Start with a Friend

Start with a FriendAus Fremden werden Freunde

Eine freundschaftliche Flüchtlingshilfe – das ist Start with a Friend. Das Konzept ist simpel: Geflüchtete und Locals zusammenführen und Freundschaften auf Augenhöhe stiften. Die Initiative hilft nicht nur Geflüchteten, möglichst gut in der Gesellschaft anzukommen, sondern kann euch auch richtig viel geben.

© V. Pech

Der Name ist Programm

„Von einer Willkommens- zur Ankommenskultur“ lautet das Motto von Start with a Friend. Die Initiative bringt Geflüchtete und Locals in ganz Deutschland zusammen. Es geht nicht nur darum, Geflüchtete aktiv im Alltag zu unterstützen, sondern auch, Beziehungen auf Augenhöhe zu schaffen. Eigentlich sagt der Name schon alles, denn ein guter Start ins neue Leben gelingt am besten mit einem Freund, der dir im fremden Land ein Gefühl von Heimat geben kann. Deshalb setzt Start with a Friend auf nachhaltige Integration durch spannende Begegnungen und neue Freundschaften. Mittlerweile wurden schon über 2500 Tandems gebildet, 160 davon in Hamburg – auch ihr könnt aktiv werden!

© V. Pech

Und so läuft's

  1. Nachdem ihr euch auf der Website für einen der Infoabende angemeldet habt, trefft ihr euch persönlich mit dem Start with a Friend-Team. Hier geht es darum, die Interessen und Wünsche aller Teilnehmer kennenzulernen und Menschen zusammenzubringen, die zueinander passen.
  2. Start with a Friend stellt den Kontakt zu einem Geflüchteten her. Dann ist es auch schon Zeit für euer erstes Treffen!
  3. Nach der ersten Begegnung lässt euch Start with a Friend natürlich nicht allein. Regelmäßige Community-Events (z.B Basketballspiele und Opernbesuche) können euch und eurem Tandempartner helfen, eure Beziehung zu stärken. Und wenn ihr in einer Sache mal nicht weiterwisst, steht euch das Team mit Rat und Tat zur Seite.

Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Beziehungen

Genauso unterschiedlich wie die teilnehmenden Menschen sind, können auch die Tandembeziehungen werden. Im besten Fall entsteht aus dem Kontakt eine Freundschaft, wenn nicht sogar ein ganzer Freundeskreis. In jedem Fall entsteht aber ein Netzwerk, das den Geflüchteten ihren Start in Deutschland erleichtert.

Einige Beziehungen sind vor allem darauf ausgelegt, den Geflüchteten im Alltag zu unterstützten, zum Beispiel mit der Wohnungssuche oder dem Jobeinstieg. Bei anderen Tandems geht es hauptsächlich um Beziehung und soziale Anbindung – denn für viele ist es einfach schön, nette Menschen in Deutschland kennenzulernen. Insgesamt solltet ihr ca. zwei Stunden pro Woche für das Projekt einplanen.

© V. Pech

© L. Kilian

Start with a Friend wurde schon 2014 von einer Gruppe Ehrenamtlicher in Berlin ins Leben gerufen. Da die Initiative im folgenden Jahr immer mehr Zuspruch zu verbuchen hatte, wurde im November 2015 aus dem losen Zusammenschluss ein eingetragener Verein. Mittlerweile gibt es das Projekt schon in 17 Städten Deutschlands.

Jetzt seid ihr gefragt!

Ihr könnt Start with a Friend nicht nur mit Spenden unterstützten, sondern auch selbst zum Tandempartner werden. Oder ihr lasst euch zu Freundschaftsstiftern ausbilden und werdet zum Vermittler! Endlose Möglichkeiten – und egal, wie ihr euch engagiert, macht ihr Menschen auf jeden Fall glücklich. Los geht’s!

Jetzt Tandempartner werden!

Coverfoto: V. Pech

Tabitha Wedemann

Nachdem Tabitha die letzten sieben Monate durch die Weltgeschichte gereist ist, hat sie jetzt ihren Weg zurück nach Hamburg gefunden, um ihrer Leidenschaft fürs Schreiben nachzugehen. Wenn sie nicht gerade in Cafés sitzt, Gedichte verfasst oder über Festivals tanzt, erkundet sie am liebsten all die besonderen Ecken ihrer Heimatstadt!