Happy Halloween!

Happy Halloween!Grusel & Grauen am Feiertag

Halloween lauert vor den Toren des Novembers, um euch in der letzten Herbstnacht des goldenen Monats noch einmal so richtig das Fürchten zu lernen. Am 31. Oktober erwachen Hamburgs Kräuterhexen und Moorleichen aus ihrem blutigen Schlaf und mischen sich unter das bunte Volk der Tanzwütigen & Kinogänger, Kürbisschnitzer & Feiertagsgenießer. Ihr könnt dem Grauen nicht entkommen … doch fürchtet euch nicht, der Morgen naht, und bis dahin erwartet euch ein wahres Fest voll Angst & Schrecken!

Reformationstag

Hamburg hat den Reformationstag Anfang letzten Jahres zum gesetzlichen Feiertag erklärt – und die Stadt damit mehr oder weniger offiziell in eine waschechte Halloweentown verwandelt. Der zusätzliche freie Tage gibt allen Poltergeistern und Mörderclowns der Stadt nicht nur den Luxus, nach der Grusel-Party am Vorabend Blutsuppe schlürfend und Eingeweide kauend im eigenen Bett auszukatern, sondern den Herbstmonat des Horrors auch ein letztes Mal in vollen Zügen zu zelebrieren. Wir haben einige Ideen für euren 30. & 31. Oktober, bei denen sich euch die Nackenhaare aufstellen werden. Natürlich nur auf die schaurig-schönste Art und Weise.

Harrys Hafenbasar

© Lisa Knauer

© Lisa Knauer

Versteckt im Traditionsschiffhafen der Hamburger Hafencity liegt ein ehemaliger Schwimmkran vor Anker, in dem das wohl skurrilste Museum der Stadt (wenn nicht gar der Welt) beheimatet ist. An Bord von Harrys Hafenbasar tummelt sich eine schräge Ansammlung an ausdruckslosen Schauermasken, ausgestopften Tierkörpern und skurrilen Raritäten. Ein Ausflug durch die schmalen, vollgestopften Gänge vermag euch deshalb nicht nur exzellent auf die Grauen der bevorstehenden Halloweennacht einzustimmen, sondern entführt euch auch auf eine exotische und beklemmende Reise durch eine Welt der kuriosen Extravaganz. Und wer weiß, vielleicht findet ihr im Schiffsbug des Schreckens ja sogar das ein oder andere besondere Ausstellungsstück für eure eigene Halloweenparty.

Halloween Festival in der Hafencity

Tanzt durch die Nacht des Grauens am nebligen Hafen

Bevor euch die Schreckgespenster und Werwölfe am 31. Oktober den Schlaf rauben und durch die Stadt treiben werden, erwartet euch in der neuen Event-Location Märchenwelten in der Hamburger Hafencity noch ein letzter Tanz und gleichzeitig der erste Halloween-Rave in der mystischen Hafenanlage. Die komplette Location ist schaurig, von den Bloody Welcome Shots und Creepy Drinks bis hin zur Spooky Streetfood Corner. Auch musikalisch wird es wild, die Jungs und Mädels von Art & Brothers bringen die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf drei Floors mit einer exzellenten Mischung aus House, Techno und Deep zum Beben. Als Special Guest verzaubert euch Artenvielfalt mit tanzbaren Klängen, die den Halloween-Horror durch mystische Magie weichen lassen. Genießt die Zeit, feiert die Nacht – denn das Unheil ist euch schon auf den Fersen.

Kürbischnitzen im Hof Adolf

Freundlicher als all der Horror: Bunte Kürbisse

Wer selbst nach den vorhersehbarsten Horrorfilmen tagelang nicht schlafen kann, bei jedem Tropfen Kunstblut halb ohnmächtig wird und mit Vampiren so wenig anzufangen weiß wie diese mit Knoblauch und Kreuzen, der kann dem Halloweentrubel, den verkleideten Partygängern und dem Grusel der verhexten Großstadt auf einem Ausflug zum Hof Adolf entfliehen. Der traditionsreiche Familienbetrieb im Hamburger Umland ist für seine riesige Auswahl an bunten Kürbissen berühmt. Im September und Oktober jeden Jahres habt ihr hier die Möglichkeit, euren ganz eigenen Kürbis zu schnitzen. Ob nun eine gruselige Fratze, ein verschmitztes Grinsen oder gar ein aufwändiges Hexenbild – eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Happy Halloween (und das ganz ohne Gruseln)!

