Scandic Art Rooms

Scandic Art RoomsKunst für den guten Zweck

Ihr wolltet immer schon mal in einer Kunsthalle übernachten? In den Art Rooms des Scandic Emporio Hamburg geht das! In 29 Räumen des Hotels haben sich Künstler verewigt – und das für den guten Zweck. So könnt ihr nicht nur mit Kunst im Kopf, sondern auch über dem Kopf träumen...

Dreidimensionale Kunst von Henry J. Wintherberg (Zimmer 807).

Das Kunsterlebnis beginnt im Erdgeschoss

Schon die Auffahrt mit dem Fahrstuhl ist ein Erlebnis: Wer genau hinhört, nimmt Wassergeräusche war, während man vom Erdgeschoss in die oberen Etagen des Scandic Emporio Hamburg Hotels fährt. Schon diese Installation "Kymat" ist aus der Zusammenarbeit mit der Millerntor Gallery entstanden. Das Hotel ist ein konsequentes Kunstwerk!

Denn nicht nur auf den Fluren hängen beeindruckende Bilder von namhaften Künstlern wie Paul Ripke, Niko Sawatzki oder Julia Benz. Auch einige Zimmer des Hotels sind in vieler Hinsicht einzigartig – durch einmalige Kunst an der Wand.

Wasser, wohin man sieht

In 29 Zimmern nutzten Künstler die neugestalteten Räume als Leinwand. Und daraus entstanden ganz individuelle Zimmer,  die jeden Gast in ihren Bann ziehen. Dabei haben alle Kunstwerke eines gemeinsam: das Leitthema Wasser. Dazu muss man wissen: Jedes Haus der Scandic Gruppe hat sein eigenes regional inspiriertes Konzept. Das Scandic Emporio Hamburg wurde unter dem Designthema "Wasser" gestaltet und passt somit natürlich perfekt in die Hansestadt. So liegt es nahe, auch die 29 Zimmer der 7. und 8. Etage im allgemeinen Hotelthema gestalten zu lassen.

Vor knapp zwei Jahren hat das Projekt mit den ersten 14 Zimmern auf der siebten Etage begonnen. Nun wurde das Projekt um 15 weitere Zimmer erweitert, die bei der "VerniWATERssage" letzte Woche feierlich eröffneten wurden.

Jedes Gemälde ein Unikat. So auch das von Isakov in Zimmer 814.

Water is life!

Die Message aller Werke der Art Rooms im Scandic Emporio Hamburg.

Individuelle Interpretation

Die Künstler konnten in den Räumen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Egal ob Wasserwellen oder ein dreidemensionales Werk an der Wand – jedes Zimmer trägt nun die persönliche Handschrift eines Künstlers.

So sieht man in Zimmer #707 Straßen San Franciscos. Hat sich der Künstler Christian Rothenhagen in der Stadt geirrt? Keineswegs! Er thematisiert damit die dramatische Lage des amerikanischen Staates Kalifornien, der fünf Jahre unter Dürre litt. Erst im letzten Jahr konnte sich die Natur aufgrund von Regenfällen von diesem Missstand erholen.

In Zimmer #713 strahlt ein bunter Stein von der Wand. Die Vielschichtigkeit und der Blick in die Tiefe sollen den Ursprung des Wassers thematisieren. Wunderschön anzusehen und in jeder Hinsicht tiefgründig!

Das Gemälde von 1010 aus Zimmer 713.

Für den guten Zweck

Aber dieses besondere Kunstprojekt ist nicht nur optisch beeindruckend: Zusammen mit Viva con Agua und der Millerntor Gallery "Art Creates Water" unterstützt das Scandic Emporio Hamburg mit den Art Rooms Trinkwasser- und Brunnenprojekte in Entwicklungsländern.  

Einige der Bilder wurden als Prints verkauft, die Erlöse sowie Teile ihrer Gagen spendeten die Künstler an Viva con Agua. Scandic vermittelt auch gerne Interessenten an die Künstler direkt weiter. Hieraus entstanden bereits Folgeprojekte. Die Flure bilden eine Art Wechselausstellung. Einige der hier ausgestellten Werke können gekauft werden und unterstützen somit die Arbeit von Viva con Agua. 

Die Straßen San Fanciscos auf Wänden in Hamburg von Christian Rothenhagen in Zimmer 707. © Scandic Emporio Hamburg.

Ihr wollt im Schlaf inspiriert werden?

Eine Übernachtung kostet ab 139 EUR!
Aber eigentlich kann man sich bei so vielen kreativen Ideen an den Wänden nicht satt sehen!
Übrigens: Die ART ROOMS sind nicht nur Hotel, sie können auf Anfrage auch als Meetingräume, sogenannte "Break Art Rooms", und Think Tanks gebucht werden.

Komfort trifft auf Kunst

Die Verbindung des 4-Sterne-Hotels zur Wasserinitative Viva con Agua ist nicht zu übersehen. Nicht nur sind alle Mini-Bars mit dem Wasser des Vereins ausgestattet, in Zimmer #702 ist auch ein einzigartiges Porträt von Viva con Agua-Gründer Michael Fritz von Künstlerin Anpu Varkey zu sehen.

Bereits seit 2010 besteht schon die Kooperation zwischen Scandic – die ihre Häuser übrigens stets nachhaltig gestalten – und Viva con Agua. Die Connection zu den Künstlern, die sich mit dem Projekt ART ROOMS vor allem dem guten Zweck verschrieben haben, kam über die Millerntor Gallery, dem Kunst- und Kulturfestival der Wasserinitative.

Der Gründer von Viva con Aqua lacht an der Wand in Zimmer 702 (Künstler: Anpu Varkey). © Scandic Emporio Hamburg

Wasser für alle!

Die Non-Profit-Organisation setzt sich für weltweiten menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser ein und sammelt durch verschiedene Aktionen schon seit Jahren Spenden. Die Kooperation zwischen Scandic und Viva con Agua, in deren Rahmen die VcA-Wasserflaschen in  alle Minibars kamen, besteht bereits seit 2010. Bisher flossen im Rahmen dieser Zusammenarbeit, durch die VcA-Wasserflaschen und das Kunstprojekt ART ROOMS, rund 300.000 Euro an Viva con Agua. Das Projekt ART ROOMS entstand gemeinsam mit der Millerntor Gallery, Kunst- und Kulturfestival von VcA – in Hamburg kamen dadurch ca. 30.000 Euro zusammen.

Das Motto des gesamten Kunstprojekts.

In den MInibars gibt's Wasser von Viva con Aqua.

Kunst von Björn Holzweg in Zimmer 813.

Lisa Knauer
Titelbild: Stefan Groenveld, Zimmer 802 & 803

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Scandic Emporio Hamburg entstanden.

Tinka Rebhan

Aufgewachsen in der Lüneburger Heide ist Tinka seit fünf Jahren "nordish by heart" und das schlägt ziemlich laut für die Schiffe, das Meer und den Hafen. Dabei erkundet Tinka die Stadt besonders gerne mit ihrem Rad und ist dabei immer auf der Suche nach noch unentdeckten Ecken Hamburgs.