Lohsepark

LohseparkGrünes Glück in der HafenCity

Die HafenCity kann nur mit neuen U-Bahn-Stationen, der Elphi und einem Blick auf Pötte beeindrucken? Von wegen! Die HafenCity erstrahlt auch in sattem Grün. Direkt neben der Uni befindet sich der Lohsepark, der zum Entspannen und Sporteln einlädt.

Der Lohsepark wird immer grüner!

Neben all den Highlights, die in der HafenCity nach und nach aus dem Boden schießen, ist der Lohsepark definitiv ein Must-see. Also schauen wir uns mal an, was sich hier in der letzten Zeit alles getan hat. Und tatsächlich: In diesem Park fühlen wir uns direkt wohl. Diese vier Hektar große Grünfläche ist der größte Park in der HafenCity und bildet einen schönen Kontrast zu der sich im Bau befindenden Umgebung. 

Fun, Action und idyllische Ruhe

Ihr könnt es euch auf den zahlreichen Bänken mit einem Buch in der Sonne bequem machen oder zwischen den über 500 kleinen und größtenteils heimischen Bäumchen eure Yoga-Matte ausrollen und in aller Ruhe den Sonnengruß machen. Und das nahezu ungestört und in fast kleinstadtähnlicher Idylle. Auch ein paar Apfelbäumchen sind im Lohsepark schon zu finden.

Wer auf mehr Action steht, kann sich auf dem Basketballcourt austoben oder die Multifunktionsfläche für weitere sportliche Aktivitäten nutzen. Wenn euch die Kids lassen, könnt ihr sicher auch auf dem Spielplatz schaukeln, wippen oder rutschen. Der Anblick auf die Spielgeräte unserer Kindheit ist zumindest sehr verlockend.

Ihr habt Bock zu slacken? Im Lohsepark müsst ihr nicht mal nach passenden Bäumen suchen. Hier stehen gleich ein paar gespannte Slacklines für den Balanceakt bereit. Und auch Freudensprünge können hier geübt werden: Ein paar Trampolins laden Groß und Klein zum Hüpfen ein. 

Ort der Erinnerung

Aber neben all den Spots, an denen man sich im Lohespark amüsieren kann, ist der Park auch ein Ort der Erinnerung. Denn hier stand das im Jahr 1955 vollständig gesprengte Gebäude des Hannoverschen Bahnhofs. Aus diesem Grund wird hier in würdevoller Art und Weise den Opfern der Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg gedacht und vereint somit die dunkle Vergangenheit mit der Gegenwart der Hansestadt. 

Eine diagonal den Lohsepark durchziehende Fuge erinnert an den Verlauf der ehemaligen Gleisanlagen und verbindet die noch vorhandenen Reste des Bahnsteigs 2 mit den Fragmenten des einstigen Bahnhofsvorplatzes am Lohseplatz.

Tinka Rebhan

Aufgewachsen in der Lüneburger Heide ist Tinka seit fünf Jahren "nordish by heart" und das schlägt ziemlich laut für die Schiffe, das Meer und den Hafen. Dabei erkundet Tinka die Stadt besonders gerne mit ihrem Rad und ist dabei immer auf der Suche nach noch unentdeckten Ecken Hamburgs.