Ab aufs Wasser!

Ab aufs Wasser!7 Erlebnisse auf der Alster und Elbe

Hamburg und Wasser gehören einfach zusammen, das ist uns längst klar. Genau aus diesem Grund ist es an der Zeit, unsere wunderschöne Hafenstadt von seinen zahlreichen Wasserwegen aus zu erkunden. Egal ob Elbe, Alster oder unsere Fleete und Kanäle, die Liste an Möglichkeiten ist lang. Wir haben für euch die schönsten Gefährte und Strecken herausgesucht, um Hamburg von einer neuen Seite zu entdecken!

MIT MOIA ZUM ZIEL

Hamburgs Ridesharing-Service

Die futuristischen Autos von MOIA cruisen mit euch zu den besten Spots der Stadt – leise, umweltfreundlich und mit Elektroantrieb.

Um mit den galaktischen Shuttles von A nach B zu kommen, braucht ihr eigentlich nur die MOIA-App. Dort gebt ihr den Start- und Zielort ein, sucht eine Fahrt und erfahrt wenig später, wo genau ihr abgeholt werdet. Dann stiefelt ihr zum Abholort, steigt ein und bezahlt am Ende auch wieder ganz bequem über die App. Easy, oder?

Kanufahrt

Beginnen wir mit einem Klassiker, um Hamburg vom Wasser aus zu entdecken. Was gibt es schließlich Schöneres, als sich an einem warmen Sommerwochenende im Kanu durch Hamburgs Kanäle treiben zu lassen?! Am besten schnappt ihr euch ein paar Freunde, packt euer Picknickzeug und genügend Getränke ein und schon kann die Fahrt beginnen.

Unsere Lieblingsstrecke: Entlang der Gose und Dove-Elbe könnt ihr die wahrscheinlich grünsten Ecken Hamburgs bestaunen. Satte Wiesen, schnatternde Gänse und zirpende Grillen betören unsere Sinne. Wer hier paddelt, findet die perfekte ländliche Idylle! Für diese Strecke braucht ihr circa 3 Stunden.

Stand-Up-Paddling

Wer sich etwas mehr zutraut, darf sich gern mal im Stand-Up-Paddling probieren. Was zur Trend-Sommersportart geworden ist, ist eigentlich gar nicht so schwer, wie es aussieht. Zugegebenermaßen fühlt sich das Ganze am Anfang etwas ungewohnt an, aber Übung macht den Meister! Ganz neu dabei sind die Paddle-Boards von Anisha an der Krugkoppelbrücke. Die haben eine Besonderheit: Sie leuchten dank LED-Installation im Wasser!

Unsere Lieblingsstrecke: Wir beginnen am Langen Zug und paddeln den Osterbekkanal weiter hinunter. Hier nehmen wir den Abzweig in den Barmbeker Stichkanal bis wir am Ende im Stadtpark ankommen. Für die Tour solltet ihr circa 3 Stunden (inkl. Rückweg) einplanen.

Ruderschnupperkurs

Eine normale Kanufahrt ist euch zu langweilig und ihr wollt euch unter freiem Himmel mal so richtig auspowern? Dann könnte ein Ruderschnupperkurs genau das Richtige für euch sein! Viele Hamburger Rudervereine bieten regelmäßige Anfängerkurse an und freuen sich immer über neugierige Nachwuchstalente. Ihr werdet zu kleinen „Ruder-Experten“ und lernt neben Ruderbewegungen und -kommandos auch etwas über die Regeln zur Gewässernutzung. Zeit, das Ruder selbst in die Hand zu nehmen!

Unsere Lieblingsstrecke: Für die ersten Ruderversuche eignet sich vor allem die weite Fläche der Außenalster. Allerdings gehört zu einem richtigen Rudertraining natürlich auch ein Techniktraining. Wenn euch das Ruder-Fieber gepackt hat, solltet ihr also auch ein wenig Zeit für das Training im Indoor-Fitnessbereich einplanen.

