7 Hamburger:innen, die LGBTQIA+-Awareness schaffen Pride-Power!

Geheimtipp Hamburg Stadt & Leute Lgbtqia+ 7 Hamburgerinnen – ©pexels

Als Pride Month stand der Juni ganz im Zeichen der LGBTQIA+-Community: Weltweit wurden Regenbogenfahnen geschwenkt, um die Vielfalt der Gesellschaft zu feiern und für mehr Toleranz zu werben – und das finden wir super! Doch die Awareness für die Rechte der LGBTQIA+-Community sollte mit dem Monatswechsel nicht enden. Zum Ende des Pride Months stellen wir euch daher sieben Hamburger:innen vor, die uns das ganze Jahr übers Queersein aufklären und auf wichtige Problematiken aufmerksam machen.

Aljosha Muttardi 

Aljosha Muttardi ist vor allem durch den YouTube-Kanal „Vegan ist Ungesund“ bekannt geworden – vielleicht kennen einige von euch noch seine gemeinsamen Videos mit Gordon Prox, in denen die zwei Männer mit viel Witz und Humor über die pflanzliche Ernährung aufklärten? Aljosha setzt sich jedenfalls nicht nur für den Veganismus ein, sondern zunehmend auch für die LGBTQIA+-Community: In diesem Jahr war er zum Beispiel auch Teil der Netflix-Show „Queer Eye Germany“. Auch auf seinem Instagram-Kanal thematisiert er wichtige Fragen rund ums Queersein – ganz ohne erhobenen Zeigefinger und dafür super verständlich für alle!

Wikiriot

Wikiriot dürften viele als Teilnehmerin der lesbischen Dating-Show „Princess Charming“ kennen. Schon im TV sprach sie viel über vermeintliche Tabus und machte auf Diskriminierungen aufmerksam. Das führt sie jetzt auf ihrem Instagram-Kanal fort: Als Aktivistin, Influencerin und Feministin macht sie sich für die Rechte der LGBTQIA+-Community stark und ist eine der lautesten Stimmen der queeren Community.

Lila Sovia

Lila Sovia  (keine Pronomen) ist zwar in Leipzig geboren, lebt aber seit einigen Jahren in ihrer/seiner Wahlheimat Hamburg. Sie/er bezeichnet sich selbst als queerfeministische:n Rapper:in, Lyriker:in und Spoken Word Performer:in und eroberte schon in jungem Alter die Slam Bühnen Deutschlands. Ihr/sein intersektionell-feministischer Aktivismus spiegelt sich auch in ihren/seinen künstlerischen Arbeiten wider. Unbedingt mal auschecken!

Saskia Michalski

Saskia Michalski ist Dozentin für Diversity & Queerness, lebt in einer polyamoren Beziehung und klärt ihre knapp 80.000 Follower:innen auf ihrem Instagram-Kanal über genau diese Themen auf. Auch in ihrem Podcast „Die Michalskis“ spricht sie gemeinsam mit ihrer Frau und ihrem Mann über das Leben in einer polyamoren Beziehung – super spannend und augenöffnend!

Lucy Hellenbrecht

Na gut, hier schummeln wir mal etwas: denn Lucy Hellenbrecht lebt nicht in Hamburg, sondern in Lüneburg – aber wir wollen sie hier trotzdem nicht unerwähnt lassen! Die Ex-GNTM-Teilnehmerin hat kürzlich erst eine Hauptrolle in der ARD-Serie „Rote Rosen“ ergattert. Darin spielt das Transgender-Model eine Pferdewirtin, die ebenfalls eine trans Frau ist – auf ihrem Instagram-Kanal bezeichnete sie das als „Meilenstein für die deutsche LGBTQ+ Community“. Finden wir auch, mehr davon!

Ilgen-Nur

Die Sängerin und Rock-Gitarristin Ilgen-Nur ist in der deutschen Indie-Musiklandschaft längst eine echte Größe – und sie bezeichnet sich selbst als queer. Ihre Queerness thematisiert sie auch ganz offen in ihren eigenen Songs – manchmal subtil, manchmal direkter. So wurde zum Beispiel ihr Song „Silver Future“ nach einer Queer-Bar in Berlin benannt.

Hana Corrales

Hana Corrales dürften vielleicht einige aus ihrem Video auf Instagram kennen, mit dem sie im letzten Jahr über eine Million Menschen erreicht hat: Darin machte sie ihrer Wut über das diskriminierende Transsexuellengesetz Luft und forderte dessen Abschaffung. Und auch immer noch setzt sich die trans Frau auf ihrem Kanal für die Rechte von Minderheiten ein und zeigt Probleme in der Gesellschaft auf, die uns alle beschäftigen sollten. Danke für deine wichtige Aufklärungsarbeit, Hana!