Nachhaltigkeit für Anfänger

Nachhaltigkeit für Anfänger7 Tipps für deinen Alltag

Mit der lieben Nachhaltigkeit ist es ja ein bisschen wie mit dem Aufräumen nach einer WG-Party: Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Und schlimmer noch – es klingt nicht nur nach Arbeit, sondern auch noch kompliziert und teuer. Eigentlich ist das aber alles Humbug. Wir verraten euch 7 Tipps, mit denen ihr euren Alltag ganz easy-peasy umweltbewusster macht.

Kennt ihr euren ökologischen Fußabdruck?

Mit dem WWF-Klimarechner könnt ihr ihn ausrechnen. Wie viele Erden bräuchte es, wenn alle so leben würden wie ihr?

Kaffee schlürfen aus nachhaltigen Bechern

So schön schlicht, dass sie zu jedem Outfit passen!

Nur weil wir unseren Kaffee jeden Morgen unbedingt To-Go brauchen, muss die Umwelt ja nicht darunter leiden! Die kann nämlich nichts dafür, dass wir keine Zeit haben, diesen gemütlich Zuhause zu genießen. Schnappt euch lieber einen schlichten und wiederverwendbaren Becher von Slichtweg. Diese wunderschönen Designer Huskee-Cups sind sogar aus Kaffeebohnenschale hergestellt. Startet fair in den Tag!

Unverpackt einkaufen bei Monger

Nicht nur umweltfreundlich, sondern auch insta-tauglich!

Chips und Cola sind längst nicht das ungesündeste, was so in unseren Einkaufskörben landet. Die Verpackungen von Nudeln, Reis, Müsli & Co. sind Gift für die Umwelt. Um diesen Klimakillern den Kampf an zu sagen, haben Daniela und Natalie das Monger Store & Deli eröffnet: einen Unverpackt-Laden und eure neue Adresse für Wocheneinkäufe mit weniger Müll! Und falls ihr gerade keinen Low-Waste-Supermarkt in eurer Nachbarschaft habt – schnappt euch einfach einen Jutebeutel und steuert den nächsten Wochenmarkt an!

Frühstücken im Zero Waste-Café

Ein Vintage-Traum!

Lecker, lecker, lecker!

Übrigens: In der Shop-Ecke gibt's Upcycling-Produkte für zuhause.

Man soll bekanntlich frühstücken wie ein König. Und das könnt ihr bei Ina & Alana von In guter Gesellschaft auf jeden Fall! Hamburgs erstes Zero Waste-Café setzt eurem Frühstück nämlich die Krone auf, indem es ohne viel Abfall auskommt, Verpackungen recycelt und Essensreste kompostiert. Konkret heißt das: Aluminiumstrohhalme, selbstgemachte Marmelade und keine To-Go-Becher.

Artsy Apfelsaft trinken mit gutem Gewissen

Kunst zum Schlürfen!

We like!

Leckeren Apfelsaft schlürfen und gleichzeitig noch Kunst genießen! Alles in einem? Ganz schön cool! Die Äpfel werden von Ehrenamtlichen und Menschen mit Behinderungen gepflückt. Mit jeder Flasche, die ihr kauft, werden neue Arbeitsplätze geschaffen! Es werden hauptsächlich regionale und alte Apfelsorten wie "Ingrid Marie" und "Finkenwerder Herbstprinz" verwendet. Tut etwas Gutes und bestellt euch eine 6er-Holzkiste mit der Sonderedition von Paul Schrader mit dem Kunstwerk "Olaf".

Gemüse anbauen bei Green Pauli

Hereinspaziert ...

... ins grüne Paradies!

Kennt ihr schon den Dachgarten Green Pauli am Hafen? Auf 220 Quadratmetern säen, pflegen und ernten Schüler ab sofort allerlei Gemüse und Kräuter – von Schnittlauch bis Kohlrabi. So lernen sie, dass Lebensmittel nicht im Supermarkt wachsen, sondern richtig Arbeit sind. Super Idee und Chapeau an das ÜberQuell! Mit dem Dachgarten hat das Team wohl das beste Klassenzimmer geschaffen, das man sich für Bio-, Umwelt- und Ernährungsunterricht vorstellen kann.

Second-Hand shoppen & Vintage leihen

Second-Hand-Liebe

Aus aller Welt gesammelte Vintage Schätze ...

Zu viele Shoppingtouren machen sich nicht nur auf dem Kontostand bemerkbar, sondern auch auf dem ökologischen Fußabdruck. Denn jedes Kleid, jedes T-Shirt und jede Jeans verbraucht in der Herstellung Ressourcen, vor allem Wasser und Energie. Was haltet ihr von zwei hervorragenden Alternativen: Schlendert mit euren Liebsten zu den besten Second-Hand-Shops Hamburgs und stellt euch neue Outfits zusammen! Anschließend könnt ihr bei Fairrückt-Geschmückt ganz viel Interieur Inspiration aufsaugen und gesammelte Vintage-Möbel aus aller Welt ausleihen! Viel cooler, oder?

Kayak fahren und Müll sammeln

Schiff ahoi und los geht's!

Freunde, ab sofort gibt's gratis Kayaks an der Alster! Ja, richtig gehört. Denn das dänische Start-Up Green Kayak hat sich einen besonders heißen Deal für Mensch und Umwelt ausgedacht: Wer während des Paddelns Müll aus dem Wasser fischt, schippert für umme. Also, auf geht's – let's paddle for the planet!

MIT MOIA ZUM ZIEL

HAMBURGS RIDESHARING-SERVICE

Die futuristischen Autos von MOIA cruisen mit euch zu den besten Spots der Stadt – leise, umweltfreundlich und mit Elektroantrieb.

Um mit den galaktischen Shuttles von A nach B zu kommen, braucht ihr eigentlich nur die MOIA-App. Dort gebt ihr den Start- und Zielort ein, sucht eine Fahrt und erfahrt wenig später, wo genau ihr abgeholt werdet. Dann stiefelt ihr zum Abholort, steigt ein und bezahlt am Ende auch wieder ganz bequem über die App. Easy, oder?

Lars Goedeke

Mode, die ein Statement setzt!

Geheimtipp Hamburg
Coverfoto: Unsplash

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.