Simbiosa

SimbiosaIsraelische Küche auf St. Pauli

Auf unserem letzten Streifzug durch St. Pauli wurden wir vom Simbiosa kurzerhand ins israelische Tel Aviv entführt: Zwischen Mezze und Palmen schlürft ihr hier köstliche Kaffeekreationen von törnqvist und entdeckt die aufregende Küche aus der beliebten Stadt an der Mittelmeerküste.

Die Fassade wurde von Davina Cochrane (@dave.davina) gestaltet.

Moin & Shalom

Wir sind hungrig und wollen Neues entdecken – also auf geht's Richtung Paul-Roosen-Straße. Wenn man von hier aus in die Hein-Hoyer-Straße einbiegt, steigt einem schon ein paar Hausnummern entfernt der Duft von warmem Kaffee und Gewürzen in die Nase. Das Simbiosa könnt ihr so nicht verfehlen. Die Fassade ist dunkel gestrichen und mit Designs der Künstlerin Davina versehen. Anfang Januar öffnete sich die Tür des neuen It-Lokals zum ersten Mal. Dahinter warten tropische Palmen, helle Farben, freigelegte Backsteinwände und Henry – ein schnuckeliger Charmeur auf vier Pfoten und ständiger Begleiter von Inhaber Fabien.

Können wir einziehen?

Hey, Henry!

Von der Welt inspiriert.

Seit vier Jahren ist Fabien leidenschaftlicher Gastronom. Vorher erkundete er als Pilot ferne Länder, lebte in Valencia, Marrakesch und Budapest – und fand seinen Heimathafen in unserer Stadt. Seine erste Station: der skandinavische Kaffeetempel törnqvist in der Schanze. Danach wurde es schnell ernst (und ziemlich aufregend): Gemeinsam mit seinem Kumpel Niv aus Isreal wurde bei Wein und Arak das Simbiosa kreiert. Was erst ein wildes Konzept in den Köpfen der beiden war, ist jetzt ein wunderschönes israelisches Restaurant mit veganen Leckereien und herrlichem Flat White.

Rauf auf den Barhocker – gleich gibt's Kaffee!

Das Simbiosa ist eine Symbiose von alt und neu, von nah und fern und von wunderbaren Gewürzen!

Fabien, Inhaber des Simbiosas

Sharing is caring

Im Simbiosa wird geteilt! In Israel ist es nämlich ganz normal, dass viele kleine Speisen – auch Mezze genannt – in der Tischmitte landen und mit den besten Freunden zelebriert werden. Ihr habt die Wahl entweder drei, sechs oder neun der kleinen Teller zu bestellen. Wir lassen uns von Fabien überraschen und bekommen seine Favoriten aufgetischt: Baba Ghanoush, eine Creme aus gegrillten Auberginen, die unglaublich gute Linsenpastete mit süßer Kirschtomaten-Marmelade, knackiges Gemüse und Lab'neh – ein würziger Frischkäse (natürlich vegan). Dazu gibt es Humus, frisch gebackenes, super fluffiges Brot und ein eiskaltes Craft Beer aus der Buddel; wir sind hier ja schließlich auf Pauli!

Einmal alles, bitte!

Tischlein, deck dich!

Köstlichkeiten auf dem Teller & im Glas!

Niv überzeugt euch mit seinen israelischen Kochkünsten spätestens bei den Hauptgerichten. Hinter den Rezepten stecken jede Menge Herzblut, bunte Aromen Israels und herrliche Gewürze. Das Sabich ist eine Wucht! Die frittierte Aubergine auf Humus, mit Kurkuma-Bohnen, israelischem Salat und pikantem Zhoug harmonieren so perfekt zusammen, dass wir am liebsten direkt einen Kochkurs à la Simbiosa buchen wollen. Wer weiß, vielleicht gibt's hier ja bald einen Crashkurs. Aktuell hat Fabien allerdings andere Pläne: Eine Etage tiefer bauen die Jungs an einer coolen Bar, in der ihr sicher bald fabelhafte Drinks schlürfen werdet. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Für das Sabich gibt's eine Eins mit Sternchen!

  • Wer kommt?

    Neugierige, Veganer, Nicht-Veganer und jeder der Appetit auf Neues hat!

  • Was ist drin?

    Arabische Gewürze, absolut keine Tierprodukte und sehr viel Herzblut!

  • Das Besondere?

    Die helle, wunderschöne Einrichtung, die arabischen Aromen und natürlich der Kaffee!

  • Was probieren?

    Unsere absoluten Favoriten sind die Paté & Marmelade und das Sabich.

Helle Wände, Holzmöbel und grüne Palmen!

Lisa Knauer

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Leonie Zimmermann

Leonies Herz schlägt für gutes Essen, sonnige Open Airs und den Hafen. Am liebsten genießt sie den Sonnenuntergang mit Freunden über den Dächern ihrer Heimatstadt Hamburg.