Wohlwillstraße

WohlwillstraßeStraßen, Gassen, Twieten #1

Hier essen wir Pommes, wenn wir eine kleine Pause vom Feiern brauchen, trinken starken Kaffee oder stoßen auf die Liebe und das Leben an. Die Rede ist von der Wohlwillstraße – der vielleicht schönsten Straße zwischen Schanze und St. Pauli. Kommt mit auf eine Entdeckungsreise in diese kleine, ganz eigene Welt!

Hereinspaziert!

Straßen, Gassen, Twieten

In unserer neuen Reihe nehmen wir euch mit zu Hamburgs schönsten, lebendigsten und buntesten Straßen. Wir zeigen euch, was hinter den Fassaden steckt, welche Läden dort zuhause sind und warum diese Orte so besonders sind.

Kandie Shop

"We take you to the Kandie Shop" – die erste Station in der Wohlwillstraße ist der Kandie Shop, ein echtes Urgestein zwischen Schanze und St. Pauli. Anders als man denken könnte, gibt es hier keine Zuckerbomben, sondern selbst gebackenen Kuchen und fluffige Waffeln. Und richtig guten Kaffee – sogar schon ab morgens um acht!

Kaffee Stark

Hier ist nicht nur der Kaffee stark, sondern das ganze Konzept: Morgens gibt's Frühstück, nachmittags Kuchen, abends Drinks. Und schwupps, hat man hier mal eben den ganzen Tag verbracht! Das gemütliche Café, in dem man sich immer ein bisschen wie zuhause auf der Couch fühlt, hat sich über die Jahre zu einer echten Hamburger Institution gemausert, die ihr dringend mal ansteuern solltet, wenn ihr hier nicht eh schon Stammgast seid.

merijula

Kommt rein und findet euer neues Lieblingsteil!

Das sind Julian und Sarah.

Als Nächstes geht's zu unseren Freunden von merijula – dem Streetwear-Shop in der Wohlwillstraße. Der kleine Laden im Souterrain ist voll mit Shirts, Hoodies und Accessoires, die wir am liebsten alle in unseren Kleiderschrank packen würden. Wer Sarahs und Julians Reich einmal betritt, kann gar nicht anders, als das ein oder andere Teil mitzunehmen.

Back Records

Wenige Meter weiter findet ihr Back Records, einen urigen Secondhand-Plattenladen. Hier ist Vinyl nicht nur ein Material, sondern eine Lebenseinstellung. Die gebrauchten Platten, die ihr dort findet, hätten so vielleicht schon bei euren Großeltern auf dem Gramophon liegen können – das nennen wir mal Vintage!

Kleine Pause

Wie der Name schon sagt, steuert man die Wohlwillstraße 37 vor allem dann an, wenn man eine kleine Pause braucht. Zum Beispiel vom Trubel auf dem Kiez. Dann ist Sabine, die den urigen Imbiss Ende der Achtziger eröffnet hat, für euch da und kredenzt Pommes mit ganz viel (!) Mayo, Gyros-Burger, Currywurst und Co. Bei all den Leckereien wird ein Stopp hier schnell mal zu einer großen Pause.

Paulinenplatz

Der Paulinenplatz ist einer dieser Plätze, die man so eigentlich nur aus Filmen kennt. Er ist klein, rund und von hübschen Häusern umringt. Den besten Blick auf das bunte Treiben im Herzen von St. Pauli habt ihr von der kleinen geschwungenen Mauer unter den großen Bäumen.

Toastbar

Die letzte Station ist die Toastbar. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – denn wer hier einmal drin ist, stolpert meist erst im Morgengrauen wieder raus. Die Drinks sind einfach zu lecker, die Stimmung zu gut. Hier will man einfach nicht mehr weg. Und wenn, dann nur, um sich bei der Tabakbörse gegenüber mit einem Bier auf den Bordstein zu setzen.

Weidenallee

Straßen, Gassen, Twieten #2

Geheimtipp Hamburg

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.