Schauriges Hamburg

© Lisa Knauer

Kunstblut, anklebbare Vampirzähne und weiße Faschingsschminke schön und gut – doch was uns wirklich den Atem raubt und das Herz klopfen lässt, das sind die echten Geschöpfe der Nacht, das ist das Unheil in verlassenen Gassen, das ist Hamburgs wahre Dunkelheit. Am 30. Oktober nehmen euch die Stadtspürer deshalb mit auf eine packende Reise zu den grausigsten Schauplätzen unserer Geschichte. Hört von grausamer Hexenverfolgung und bedrohlichen Seeungeheuern, erlebt Tod und Teufel, Mord und Verwünschungen und spürt die Flüche, die noch immer auf unserer Hansestadt liegen. Hamburgs vergessene Geheimnisse warten auf euch, und Halloween ist der Tag, an dem ihr sie erfahren solltet.

Zombie Ball

Zutritt nur für Zombies © Lisa Knauer

Das Fest der Furcht kann man wohl kaum besser frönen als mit einer gelungenen Halloweenfete. Das Molotow lädt am 30. Oktober deshalb zu einer durchtanzten Nacht, die den Gruselklassiker würdig mit Tod erfüllt. Auf der Reeperbahn erwartet euch ein schauriges Spektakel! Axelmania und Fabian Del Rey lassen eure Knochen klappern mit Hits aus Indie, Pop, 80s und Hip-Hop. Wer verkleidet kommt, zahlt keinen Eintritt und kann die Nacht durchfeiern bis das Blut um die Augen spritzt und die Hautfetzen vom Körper hängen. Hier braut sich ein gruselig-guter Zombie-Ball zusammen!

Nachtwanderung am Moor

Macht eure eigene Gruseltour

Wer sein Unglück gerne selbst in die Hand nimmt, anstatt die Welt um sich herum dafür verantwortlich zu machen, der ist bei einem eigens geplanten Ausflug vielleicht am allerbesten aufgehoben. Das Raakmoor im Nordwesten der Stadt verzaubert uns ganzjährig mit seinem mystischen, düsteren Charme. Doch wie Moore es so für gewöhnlich an sich haben, verwandelt sich auch besagtes Fleckchen Natur zur Halloweenzeit in einen ganz besonders dämonischen Ort, der euch nicht nur eine Gänsehaut bescheren, sondern womöglich auch die ein oder andere Moorleiche aus den Untiefen des schwarz-schlammigen Wassers locken wird. Ob ihr das Raakmoor nun für einen idyllischen Herbstspaziergang oder eine unheimliche Nachtwanderung aufsucht, ist euch selbst überlassen. Doch nie vergessen: Kommt dem Bösen nie zu nahe.

Dance of the Dead

Der Grüne Jäger wird rot und schaurig

Nebelschwaben verdüstern die Nacht, Lichtblitze zucken durch die Dunkelheit und die Luft vibriert unter dem spannungserfüllten Klang des Basses: Am 30. Oktober feiern die Untoten im Grünen Jäger maximal gruselig in den Reformationstag hinein – und auch ihr seid herzlich eingeladen. Die Entscheidung zwischen Süßem oder Saurem ist euch dabei selbst überlassen. Auf zwei Floors vernebeln 80er, 90er und 20o0er Trash-Halloween Tunes die Grenze zwischen Realität und Übernatürlichem; blutige Jelloshots, Schwarzlichtkonfetti und Horror Movies erwecken auch die schläfrigsten Zombies zu Leben. Verkleidung nicht vergessen und dann ist abdancen bis die Knochen klappern angesagt!

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Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Tabitha Wedemann

Nachdem Tabitha die letzten sieben Monate durch die Weltgeschichte gereist ist, hat sie jetzt ihren Weg zurück nach Hamburg gefunden, um ihrer Leidenschaft fürs Schreiben nachzugehen. Wenn sie nicht gerade in Cafés sitzt, Gedichte verfasst oder über Festivals tanzt, erkundet sie am liebsten all die besonderen Ecken ihrer Heimatstadt!