Latin Fuego

Latin FuegoPura Vida in Hamburgo

Die Fiesta ist in Hamburg schon in vollem Gange! Überall erwärmt lateinamerikanische Lebensfreunde unsere Herzen im kalten norddeutschen Herbst, Winter und auch zu jeder anderen Jahreszeit. Wunderbares comida, heißer baile und natürlich la música – wir bringen euch ein Feuerwerk der Gefühle! 

Die besten Tacos der Stadt

Seit mehr als einem Jahr folgen wir Jo und Cozy nun schon auf Schritt und Tritt - virtuell auf ihren Reisen und reell, wenn sie ihr Unwesen in Hamburg treiben. Wie oft haben wir uns gewünscht, dass es endlich eine Zentrale gibt, in der wir immer die wunderbaren Tacos und den feurigen Mezcal genießen können. Im Juli war es dann endlich so weit: Salt & Silver haben ihr erstes Restaurant auf St. Pauli eröffnet. Seitdem sind wir regelmäßig dort, um in die südamerikanische Genusswelt wenigstens für einen Abend einzutauchen. Übrigens sind nicht nur die Tacos super, sondern auch alles andere auf der Karte. Sogar 50 % des Menüs sind vegetarisch - soll schließlich für jeden was dabei sein! 

Caribbean Night

2016 wurde das Cascadas an der Binnenalster mit dem Club Award zum besten neuen Club Hamburgs gekürt. Grund genug, mal in der Ferdinandstraße vorbeizuschauen. Ausgezeichnet hat sich der Club durch ein schickes und dennoch gemütliches Ambiente und sensationelle Live-Musik. So findet dort zum Beispiel jeden Dienstag eine Caribbean Night mit heißen Salsa, Bachata & Cubation Rythmen statt. Auch im Rest des Programms tauchen immer wieder Latin Künstler mit tollen Beats und mitreißenden Stimmen auf. Wenn ihr also nach einer Party mit richtig guter Musik sucht, seid ihr bei Cascadas an einer sicheren Adresse.

Das beste Ceviche der Stadt

Wer von euch bis jetzt noch kein Ceviche probiert hat, der sollte schleunigst nach Ottensen. Denn dort gibt es die klassische Variante. Leche de Tigre heißt die peruanische Seafood-Bar, die letzten November im Nernstweg eröffnet hat. Inhaber Xavi Lopez und Aurelio Moreno haben bis dahin die Hamburger Barszene unsicher gemacht, vermissten haben das gute Essen aus ihrer Heimat Ecuador und Peru. Die gemeinsame Leidenschaft war schnell Grundlage für das Gastro-Projekt, das zukünftig ihr Leben bestimmen sollte. Gemeinsam machten sie sich ans Werk, zuerst mussten nämlich das perfekte Ceviche-Rezept gefunden werden - dabei waren sie offensichtlich erfolgreich. Und was darf zum Ceviche nicht fehlen? Das Nationalgetränk des südamerikanischen Staates: der Pisco Sour. Den gibt es hier natürlich auch.

Samba Samba!

Seit 1997 begeistert die Band Fogo do Samba schon ganz Deutschland mit mitreißenden Samba-Beats und einer super Show. Inspiriert wird die Musik von brasilianischen Samba Reggae Rythmen. Musiker und Bandleader Detlef von Boetticher gründete die Band und verleihte ihr einen einzigartigen Sound. Er studierte sein Handwerk in Afrika, Kuba und Brasilien und arbeitete als Percussionist bereits mit Nena und Jan Delay zusammen. Neben den Profis bietet das Musik Kollektiv auch Workshops und Kurse für Interessierte an. 

Fogo do Samba feiert übrigens im November 20jähriges Jubliäum! Das wird gefeiert am 25. November in der Fabrik Altona mit einem Live-Konzert und anschließender Party.

So schmeckt Venezuela

Um die Ecke der Station Holstenstraße liegt Little Venezuela. Mario bringt ein Stück seiner Heimat nach Hamburg und bereitet in seinem kleinen Herzensladen Macaibo traditionelle Arepas nach Familienrezept zu. Arepas sind Maisfladen, die in Venezuela zu allen Mahlzeiten serviert werden. Die gebackenen Fladen werden dann mit einer Füllung nach euren Wünsche bestückt: Vielleicht Pulled Pork oder liebe Avocado? Und dazu einen frischen Fruchtsaft? Nicht nur das Essen schmeckt, wenn man eintritt und Mario die Gäste von der Theke aus anstrahlt, dann wird einem gleich warm ums Herz - egal, wie kalt es draußen ist.

