spajz

spajzAlles, außer gewöhnlich!

Frisch, frech und kreativ – das schnuckelige Bistro spajz überzeugt in Barmbek-Süd seit drei Jahren mit ständig wechselnden Gerichten und mit ganz viel Pfiff. Wir waren vor Ort und haben uns mit der stets gut gelaunten Inhaberin Nóra Horváth auf eine kleine kulinarische Weltreise begeben.

Nóra an ihrem Arbeitsplatz und wie immer gut gelaunt.

Einfach mal machen!

Keine Lust mehr auf 08/15 und back to the roots – das ist wohl Nóras Motto gewesen. Denn die schlagfertige Köchin und Inhaberin des spajz hat vor der Eröffnung ihres eigenen Lokals nicht nur viel erlebt, sondern erst mal einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Über Berlin hat es sie hoch in den Norden nach Hamburg verschlagen, von der kunterbunten Welt der Medienbranche hin zur nicht immer einfachen und spannenden Gastro-Welt. Das Konzept ist so easy, wie auch nachhaltig und verspricht einen echten Gaumenschmaus. Das heißt, nicht nur eine offene Küche zu haben, sondern auch das Essen authentisch zubereiten, weit weg von Geschmacksverstärkern und zurück zum Ursprung des Geschmacks!

Von der Nordseeküste bis nach Mexiko

Wir sitzen bei Sonnenstrahlen auf der großen Terrasse und lassen uns von Nóra mehr über ihr Lokal erzählen – vor allem über den ungewöhnlichen Namen! Denn spajz heißt so viel wie "Speisekammer" – jedoch steht der ungarische Name nicht für die Küche, sondern für die Herkunft von Nóras Familie. Denn als unser Blick auf die Karte geht, ist vor allem eins drauf: Vielfalt! Die ständig wechselnden Gerichte variieren nicht nur geschmacklich, sondern führen uns von der Nordseeküste bis nach Mexiko. Im spajz wird halt nicht nur in eine Richtung gekocht – das Team lässt sich immer wieder inspirieren und bringt neue Kreationen auf die Teller.

Essen wie daheim

Das Bistro ist liebevoll eingerichtet und hat seinen eigenen Charme. Draußen stehen bequeme Holzmöbel und drinnen kann man es sich auf bunten Stühlen wie bei Oma gemütlich machen. Geschmückt ist alles mit frischen Blumen und einer stetig wechselnden Vernissage. Aber unser Lieblingsspot sind die zwei Tische an der Glasfront – besonders für ein romantisches Dinner! Wir fühlen uns hier pudelwohl und schauen Nóra und ihrem Team über die Schulter, während sie die leckeren Speisen zubereitet.

Unser Lieblingsspot!

Wir lieben es, mit frischen Kräutern zu kochen und geben jedem Gericht eine besondere Note, die man schmeckt!

Nóra

Die ganze Welt auf drei Tellern.

Internationale Küche mit regionalen Zutaten

Zwar ist die Küche international, aber die Produkte stammen zum größten Teil von Höfen und Lieferanten aus dem Umkreis. "Uns ist es wichtig, produktbezogen zu arbeiten – nachhaltig und frisch", erzählt Nóra. Sie serviert uns die heutigen Speisen aus der Wochenkarte: frische Austern nur mit ein wenig Zitrone verfeinert, Flusskrebse mit hausgemachter Mayo, Pulled Pork auf Maistortillas und Pulpo mit frischem Gemüse und Drillingen – eine kulinarische Wucht und das alles mit heimischen Zutaten. Als perfekte Begleitung gibt's noch fabelhaften Naturwein, we like!

Gaumenschaus ohne Schnickschnack

Die Speisen sind nicht nur hübsch angerichtet, sie schmecken auch fantastisch. Dass Nóra ihre Ausbildung zur Köchin erst mit 30 Jahren gemacht hat, können wir gar nicht glauben – sie wirkt wie ein alter Hase im Geschäft, aber immer erfrischend und ehrlich, genau wie ihre Rezepte. Das Pulpo ist on point gebraten und die Flusskrebse schmecken wie frisch aus der See geangelt, dazu gibt's nicht viel Chichi – es kommt alles so natürlich wie möglich auf den Teller.

Die Flusskrebse mit hausgemachter Sauce.

Tortillas gibt's hier auch!

Mhm!

Ich lege viel Wert darauf, dass sich meine Mitarbeiter wohlfühlen. Wir sind eine Familie.

Nóra

Das sympathische Team!

Leidenschaft & Herzlichkeit

Besonders am Herzen liegt Nóra vor allem noch eins: ihr Team um Koch Johannes und Sanne! Die beiden sind mit genauso viel Herzblut dabei wie Nóra. Wir spüren sofort die familiäre Herzlichkeit und merken, dass alle hinter dem Konzept stehen und sich mit dem Lokal identifizieren. Nach einem tollen und sehr lustigen Interview verabschieden wir uns bei Nóra und ihrem Team – es war sehr schön, fast wie daheim!

Ab ins spajz!

Leon Saß

Dieser Artikel ist auf redaktioneller Ebene entstanden.

Jan-Martin Bauer

Jan-Martin kommt aus Hamburgs Süden und liebt es, neue Restaurants und Bars in der schönsten Stadt der Welt zu entdecken. In seiner Freizeit spielt er Fussball und singt für sein Leben gerne Karaoke.