Vicent Vegan

Vicent VeganDer Veg ist das Ziel!

Die silberglänzenden Trucks kennt schon jeder, der sich ab und an im Kampfgebiet der Hamburger Foodtrucks herumtreibt und auf mit Liebe gemachte sowie ethisch korrekte Kalorienbomben steht. Nun hat sich die Fast-Food-Flotte von Vincent Vegan um ihr Café #thebase auf dem schicken Fabrikgelände des Phoenixhofes in Altona erweitert!

Die Foodtrucks cruisen seit Juni 2014 an sieben Tagen die Woche quer durch Hamburg und sind an täglich wechselnden Orten wie Wochenmärkten, Messen, Festivals oder bei Heimspielen am Millerntor-Stadion aufzufinden.

Nette junge Leute stehen im sonnengelben Interieur der Wägen und schieben fröhlich Burger, Hotdogs, Currywurst und Pommes über die Theke –  selbstverständlich alles frisch zubereitet und von hausgemachten Soßen begleitet. Sogar das Burgerbrötchen beruht auf einem selbst entwickelten Rezept und wird eigens für Vincent Vegan gebacken.

Das Konzept sei ziemlich sofort aufgegangen, erzählt der ehemalige Unternehmensberater und Geschäftsführer Christian Kuper, der sich eines Tages umorientieren wollte. Zu Beginn war die Firma ein Ein-Mann-Betrieb, mittlerweile gehören Partner Topias Rohne sowie mehrere Angestellte dazu.

Wer Feiern oder andere Veranstaltungen plant, kann eine Rundumversorgung mit veganem Catering buchen – oder direkt ins #thebase ziehen und dort eine maßgeschneiderte Party abhalten. Die flotten Trucks sind übrigens auch für Catering mietbar und kommen (fast) überall hin. Ein bisschen Frittenglamour kann der nächsten Familien- oder Firmenfeier bestimmt nicht schaden!

Seit Kurzem gibt es nun auch das firmeneigene Café #thebase, mit dem sich Christian und Topias ein weiteres Standbein aufbauen und einen Heimathafen für die Truckflotte schaffen wollen.

Aktuell ist es ausschließlich sonntags zum Brunch geöffnet – und dieser Brunch hat sich gewaschen. Kommt hungrig! Neben Brötchen, Chiapudding mit Mango, selbstgemachten Aufstrichen und haufenweise leckeren Salaten gibt es Ofengemüse und ausgesprochen köstliche Pancakes.

Wir empfehlen zum formvollendeten Abschluss der Schlemmerei ein bisschen Currywurst und anschließend einen Verdauungsspaziergang über das schöne Fabrikgelände. In Zukunft soll auch abends und tagsüber geöffnet sein. Charmant und gemütlich mit Kräuterbeeten vor der Tür und einem riesigen Backsteinschornstein im Inneren fühlt man sich gleich wie zu Hause und hofft nach dem ersten Besuch stark auf erweiterte Öffnungszeiten.

Übrigens: Der Name "Vincent Vegan" ist, richtig geraten, ein Wortspiel mit dem des Filmcharakters und Burgerfreunds Vincent Vega aus Pulp Fiction – einer von Christians Lieblingsfilmen – der in einer erinnerungswürdigen Szene eine Diskussion über französische Bezeichnungen von McDonalds-Produkten führt.

Dementsprechend ziert ein eleganter Schlägertyp das Logo, welcher für pflanzliche Ernährung kämpft. Da seine Argumente aus saftigen Cheeseburgern und köstlicher Currywurst bestehen, macht er das sehr gut!

Laura Culik-Bunzel

Laura ist ein kleiner Feinschmecker: Kein Tag vergeht, ohne dass sie ein neues kleines Restaurant entdeckt oder einen Markt auf der Suche nach Köstlichkeiten durchstöbert. Außerdem liebt sie Hamburgs Architektur und würde am liebsten den ganzen Tag lang einfach nur auf ihrem Rad sitzen!