How-to Touri in der eigenen Stadt

How-to Touri in der eigenen Stadt7 Tipps für euren Streifzug durch Hamburg

Samstag vom Baumwall hoch zu den Landungsbrücken flanieren? Auf gar keinen Fall. Die Aussicht der obersten Etage des Michels genießen? Ähm, nein. Oder sich einfach mal eine Hafenrundfahrt gönnen? Na, jetzt hört's aber auf! Die meisten von uns meiden sie: die Touri-Orte. Aber warum eigentlich? Jeder von ihnen hat seinen ganz eigenen Reiz.

How-to #6

Ein cremiger Cappuccino, glückliche Zimmerpflanzen oder einen richtig coolen Tag als Tourist in der eigenen Stadt verbringen – gemeinsam mit Hamburger Locals geben wir euch mit unseren How-tos praktische Tipps für die schönen Dinge im Leben.

All you need is Hamburg!

Für Quiddje und Hanseaten

Zugegebenermaßen kostet es ein wenig Überwindung, sich nach einer anstrengenden Woche aufzuraffen, etwas zu unternehmen und dann auch noch die eigene Komfortzone in Richtung Touri-Gebiet zu verlassen. Doch wir versprechen euch: Es wird sich lohnen! Ihr werdet Hamburg von einer ganz anderen Seite kennen und lieben lernen. Am Ende des Tages macht es immer Spaß und liefert neuen Input für eure grauen Zellen. Egal, ob Quiddje oder Hanseat – diese sieben Dinge müsst ihr gemacht haben. Auf geht's!

Ein Fischbrötchen bei Brücke 10
 futtern

Stopp! Hier gibt's Fischbrötchen!

Mhhhh, lecker!

Leinen los und volle Fahrt Richtung Landungsbrücken. Angekommen lässt der erste "Hach, was ist das schön hier"-Moment nicht lange auf sich warten. Und jetzt stellt euch mal vor, ihr würdet wirklich zum ersten Mal den Hafen erblicken. Weltklasse! So viel Aufregung macht hungrig, also tut es – stellt euch an und gönnt euch ein Fischbrötchen bei Brücke 10. Am besten ihr verweilt stilecht an einem der Stehtische draußen. Fürs richtige Urlaubsfeeling darf man sich zum Fischbrötchen unabhängig der Uhrzeit auch ein Bierchen aufmachen. Prost!

Rauf auf den Michel

Eine der wichtigsten Hamburger Sehenswürdigkeiten.

Jeden Tag Chöre in alle Himmelsrichtungen.

Unser Michel! Habt ihr euch schon mal nach ganz oben gekämpft? Oder wusstest ihr, dass es Michel-Trompeter gibt, die jeden Tag Chöre in alle vier Himmelsrichtungen blasen? Wahrscheinlich habt ihr bei beiden Fragen leicht den Kopf geschüttelt. Ist nicht so schlimm – schließlich sagt keiner von uns Samstagmittag: "Ja man, richtig Bock auf Kirche." Ändert das, zumindest einmal. Wir legen euch ans Herz, das wirklich schmale Eintrittsgeld für den Michel-Turm in die Hand zu nehmen und euch dieses Stück Hamburger Kultur zu gönnen.

Rätseln durch die Speicherstadt

Die Speicherstadt als Escape Room. © Unsplash

Na, wisst ihr wer das ist?

Mit den Secret City Tours rätselt ihr euch einen Tag lang wie die Pfefferkörner durch die Speicherstadt. Eine Tour kann bis zu vier Stunden Hochspannung und Knobelspaß bedeuteten. Nicht nur, dass ihr die Speicherstadt danach in und auswendig kennt, ihr lernt auch eure Clique garantiert besser kennen. Denn vier Stunden Teamarbeit sind eine kleine – wenn auch coole – Belastungsprobe. Wir haben übrigens auch schon beim Outdoor-TeamBreakout gerätselt und Ecken entdeckt, die wir nicht kannten.

