Neu in Hamburg

Neu in HamburgDer große Faktencheck

Wir lieben unseren Hafen, die Alster und den Michel. Wir trinken Astra in der Schanze und feiern auf dem Kiez. Und wir sagen “Moin”, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Willkommen in der tollsten Stadt der Welt, liebe Neuhamburger! Bevor es aber richtig losgehen kann, hier erstmal ein Faktencheck. Folgendes solltest du unbedingt wissen:

Schiffe gibt's hier ohne Ende!

Welcome to Hamburgo!

Es gibt weltweit 27 Orte, die Hamburg heißen, aber es gibt nur ein wahres HAMBURG – und darauf sind wir Hanseaten mächtig stolz. Daher verpassen wir auch keine Gelegenheit, jeden "Neuankömmling" von unserer Stadt zu überzeugen.

Die nennen wir hier übrigens "Quiddje" was übersetzt so viel heißt wie "Fremder" oder "Hochdeutschsprechender". 

Schietwetter

Wir wissen gar nicht, wieso es die allgemeine Auffassung gibt, dass es in Hamburg immer regnet und stürmt. Schließlich fällt in Hamburg im Jahresdurchschnitt weniger Regen als in München. Wenn es mal ordentlich runter kommt, nennen wir das "Schiedwedder". Regenjacke und Gummistiefel gehören also schon zur Grundausstattung dazu, wenn ihr euch hier niederlasst. Das Schiedwedder juckt uns aber wenig – wir sind hart im Nehmen!

Wasser, Schiffe, Brücken und der Hafen

Wasser zieht sich durch das Hamburger Leben. 8% von Hamburg sind Wasserfläche; der Hafen ist der fünfgrößte Seeumschlagplatz der Welt und wir haben fast 6-mal mehr Brücken als Venedig (fette 2.485 an der Zahl). Im Sommer schippern wir mit dem Kanu zum Café Canale und grillen am Elbstrand. Wir nehmen die Hafenfähre nach Blankenese und wieder zurück. Ohne das alles wäre Hamburg nicht das, was es ist – was ganz Besonderes.

Elbphilharmonie

Ja, wir kennen die Leier: Die Elbphilharmonie war sicherlich keine kleine Investition. Laut Hamburger Immobiliendienstleister Emporis ist sie unter den Top 20 der teuersten Gebäude der Welt. Trotzdem gehört das Konzerthaus im neuen Stadtteil HafenCity schon zu Hamburg wie der Michel und die Landungsbrücken. Wir nennen sie liebevoll Elphi und können gar nicht aufhören, sie zu fotografieren. Kein Wunder, denn die Fassade aus 1.096 gebogenen Glaselementen reflektiert das Licht auf eine einzigartige Art und Weise. Ein Highlight!

Fischmarkt

Seit 1887 steppt auf dem Fischmarkt jeden Sonntagmorgen der Seebär! Das Fischbrötchen hat sich zum heimlichen Hamburger Nationalgericht gemausert, deshalb gibt es bei uns auch einen Weltfischbrötchentag und die besten Fischbuden. Trotzdem leben in Hamburg nicht nur Seemänner und Hafenarbeiter, sondern auch Kreativköpfe, Klugschnacker, Alsterjogger, Astratrinker und Elbschwimmer – eben eine bunte Mischung! Bis ins 17. Jahrhundert musste man das Hamburger Bürgerrecht übrigens erwerben, heute steht die Tür für alle offen. 

Kaffeeliebe

Hamburg ist der Himmel auf Erden für alle Kaffeeliebhaber. Nicht Wien ist die Hauptstadt des Kaffees, nein, Hamburg ist Europas größter Umschlagplatz für Rohkaffee. Wie der Kaffeehandel überhaupt nach Hamburg kam, haben wir übrigens schon mal gemeinsam mit der Stiftung Historische Museen Hamburg herausgefunden. Und was macht man mit all den guten Kaffeebohnen? Cremigen Cappuccino natürlich! Paul von First Love Coffee zeigt euch die fünf wichtigsten Schritte.

Der Kiez

Das St. Pauli Vergnügungsviertel, allgemein als "Kiez" bekannt, ist mit der Reeperbahn, der Großen Freiheit und dem Hans-Albers-Platz eine der größten Feiermeilen Deutschlands. Dabei hat die Große Freiheit, die es schon seit 1611 gibt, eigentlich einen religiösen Hintergrund. Altona, als unabhängige Gemeinde, tolerierte dort alle Religionen und praktizierte echte Glaubensfreiheit. 

Auf St. Pauli kann man aber nicht nur ordentlich feiern, sondern auch schön flanieren, Kaffee trinken und essen gehen. Zum Beispiel in der Paul-Roosen-Straße oder in der Wohlwillstraße

Franzbrötchen

Wo wir gerade schon beim Essen sind – es gibt da so eine leckere Hamburger Spezialität, die wir euch einfach nicht vorenthalten können. Diese wunderbar süße, klebrige, nach Butter und Zimt duftende Sünde heißt Franz – also Franzbrötchen. Wir waren sogar schon mal beim Café Luise und haben selbst in der Backstube mitangepackt. 

Kleiner Fun Fact: In Lüneburg nennt man das Franzbrötchen übrigens "Hamburger". Das sagt ja wohl alles.

Hamburger Herbst

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Geheimtipp Hamburg

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Carolin Simon

Unsere kleine Weltenbummlerin Caro hat den Weg zurück in die Heimat gefunden und ist ab jetzt auf Entdeckertour in Hamburg unterwegs. Sie liebt den Hamburger Hafen und ist immer auf der Suche nach schönen Märkten und neuen Food Ideen.