Galeria del Latino

Die Große Freiheit 36 und die wöchentlichen Latino Partys sind zwar sicher kein Geheimtipp mehr, sind aber so legendär, dass sie in diesem Special auf keinen Fall fehlen dürfen. Wer nach einem ordentlichen Tanzparty mit klassischen Latino-Rythmen von Salsa bis Reggaeton sucht, der ist dort goldrichtig. Hier wird ernsthaft getanzt und gefeiert, der Club sowie die darüberliegende Galerie sind regelmäßig gefüllt und die passenden Karibik Drinks wie Caipi und Mojito gibt es natürlich auch. Vamos a bailar!

Mexikanisches Chimichurri

Ernesto Camarillo bringt scharfe Salsas und weitere Rezepte aus Argentinien und Mexiko nach Hamburg. Den Mann mit dem wohlklingenden Namen haben wir auf der Altonaer Marktzeit gefunden. Er gibt gerne Originalrezepte weiter und verwöhnt uns bei unserem samstäglichen Frühshoppen mit leckeren Tacos und anderen Spezialitäten. Die feurigen Salsas könnt ihr dann auch gleich mit nach Hause nehmen!

Kunsthandwerk aus Mexiko

In-Mortal bringt Farbe in den Hamburger Fashion-Herbst und Winter. Die Marke unterstützt junge mexikanische Kunsthandwerker und Designer, die mit traditionellen Techniken und Gestaltungen arbeiten. Damit ist In-Mortal nicht nur ein Label, sondern auch eine Initiative, die sich für mexikanische Traditionen einsetzt und Fair Trade fördert. Für die Gründerin des Labels Lourdes Rivadeneyra ist das Projekt eine Herzensangelegenheit, die sie näher zurück zu ihren Wurzeln bringt. Jedes Jahr reist sie dafür nach Mexiko, um die besten Jungdesigner und neuesten Trends persönlich aufzuspüren.

Comida Latina für Zuhause

Alle gesammelten Ideen und Genüsse möchtet ihr jetzt in der heimischen Küche umsetzen? In einem normalen deutschen Supermarkt werdet ihr aber sicher nicht alle Zutaten finden. Original Soßen, Gewürze und natürlich südamerikanisches Gemüse wie Platanos findet ihr bei Surimex. Ordentliches argentinisches Fleisch findet ihr natürlich auch. Also egal ob ein karibischen Buffet oder ein argentinischer Barbecue geplant ist: Am Mundsburger Damm findet ihr alles, was ihr dafür braucht. Wenn ihr Glück habt, sogar das eine oder andere Rezept und Tipp für die Zubereitung.

Besser als ein Panama-Hut

Das Zuhause des Panama-Huts ist Ecuador. Das stimmt tatsächlich. Die Kopfbedeckung, die als Panama-Hut bekannt wurde und die Touristen und Backpacker gleichermaßen als Souvenir von ihren Reisen mit zurück in die Heimat bringen, wird traditionell hergestellt aus den feinen Fasern der Toquillapalme. Dieses palmenähnliche Gewächs gibt es an der Pazifikküste Perús, daher liegt das Zentrum der Manufakturen nicht wie erwartet in Panama, sondern in Manabí. Genauer gesagt Jipijapa, der Stadt mit den meisten Herstellern des ikonischen Huts. So bekam der Hut auch seinen Spitznamen: Xipixapa. In Hamburg befindet sich einer der ersten Stores, die den Xipixapa und südamerikanisches Feeling nach Europa bringen. Der stylische Kopfbedeckung darf für euren nächsten Sommer oder Reise auf keinen Fall fehlen, egal ob Mann oder Frau!

Carolin Simon

Unsere kleine Weltenbummlerin Caro hat den Weg zurück in die Heimat gefunden und ist ab jetzt auf Entdeckertour in Hamburg unterwegs. Sie liebt den Hamburger Hafen und ist immer auf der Suche nach schönen Märkten und neuen Food Ideen.