INNSIDE Hamburg Hafen #1: Kunst & Kultur

INNSIDE Hamburg Hafen #1: Kunst & KulturAuf Entdeckungstour durch die City mit dem INNSIDE by Meliá Hotel

Im Juli eröffnet ein neuer Hot Spot nahe der HafenCity. Grund genug für uns, mal die Gegend rund um den Högerdamm ein wenig genauer zu erkunden. Gemeinsam mit dem INNSIDE Hamburg Hafen haben wir uns auf eine Reise durch Hammerbrook, St. Georg, die Altstadt und die HafenCity gemacht.

Eine bessere Lage hätte sich Meliá Hotels International für ihren ersten Standort in Hamburg nicht aussuchen können. Wir freuen uns jetzt schon auf den Blick über den Hafen und die Altstadt. Aber das neue Hotel besticht natürlich nicht nur durch das schöne Elbpanorama, sondern vor allem mit dem Potential an der Schnittstelle zu Hamburgs spannendsten Vierteln zu sitzen. Egal ob Local oder Touri - wir zeigen euch schon vor der großen Eröffnung Anfang Juli die Hot Spots, die sich wirklich lohnen!

Auf neuen Wegen durch die Hamburger City

Die Deichtorhallen, das Chilehaus und die Hamburger Kunsthalle stehen in jedem Reiseführer. Und wer jetzt noch nichts von der Elbphilharmonie gehört hat, der lebt nicht auf dieser Welt. Gemeinsam mit dem INNSIDE Hamburg Hafen haben wir uns auf die Suche nach den wahren Geheimtipps abseits der Touri-Pfade gemacht und ein paar echte Highlights gefunden. 

In vier schönen Specials erkunden wir für euch Hamburgs Hot Spots an der Waterkant - los geht's mit viel Kunst und Kultur!

Hamburgs skurrilstes Museum

Kein anderer Ort in Hamburg - vielleicht sogar auf der Welt - ist vergleichbar mit diesem Fundus, der Museum und Basar gleichzeitig ist. Auf knapp 200 Quadratmetern im Bauch eines alten Schwimmkrans finden wir einen Mikrokosmos der skurrilsten Souvenirs aus aller Welt. Seit 2012 beherbergt der ehemalige Kran im Traditionsschiffhafen der HafenCity das kurioseste Museum Hamburgs.

Bereits an Deck begrüßen uns schräge Figuren, doch was uns dann unterhalb der Luke erwartet, hätten wir uns so nicht erträumen können (und ehrlich gesagt auch nicht wollen). Der Bauch des Krans ist gefüllt mit tausenden Schätzen aus Afrika, Asien und Südamerika, die Seefahrer von ihren Reisen mit in den Heimathafen brachten.

Die Geschichte von Harrys Hafenbasar begann in einer legendären Hafenkneipe auf St. Pauli: Das "Käpt'n Haase" war bekannt für eine exotische Sammlung von Mitbringseln seiner Stammgäste. 1954 wurde aus der Sammlung Harrys Hamburger Hafenbasar, offiziell bekannt als Tauschbörse für skurrile Geschichten und Objekte. Seit dieser Zeit gehören zu Harrys Fundus mehr als 350.000 Objekte, um die sich heute ein Verein kümmert. Übrigens dürft ihr hier nicht nur staunen, sondern auch mit nach Hause nehmen. Ein Großteil der historischen Souvenirs steht zum Verkauf. Wenn das nicht das perfekte Hamburg-Souvenir ist...

200 Jahre zeitgenössische Kunst

Der Hamburger Kunstverein feiert dieses Jahr 200. Geburtstag und erfreut sich passend zum Jubiläum an Rekord-Besucherzahlen. Die Hamburger haben Lust auf junge, experimentelle Kunst: "Zeitgenössische Kunst ist zur Zeit unglaublich sexy", sagt Direktorin Bettina Steinbrügge und fügt hinzu, dass sie immer wieder überrascht und erfreut ist über das bunte Publikum, das den Verein besucht.

"Zeitgenössische Kunst überrascht, regt zum Denken an und greift vielfältige Themen auf, die die Welt aktuell beschäftigen.", erzählt Bettina und das kann von Realität und Fiktion bis zur Flüchtlingsthematik alles sein, was jungen Künstlern durch den Kopf geht. "Wir sind dafür da Menschen Kunst, die sie zuerst nicht verstehen, die ich sogar zuerst nicht verstehe, näher zu bringen", sagt sie. Jeden Donnerstag wird eine Führung durch die aktuelle Ausstellung angeboten, bei Diskussionsrunden können Besucher am Dialog teilnehmen.

