Salibaba

SalibabaDie erste Pitaria Hamburgs

Das Salibaba lockt euch jetzt mit arabischen Köstlichkeiten nach Eimsbüttel. Bei diesem Imbiss der besonderen Art gibt es von Hummus über Linsensuppe bis zur klassischen Falafel alles, was kleine Feinschmecker glücklich macht. Und ein tolles soziales Projekt ist es auch noch. 

Hummus, Tabouleh und Koussa – wem bei diesen drei Worten schon das Wasser im Mund zusammenläuft, sollte unbedingt bei Salibaba im Eppendorfer Weg vorbeischauen. Wem das alles gar nichts sagt, muss sich auch auf den Weg nach Eimsbüttel machen. Denn dort gibt es seit wenigen Monaten die erste Pitaria Hamburgs.

Pita
ein im Nahen Osten verbreitetes etwas dickeres, weiches Fladenbrot aus Hefeteig

Unter dem Motto "Dein Wunsch geht in die Füllung" gibt es in dem syrischen Schnellimbiss zwei Hauptgerichte, sowie Pitas für fünf Euro. Dabei ist die Auswahl groß und lecker: Neben den Mazza-Klassikern wie Hummus, Moutabal (geräuchertes Auberginenmus mit Tahina) oder Sahra (Blumenkohl gebraten mit Sesamsauce) kommen auch Lammwürstchen, Falafel und Maispoularde ins Fladenbrot. Sowohl Fleischfans als auch Veganer finden auf Salibabas Karte garantiert das Richtige.  

Hier könnten sogar auch richtige Gourmets glücklich werden. Denn der Gründer des Imbiss' ist Hanna Saliba – der Betreiber des Saliba Alsterarkaden. Das syrische Spezialitätenrestaurant befindet sich am Neuen Wall und verwöhnt Hamburg seit über 30 Jahren mit Hummus & Co. in einem gemütlichen Ambiente. Und Hanna hat ein großes Herz. Denn nachdem immer mehr geflüchtete Landsleute bei ihm im Restaurant um Jobs gebeten haben, kam ihm die Idee, sie einfach ihre eigenen Läden führen zu lassen.

Aus diesem Grund ist Feras Mekhail nun der Chef des 52 Quadratmeter großen Imbiss am Eppendorfer Weg 91. Nach und nach sollen noch mehr orientalische Imbisse in der Hansestadt entstehen – alle geführt von Geflüchteten. 

Wer bei dem Wort "Imbiss" übrigens an Frittiergeruch und karges Interior denkt, wird hier überrascht sein! Das Salibaba beeindruckt mit einem coolen Mix aus modernen Möbeln und einer gemütlichen arabischen Atmosphäre. Unser Tipp von der Karte voller Köstlichkeiten: Probiert unbedingt die Joguhrt-Minze-Suppe – die ist wirklich der Hammer! 

Tinka Rebhan

Aufgewachsen in der Lüneburger Heide ist Tinka seit fünf Jahren "nordish by heart" und das schlägt ziemlich laut für die Schiffe, das Meer und den Hafen. Dabei erkundet Tinka die Stadt besonders gerne mit ihrem Rad und ist dabei immer auf der Suche nach noch unentdeckten Ecken Hamburgs.