The Human Condition

The Human ConditionVernissage in der BUNKERHILLGalerie

Leben, Tod und Menschlichkeit: Die BUNKERHILLGalerie schüttelt eine weitere spannende Ausstellung aus dem Ärmel und will euch mit einer breiten Vielfalt an Malerei, Fotografie und Bildhauerei in den fünften Stock des Feldstraßenbunkers locken. Am Samstag feiert The Human Condition Vernissage auf St. Pauli.

Eine Hochburg für junge Kunst

Während im Terrace Hill die Beats aus den Lautsprechern dröhnen, weht in der benachbarten BUNKERHILL Galerie ein ganz anderer Wind durch die geräumigen Hallen: Bereits seit über einem Jahr genießen die Ausstellungsräume im fünften Stock des Feldstraßenbunkers einen exzellenten Ruf. Unter der Obhut des Hilldegardens ist hier eine Hochburg für junge Kunst aus Hamburg entstanden. Die geräumigen 270 Quadratmeter Fläche bieten Artisten aus allen Sparten die Möglichkeit, ihre Werke präsentieren. Am Samstag feiert nun eine neue Ausstellung Vernissage im Bunker: The Human Condition portraitiert Menschlichkeit, Leben und Tod.

Die schönen Räume BUNKERHILL Galerie.

Die Galeristen Errkaa und Brozilla.

Leben pur!

Mit dabei sind insgesamt elf Künstler aus der Fotografie, Malerei, Bildhauerei und Keramik. In verschiedensten Formen setzen sie sich mit allem rund ums Menschsein auseinander. Es geht um Leben und Tod, Vollkommenheit und Vergeblichkeit. Die Berliner Fotografin Caterina Rancho stellt bereits zum zweiten Mal in der BUNKERHILL Galerie aus. Mit ihren grotesken und surrealen Motiven fasziniert und verstört sie zugleich. Isabell Kamp formt menschliche Gliedmaßen aus Ton und setzt sich dadurch auf kunstvolle Weise mit zwischenmenschlichen Beziehungen auseinander. Der nordfriesische Bildhauer Hauke Jessen stellt in seinen klassisch gearbeiteten Holzarbeiten Bezüge zum Jetzt her. Ari Goldmann malt umrisshafte Gestalten in abstrakter Form.

"Are you talking to me?" von Isabell Kamp.

Zwei Wochen geballte Kunst

Für exklusive zwei Wochen haben sich die vielfältigen Exponate ihren Platz in der BUNKERHILL Galerie reserviert. Statt Zeit zu verlieren, schnappt ihr euch deshalb am besten gleich euren liebsten Museums-Kameraden und erklimmt die Treppen hoch in den fünften Stock des Feldstraßenbunkers. Am schönsten schaut es sich meist bei der Vernissage, deshalb empfehlen wir euch, gleich am Samstag vorbeizuschauen. Ganz wie gewohnt ist der Eintritt kostenfrei – ein Besuch lohnt sich also allemal.

Ari Goldmann malt abstrakt.

Tabitha Wedemann

Nachdem Tabitha die letzten sieben Monate durch die Weltgeschichte gereist ist, hat sie jetzt ihren Weg zurück nach Hamburg gefunden, um ihrer Leidenschaft fürs Schreiben nachzugehen. Wenn sie nicht gerade in Cafés sitzt, Gedichte verfasst oder über Festivals tanzt, erkundet sie am liebsten all die besonderen Ecken ihrer Heimatstadt!