Quer durch die Stadt mit Hummel Bummel

Immer bummeln entlang der rotel Linie.

Es warten spannende Orte auf euch.

Wer meint, Stadtführungen seien grundsätzlich langweilig und nervtötend hat die Rechnung ohne Hummel Bummel gemacht. Der Streifzug durch Hamburg funktioniert nämlich lediglich über eine rote Linie auf dem Boden. Kein Tourguide, keine Reisegruppe, keine Headsets. Alles, was ihr tun müsst, ist der roten Linie quer durch die Neustadt zu folgen. Vorbei geht's an historisch Orten, leckeren Restaurants und typische Hamburger Architektur. Sie wurde übrigens nach Hans Hummel benannt. Der lebte nämlich in der Neustadt und von ihm stammt auch der Spruch: Hummel, Hummel – Mors, Mors!

Wie Störtebeker in See stechen bei der Hafenrundfahrt

Hach, Hamburg.

Volle Fahrt voraus!

Alles einsteigen bitte.

Wir legen ab, volle Kraft voraus und Tschüss ihr Landratten. Es gibt so viele verschiedene Arten eine Hafenrundfahrt zu machen: Entweder ihr schwingt euch auf eine Barkasse, auf der es ein bisschen muckeliger und intimer zugeht, ihr macht es euch auf einem der großen Boote bequem oder ihr wählt das Low-Budget Programm und nehmt die Fähre. Egal, für welches Gefährt ihr euch entscheidet, sichert euch einen Fensterplatz und genießt den Ausblick.

Durch den Alten Elbtunnel schlendern

Räder, Autos Fußgänger – unter der Elbe ist viel los.

Einfach mal unter die Elbe abtauchen

Seid ihr erst mal über die Elbe geschippert, solltet ihr unbedingt abtauchen – nämlich unter die Elbe. Der alte Elbtunnel verbindet die St. Pauli Landungsbrücken (Nordeingang) mit der Elbinsel Steinwerder (Südeingang) durch einen Tunnel, der unter der Elbe entlang führt. Sowohl die Lastenaufzüge, die noch heute Autos unter die Erde buxieren, als auch die kleinen Fischkunstwerke, welche die Wandfliesen zieren, sind Grund genug, einfach mal von der Oberfläche zu verschwinden. Und vom Ausblick, den ihr dann von Steinwerder auf St. Pauli habt, haben wir noch nicht mal angefangen. Tipp für Romantiker: Beobachtet den Sonnenaufgang unbedingt von der Südseite aus!

Unsere Geheimtipp Tour mit Waterkant erleben

Im Bus ganz bequem Hamburg entdecken

Zwischendurch: Aussteigen und Entdecken

Wir haben uns gemeinsam mit dem Team von Waterkant eine Geheimtipp Tour für euch zusammengestellt. Sie zeigt euch Hamburg von all seinen wunderbar bunten Facetten und lässt dabei keinen Geheimtipp ungelüftet. Außerdem hält die kleine Reise quer durch die Stadt die ein oder andere Überraschung bereit. Mit einem Waterkant-Bulli düst ihr von einem Place-to-be zum nächsten und werdet dabei selbst zum Entdecker, indem ihr an einigen Stopps den Motor ruhen lasst und auscheckt, was abgeht.

Ein Liebesbrief an Hamburg – denn wir lieben dich!

How-to Cappuccino

5 Steps zum perfekten Kaffeegenuss

Titelbild: Jim Gramming
Artikel: Lisa Knauer 

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Basis entstanden. 

Lena Müller

Ihre Wohnung in der Schanze könnte Lena niemals hergeben. Wenn sie nicht mit Freunden an den Tresen des Schulterblatts sitzt, dann mit einem Buch im Café. Wie Lena über sich selber sagt, hat sie einen grottigen Filmgeschmack dafür aber einen spitzenmäßigen Musikgeschmack.