Der älteste Kunstverein Deutschlands hat also eine lebendige Geschichte. Und als Verein ist er dabei unabhängiger als die staatlichen Museen oder Kunsthallen. 1817 wurde der Verein als private Gesellschaft Kunstinteressierter gegründet. Damals gehörten Gemälde von Georg Friedrich Kersting und Caspar David Friedrich zur Sammlung. Seit 1993 ist das Zuhause des Vereins in einer der historischen Markthallen am Klosterwall. Hier wird Kunst gelebt!

Der größte kreative Fundus Deutschlands

Das Areal am Oberhafen ist sogar unter Hamburgern noch immer ein Geheimtipp. Das Künstlerviertel ist eine Fundgrube für alle, die nach dem Außergewöhnlichen suchen. Dabei ist die Hanseatische Materialverwaltung - kurz HanseMAZ - wahrscheinlich der Ort in Hamburg, der Harrys Hafenbasar am nächsten kommt und doch komplett anders!

Im ehemaligen Güterbahnhof versteckt sich Hamburgs größte kreative Fundgrube. Der gemeinnützige Fundus rettet Schätze, die unter anderen Umständen im Container gelandet wären: Die Organisation sammelt Requisiten, Bühnenbilder und vieles mehr von Filmdrehs, Events & Messen und verleiht oder verkauft diese für kleines Geld. Kreatives Upcycling at its best!

Wer das Lager betritt, fühlt sich wie in einer riesigen Schatztruhe: Riesige Samtvorhänge, alte Kulissen, Scheinwerfer, Perücken, Masken & weitere skurrile Dinge lassen sich hier entdecken. 
An diesem magischen Ort haben zahlreiche Hamburger nicht nur Materialien und Ideen gefunden, sondern auch Kontakt zu anderen Kreativen geschlossen. Schönen Vintage-Schätzen wird so neues Leben eingehaucht, anstatt auf einem Müllberg in Vergessenheit zu geraten. Unbedingt vorbeischauen!

Ein Raum für Kunst und Künstler

In der wunderschönen, architektonischen Szenerie des modernsten Hamburger Stadtteils befindet sich seit etwas mehr als zwei Jahren Greg's Gallery mit der dazugehörigen Metropolitan Gallery. Hier werden national sowie international große Namen der modernen Kunstszene ausgestellt und zum Verkauf angeboten.

Fotorealistische Kunst wie die von Terry Rodgers, Ralph Larmann oder Axel Crieger stehen hier im Vordergrund. "Wir wollen Emotionen vermitteln", sagt Maurizio Manenti, der bestens mit den Künstlern vertraut ist. "Die Kunst in der Kunst ist es etwas zum kreieren, was es so noch nie gab.", sagt er. Was es so noch nie gab sind die Kunstwerke von Lita Cabellut, die Hauptkünstlerin in der Metropolitan Gallery. Ihre fotorealistischen Schätze, angelehnt an die Ikonen unserer Zeit und vergangener Tage sind einzigartig.

Die Eröffnung war ein Erfolg, die Galerie ist eine würdige Tochter, der Greg's Gallery in Timmendorf. Inhaber Gregor Bröcker gründete an der Ostsee seine erste Galerie und war selbst viele Jahre als Agent aktiv, bis er irgendwann die Idee zu den eigenen Ausstellungsräumen hatte. Seine Mission war dabei nie die Besucher seiner Galerien zu belehren, sondern mit seinen ausgestellten Kunstwerken Emotionen zu wecken.

Die Heimat des Hamburger Kabarett

Die Bühne in einem alten Kinosaal ist die Heimat des bekanntesten Hamburger Kabarettduos "Herrchens Frauchen". Das vielseitige Programm zieht fast jeden Abend ein buntes Publikum nach St. Georg. So gehören Abschlussstücke der Schauspielschule genauso in den Spielplan wie Soloprogramme von Comedians und Kabarettisten, Konzerte und Impro-Shows.

Viele der Besucher sind Stammgäste, die das familiäre Ambiente des Theaters schätzen und die Plüsch-Kinositze lieben. Da erlebt man Künstler, die, weil die Stimmung so super ist, gerne die Show überziehen oder auch mal Frage und Antwort an der Bar stehen. Ein bisschen "Underground"-Feeling versprüht das Theater, dass auf viel Prunk verzichtet, aber immer ein entspanntes und vor allem authentisches Ambiente garantiert.

Lisa Knauer

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem INNSIDE Hamburg Hafen entstanden.

Carolin Simon

Unsere kleine Weltenbummlerin Caro hat den Weg zurück in die Heimat gefunden und ist ab jetzt auf Entdeckertour in Hamburg unterwegs. Sie liebt den Hamburger Hafen und ist immer auf der Suche nach schönen Märkten und neuen Food Ideen.