How-to: Matcha

How-to: MatchaJapans Nationalgetränk in 5 Schritten

Was ist grün und macht stark? Nein, nicht Spinat. Matcha – der belebende Grüntee aus Japan! Wir waren bei der Surf Shop Roastery in Eimsbüttel und haben von Matcha-Master Jana alles über das jahrhundertealte Lebenselixier erfahren. Unser frisch aufgesaugtes Wissen, geben wir jetzt an euch weiter. Schnallt euch an!

How-to #3

Ein cremiger Cappuccino, glückliche Zimmerpflanzen und das perfekte Egg Benedict – gemeinsam mit Hamburger Locals geben wir euch mit unseren How-tos praktische Tipps für die schönen Dinge im Leben.

This is where the Matcha-Magic happens.

High-End-Kaffee und Matcha in Eimsbüttel

Bei Jana und Jan in der Surf Shop Roastery gibt's nicht nur original japanischen Matcha, sondern auch erstklassigen Kaffee. Mit dem Laden in der Lappenbergsallee haben sie ihr zweites Café eröffnet und einen Ort zum Arbeiten, Cappuccino schlürfen und Fachsimpeln geschaffen. Alle, die über den besten Mahlgrad oder die perfekte Wassertemperatur diskutieren möchten, sind hier an der richtigen Adresse. Wir sind immer noch ganz geflasht und sagen: Danke für die Matcha-Lesson, liebe Jana!

Matcha

Das Besondere

Was haben Matcha und Cola gemeinsam? Beide machen wach und wurden ursprünglich als Medizin zubereitet. Matcha kommt nämlich eigentlich aus China und wurde dort vor allem von Mönchen verabreicht. Daraus entwickelte sich eine Teezeremonie, die schließlich auch von den buddhistischen Mönchen in Japan aufgegriffen wurde. Mittlerweile ist der belebende Grüntee auch in Deutschland angekommen – und erfreut uns als gesunde Wachmacher-Alternative zu Kaffee.

Choose wisely!

Welcher Matcha ist der richtige?

Matcha kann schon am Anfang schon ein bisschen ungewohnt schmecken. Um euch langsam an den speziellen Grüntee ranzutasten, empfehlen wir Yabukita – eine Sorte, die sich sehr gut für Matcha Latte eignet. Nach diesem Einsteiger-Matcha seid ihr dann bestimmt bereit für mehr! 

Matcha-Auswahl in der Surf Shop Roastery

Matcha abwiegen & sieben

Beim ersten Schritt ist direkt Fingerspitzengefühl gefragt. Damit euch der Matcha nicht komplett aus den Latschen haut, solltet ihr nicht mehr als 2 Gramm des koffeinhaltigen Pulvers benutzen. Schnappt euch nicht nur eine sehr akkurate Waage und eine Schale aka. Chawan, sondern auch ein Sieb – damit wird's schön fein und lässt sich später gut verrühren.

Wasser kochen

© Unsplash

In Japan laufen die Dinge ja sehr geregelt und akkurat ab. Auch das Wasserkochen. Für den perfekten Matcha braucht ihr nämlich 100 ml Wasser mit einer Temperatur von exakt 80 Grad. Wer sich jetzt fragt, wie man das überhaupt hinkriegt, dem sei gesagt: Keine Panik – es gibt spezielle Wasserkocher mit Temperaturanzeige. Wer grad nur einen normalen zur Hand hat, lässt das Wasser nach dem Kochen einfach wieder kurz abkühlen. Aber psst!

Rühren!

Jetzt geht's ans Eingemachte. Matcha wird nämlich mit einem Bambusbesen, auch Chasen genannt, gerührt. Auch, wenn das leichter gesagt als getan ist, aber: Ganz easy in W-Form aus dem Handgelenk, bis der Tee schön schaumig ist. Auch hier gibt's wieder einen kleinen Life-Hack: Wer keinen Matcha-Besen hat, greift einfach zum Milchschäumer. 

Milchschaum für Matcha Latte

Jetzt sind Kaffeekenner klar im Vorteil. Wie beim Cappuccino auch, nehmt ihr nämlich eine frische Vollmilch mit hohem Fettanteil, füllt ein Kännchen zu einem Drittel und startet die Schaum-Action! Bei 65 Grad – oder wenn sich der Boden des Kännchens heiß anfühlt – ist der perfekte Milchschaum ready. Jetzt Milchschaum und Matcha in eine Tasse füllen, trinken und freuen! 

Eiswürfel zugeben für Sommer-Matcha

Für uns hat Jana eine Sommer-Version des japanischen Drinks zubereitet, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Mischt beim Rühren ein wenig Honig unter, füllt den Matcha in ein Glas mit Eiswürfeln und gebt noch einen Schuss Apfel-Quittensaft dazu. Ein Erfrischungsträumchen! 

Surf Shop Roastery

Skandinavischer Kaffee trifft asiatischen Matcha

Lisa Knauer

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. Danke für die Matcha-Lesson, liebe Jana!

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.