Konnichiwa, Hamburg!

Konnichiwa, Hamburg!Japanischer Flair in der Hansestadt

Konnichiwa! Das alljährliche Kirschblütenfest steht in rosaroter Pracht vor den Toren unserer Stadt, um mit euch am letzten Maiwochenende die wunderbare Kultur unserer japanischen Freunde zu zelebrieren. Denn diese fühlt sich in Hamburg nicht nur pudelwohl und Zuhause, sondern verdient auch allen Ruhm und Ehre. Uns hat die Mode, Kunst und Kulinarik Japans schon lange in ihren Bann gezogen. Und euch?

Wunderhübsche Kirschblüten

Blütenrausch

Auf dem Kirschblütenfest 2019

Es ist vielleicht die rosaroteste Zeit des Jahres – das Hamburger Kirschblütenfest ist zurück! Auch in diesem Mai wollen wir in unserer Hansestadt die farbenfrohe Schönheit des Frühlings und natürlich die fantastische Kultur unserer japanischen Freunde zelebrieren. Das Hanami ist im fernen Osten Tradition und symbolisiert die Schönheit und Vergänglichkeit des Lebens.

Bei uns sind die alljährlichen Festivitäten vor allem Ausdruck einer tiefen Verbundenheit zu der japanischen Gemeinde, die hier in Hamburg Zuhause ist. Anlässlich des populären Festwochenendes haben wir uns in unseren Nachbarschaften nach einzigartigen Spots für japanisches Lebensgefühl umgesehen. Und sind zweifelsfrei fündig geworden.

Japanische (Gast)freundschaft

Das Nakama in der Willy-Brandt-Straße fusioniert japanische Kulinarik mit europäischem Minimalismus und erschafft damit eine stimmungsvolle Atmosphäre der Extravaganz, die eure asiatisch-verliebten Herzen ganz mühelose in den fernen Osten tragen wird. Die ausgeklügelte Karte verbindet moderne Sushi-Kreationen mit traditionellen Speisen und achtet dabei ganz besonders auf die hohe Qualität der verwendeten Zutaten. Nakama heißt übersetzt so viel wie Freundschaft und verrät damit das Geheimnis des einladenden Lokals in der Hamburger Altstadt: das gemütliche Restaurant ist ein Ort zum Zusammenkommen, Abschalten und Genießen. Danke für dieses Erlebnis!

Die Kunst des Kampfes

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Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, genauso tänzerisch wie die Meister des Fernen Ostens durch die Lüfte der asiatischen Kampfsportarenen zu fliegen? Martial Arts sind für uns der Inbegriff von Stärke, Eleganz und Körperkontrolle. Ihr japanisches Variant, das Ju-Jutsu, wurde erst um die vergangene Jahrhundertwende durch asiatische Matrosen in Europa bekannt. Ju bedeutet so viel wie ausweichen oder anpassen und beschreibt damit genau, worum es im Ju-Jutsu vorrangig geht. Auch bei uns im schönen Hamburg hat sich ein Verein der waffenlosen Selbstverteidigung verschrieben und lernt euch in Rahlstedt das kunstvolle kämpfen. Ein Sport ganz nach unserem Geschmack.

Japan in der Suppenschüssel

Ramen ist das Trendgericht der japanischen Küche, das sich in den vergangenen Jahren in allen Ecken und Winkeln der europäischen Restaurantlandschaft etabliert hat. So selbstverständlich auch bei uns im schönen Hamburg: Momo Ramen verzaubert die Nudelsuppen-Fans der Hansestadt seit knapp anderthalb Jahren mit einer authentischen und wohlschmeckenden Speisekarte. Wo Izakaya, die kleinen Vorspeisen, den Anfang machen, bleibt das dampfende Kultgericht der Star der Speisekarte. Die Ramensuppe wird im Momo in großen, runden Schüsseln serviert und mundet gleichbleibend fabulös. Ob Shio, Shoyu oder Miso - lasst das Schlürfen beginnen!

Let's get artsy

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Japan ist vielmehr als nur Ramen und Manga – das ist euch hoffentlich allen klar. Auch in Hamburg präsentiert sich die ostasiatische Kultur als vielseitig, anregend und außergewöhnlich. Die Mikiko Sato Gallery am Klosterwall hat sich zeitgenössischer, japanischer Kunst verschrieben und sich dabei ein ganz besonderes Auge für das Einzigartige und Originelle bewahrt. Mal farbenfroh, mal minimalistisch und mal poetisch, doch immer durchdacht und konsequent japanisch offenbaren die Ausstellungsräume einen Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Gefilde Asiens. Wir sind begeistert - und haben in japanischer Schöpfung eine neue Leidenschaft entdeckt.

Teezeremonien in der Altstadt

Hanseatischer Flair trifft auf fernöstliche Eleganz: Izakaya sind in Japan authentische Kneipen; hier in Hamburg entleiht sich der Name einer Kulinarik-Perle in der Altstadt, die euch in die teetrinkenden Welten Asiens entführen wird. Das charmante Restaurant am Nikolaifleet ist alles andere als eine gewöhnliche Kaschemme. Ganz im Gegenteil: dunkle Holzregale, samtüberzogene Stühle und ein offener Kamin erschaffen hier die wohl stilvollste Kneipenatmosphäre der Stadt. In diesem besonderen Ambiente brüht das Izakaya bevorzugt japanische Teevariationen, die uns von fernen Genüssen und asiatischen Traditionen träumen lassen. Kanpai!

Japan für die eigenen vier Wände

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Japan für Zuhause: authentisch, kulinarisch, und absolut hochwertig. Wem Restaurants schnell zu teuer werden und die Couch allgemein viel zu unwiderstehlich gemütlich erscheint, dem sei mit einem Supermarkt im Herzen der Hansestadt geholfen. Japan Feinkost vertreibt auf dem Grindelberg das allerbeste der ostasiatischen Küche. Seit 1953 findet ihr in dem kleinen Ladengeschäft eine breite Auswahl an Lebensmitteln, Getränken und kitschigem Krimskrams der besonderen Art. Nudeln, Seetangblättchen, Fischpastete und Dashi Brühe sind hier allesamt original japanisch und von exquisiter Qualität. Ran an die Kochlöffel, der Ferne Osten ruft!

Ein Stück Japan auf der Haut

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Die Fusion von westlicher Funktionalität mit zeitlosen Designs aus original japanischen Stoffen: das ist Akiko. Der kleine Fashiontempel in der Wexstraße hat sich authentisch-asiatischer Mode verschrieben, die von echter Handwerkskunst und einer großen Liebe zum Detail lebt. Die Kleidung des Fernen Ostens verbinden wir mit bunten Stoffen, außergewöhnlichen Mustern und romantischen Blumenstickereien, und so ganz falsch liegen wir dabei nicht. Akiko verleiht unseren Klischeebildern ein modernes und tragbares Antlitz, das uns wie eine zweite Haut ummantelt. Wir fühlen uns wie die Götter im Fashionhimmel. Und sind begeistert.  

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Tabitha Wedemann

Nachdem Tabitha die letzten sieben Monate durch die Weltgeschichte gereist ist, hat sie jetzt ihren Weg zurück nach Hamburg gefunden, um ihrer Leidenschaft fürs Schreiben nachzugehen. Wenn sie nicht gerade in Cafés sitzt, Gedichte verfasst oder über Festivals tanzt, erkundet sie am liebsten all die besonderen Ecken ihrer Heimatstadt!