Wasserski & Wakeboard

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Während wir Tretboote, Ruderer oder Kanus beinahe täglich auf der Alster sehen, sind Wakeboarder und Wasserskifahrer ein eher seltener Anblick in unseren Gewässern. Kein Wunder, denn wer hat schon ein Motorboot zu Hause und besitzt dazu noch ein Paar Wasserskier? Wakeboarder und Freunde des Wasserskis tummeln sich eher in den Wassersport-Anlagen vor den Toren Hamburgs. Über einen Lift mit einer Wasserskileine und Haltegriff wird man wie von einem Motorboot über das Wasser gezogen.

Unsere Lieblingsstrecke: Die Wassersportanlagen befinden sich ausschließlich an Seen. Der Wasserskilift befördert euch dann Runde für Runde um den See, sodass ihr landschaftlich eher wenig geboten bekommt. Das mindert den Spaßfaktor aber keineswegs!

Tretboot

Auch dieser Klassiker darf in unseren Vorschlägen natürlich nicht fehlen. Ob im romantischen Schwanen-Tretboot oder doch lieber klassisch: eine Tretboot-Tour ist die perfekte Gelegenheit, um mal die Seele baumeln zu lassen. Wer sich ab und zu nach einer Abkühlung sehnt, kann sich natürlich auch ein Tretboot mit Badeleiter mieten. Egal, ob mit Freunden, Familie oder Partner – Spaß ist immer vorprogrammiert!

Unsere Lieblingsstrecke: Wir lieben die Tour beginnend im Stadtparksee durch den Goldbekkanal. Von hier macht ihr einen kurzen Abstecher in den Mühlenkampkanal, um euch am Café Canale ein Eis direkt ins Tretboot reichen zu lassen. Das könnt ihr dann perfekt auf dem Weg zum Rondelteich genießen. In gut 2 Stunden kommt ihr an einigen von Hamburgs schönsten Ecken vorbei. 

Segeltörn

Mit gespannten Segeln und Wind in den Haaren durch das Wasser gleiten. Welchem Nordlicht schlägt bei diesen Gedanken nicht das Herz ein wenig höher?! Wie gut, dass rund um die Alster zahlreiche Schnupperkurse angeboten werden. Zumindest einmal sollte jeder von euch sein Segelglück versuchen. Am Ende könnt ihr dann nicht nur Backbord von Steuerbord unterscheiden, sondern auch eigene Segelmanöver durchführen.

Unsere Lieblingsstrecke: Ähnlich wie beim Rudern startet ihr eure ersten Segelversuche am besten auf der Außenalster. In einer Stunde bringen euch die Profiskipper alles bei, was ihr am Anfang wissen müsst. Die Zeit vergeht allerdings wie im Flug, sodass ihr am Ende bestimmt gern noch ein Stündchen dranhängen möchtet. 

Übernachtung im Hausboot

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Egal ob waschechte Hamburger Jungs und Deerns oder zugereister Tourist – eine Übernachtung auf einem Hausboot ist für jeden ein echtes Abenteuer! Ein Glück, dass wir in Hamburg gleich mehrere Liegeplätze für diesen Wohnort der besonderen Art haben. Die Hausboote könnt ihr oft schon für ein Wochenende mieten und es euch hier so richtig gemütlich machen.

Unsere Lieblingsstrecke: Die Hausboote bleiben meist an ihrem Anliegeplatz liegen. Aber keine Sorge, die sind in der Regel so schön gelegen, dass man hier gut und gerne verweilen kann. 

Lisa Knauer

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Dahlina-Sophie Kock

Dahlina ist Nordlicht durch und durch. Als waschechte Dithmarscher Deern verliebt sie sich (stets mit ihrer Kamera bewaffnet) jeden Tag neu in unsere schöne Hansestadt. Zu einem Bierchen sagt sie nicht Nein und genießt jedes Konzert, das ihr in die Quere kommt. Wir nennen sie auch liebevoll „Die Frau mit den sieben Mägen“ – denn gutes Essen ist ihre Leidenschaft.