La Crème de la Crêpe

La Crème de la CrêpeEssen wie Gott in Frankreich

Bonjour, liebe Foodie-Freunde! Heute nehmen wir euch mit auf einen kulinarischen Kurztrip nach Frankreich – zu Jean und seinem Restaurant La Crème de la Crêpe. Der hübsche Laden in Ottensen tischt Galettes und Crêpes auf, die nicht nur richtig gut schmecken, sondern auch noch super satt machen. Très bien!

Bienvenue en France!

Ein Streifzug vor unserer Haustür

Das Gute liegt bekanntlich so nah – in unserem Fall nur ein paar Gehminuten vom Büro entfernt. Wir spazieren durch Ottensen, biegen einmal rechts und zweimal links ab und schon sind wir da: in der Erzbergerstraße, wo Jean sein erstes eigenes Restaurant eröffnet hat, das La Crème de la Crêpe!

Lauscher auf und Tassen hoch!

Der ehemalige Pariser und Wahl-Hamburger empfängt uns nicht nur mit einem herzlichen "Bonjour!", sondern auch mit einer großen Flasche original französischem Cidre, den er von seinem Lieblingsgut in der Bretagne mitgebracht hat. Santé – und auf diesen tollen Ort! Wir schlürfen prickelnden Apfelwein und lauschen Jeans Geschichte. Die handelt von einem Management-Studium, einem Faible für Deutschland und dem Traum, Restaurantchef zu sein.

Bienvenue en France!

Welcome to Hamburgo!

Jean hat immer nur Gutes von Hamburg gehört und so war für ihn klar, dass er zum Leben und Arbeiten zu uns in den Norden ziehen will. Vor fünf Jahren war es dann soweit: Er packte seine Koffer und steuerte unsere hübsche Hansestadt mit all ihren Gastronomien an. Nach Stationen im Alten Mädchen, der Schankwirtschaft und dem Ti Breizh, suchte er eine Location, machte einen Galette-Kurs, sammelte Rezepte – und öffnete Ende letzten Jahres endlich die Türen des La Crème de la Crêpe!

Zu Besuch bei Jean

Die Leute sollen hier reinkommen und das Gefühl haben, in Frankreich zu sein.

Jean über sein Restaurant "La Crème de la Crêpe"

Unser kleines Frankreich

Seitdem ist Ottensen um ein Stück Frankreich reicher. Und das liegt nicht nur an dem Akzent, mit dem Jean zu seinen Gästen spricht, sondern auch an den Galettes und Crêpes, die hier schmecken wie in einem kleinen Bistro in der Bretagne. Denn vom Buchweizenmehl über den Schinken bis hin zum Käse importiert Jean alle Zutaten aus seiner Heimat – außer das Gemüse, das bezieht er lieber frisch aus dem Hamburger Umland.

Jeans kleines Frankreich

Drei Galettes, bitte!

Jetzt will uns Jean auch nicht mehr länger auf die Folter spannen und fragt uns, ob wir Vegetarier sind, gerne Käse mögen und Lust, auf eine Überraschung haben. Und ob wir das haben! "Gut, dann weiß ich, was ich mache", murmelt er und dreht sich verschmitzt zu seinem Koch aus Frankreich um.

Salut, Léopold, Paul & Bernard!

Oh là là! Wenig später stehen drei riesige Teller vor uns: mit Babyspinat, Tomaten, Avocado und Feldsalat, mit vier Käsesorten und mit Bayonne-Schinken, Pinienkernen, gekochtem Ei, Tomaten und französischem Emmentaler. Wir können es gar nicht erwarten, Léopold, Paul und Bernard zu vernaschen. Keine Angst, wir machen uns nicht an das Team ran – die Galettes sind nach Freunden und Verwandten von Jean benannt!

Lecker!

Wow, sieht das gut aus!

Galette & Vino, très bien!

Crêpes? Oh ja!

Wir sind eigentlich schon pappsatt, wollen aber unbedingt noch einen von Jeans Crêpes probieren. Mit vereinten Kräften – und Bäuchen – machen wir uns an die Kreation mit salzigem Karamell, gebrannten Mandeln und Vanilleeis. Mon Dieu, schmeckt das köstlich!

Wer könnte zu so etwas "Nein" sagen?

À bientôt!

Wir könnten noch ewig an den kleinen Bistrotischen sitzen und auf die stylischen Midcentury-Möbel, die hübschen Details und die vielen Mitbringsel aus Frankreich gucken. Doch so langsam füllt sich der Laden und andere hungrige Galette-Fans wollen von Jean verköstigt werden. Und so verabschiedet sich der gastfreundliche Franzose von uns – aber nicht, ohne uns noch einen Tipp für einen Absacker mit auf den Weg zu geben: die DenkBar in Eimsbüttel, sein Lieblingsort in Hamburg.

DenkBar

Griechische Gemütlichkeit mit Livemusik

Lisa Knauer

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Anna Paulina Graf

Anna ist unsere kleine Schwäbin. Und das hört man auch, denn selbst nach fast fünf Jahren in Hamburg kann sie noch kein Hochdeutsch. Mit jeder Menge Gratis-Ausflugstipps, ihrem Fahrrad und ganz viel Entdeckerdrang zeigt sie ihren Freunden die Stadt – und jetzt auch euch.