamburg kann rough, Hamburg kann bunt. Und vor allem verstecken sich in unserer Hansestadt so einige Orte, von denen selbst eingefleischte Nordlichter noch nie etwas gehört haben. Wir wollen sie euch zeigen - am allerliebsten am kommenden Osterwochenende.

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Tabitha Wedemann

Nachdem Tabitha die letzten sieben Monate durch die Weltgeschichte gereist ist, hat sie jetzt ihren Weg zurück nach Hamburg gefunden, um ihrer Leidenschaft fürs Schreiben nachzugehen. Wenn sie nicht gerade in Cafés sitzt, Gedichte verfasst oder über Festivals tanzt, erkundet sie am liebsten all die besonderen Ecken ihrer Heimatstadt!