7 Rodel-Strecken in und um Hamburg Auf die Piste, fertig, rodeln!

Schnee in Hamburg – eine echte Rarität. Denn normalerweise tanzen die weißen Flocken vom Himmel und schmelzen, sobald sie den Boden erreichen. Das Resultat: der altbekannte graue Hamburger Schneematsch. Doch wenn es tatsächlich einmal kalt genug ist und der Schnee liegen bleibt, gibt es kein Halten mehr. Dann werden die Schlitten rausgeholt und jede freie Fläche mit einem Gefälle zur Rodelpiste ernannt. Und damit ihr die kommenden Schneetage besonders viel Pisten-Spaß habt, kommen hier unsere sieben Rodel-Tipps.

Rodeln macht vor allem Spaß, wenn sich alle wohlfühlen Take care!

Bitte gebt auch im Rodel-Eifer acht aufeinander. Wenn ihr merkt, dass sich bereits viele Menschen auf der Strecke tummeln, dann seid bitte so verantwortungsbewusst und fahrt zur nächsten Rodelpiste. Nur so können wir vermeiden, einander zu gefährden. Und achtet selbstverständlich bei eurer Abfahrt auch auf eure Umgebung, um Kollisionen zu vermeiden. Viel Spaß und bleibt gesund!

Altona

Altonaer Volkspark 

Die hügeligen Waldwege im Altonaer Volkspark eignen sich nicht nur für einen Spaziergang durch den Schnee, sondern auch perfekt zum Rodeln. Denn hier gibt es nicht nur einen Abhang! So könnt ihr euren Rodelspaß genießen, ohne euch dabei in die Quere zu kommen. Und alle Eltern, die zwischendurch auf der Suche nach etwas Ruhe sind, finden in dem weitläufigen Park genug ruhige Ecken für einen kleinen Spaziergang abseits der Pisten. Die großen Wiesen eignen sich außerdem perfekt zum Schneemann bauen. Hier kommt also jeder auf seine Schnee-Spaß-Kosten.

Hinkommen: Entweder mit dem Auto oder der Buslinien 2 und 3 bis Haltestelle Luruper Chaussee / Desy.

Bergedorf

Doktorberg im Bergedorfer Gehölz

Der Doktorberg im Bergedorfer Gehölz ist etwas für die fortgeschrittenen Rodler unter euch. Denn die Rodelbahn ist mit 1.000 Metern Länge nicht nur die längste Hamburgs, sondern fordert ihre Rodler auch mit einem starken Gefälle und vielen Kurven heraus. Wer den Aufstieg bis ganz nach oben schafft, kann sich auf sage und schreibe 20 Minuten Abfahrt freuen! Juhu!

Hinkommen: Entweder mit dem Auto auf der B 207 bis zum Bergedorfer Gehölz (Reinbeker Straße) oder dem 235er Bus ab der S-Bahn Bergedorf bis zur Haltestelle Waldschloss. Parkplätze sind vorhanden. 

Rodeln an der Elbe

Baurs Park, Hindenburgspark, Rosengarten, Schinkel Park

An der Elbe kann man nicht nur wunderbar entlang spazieren, sondern auch spitzenmäßig Rodeln. Und zwar gleich in mehreren der schönen Parks entlang unseres Lieblingsfluss. Ob Baurs Park, Hindenburgspark oder Rosengarten – hier könnt ihr das Gefälle zur Elbe runter ideal für ein bisschen Rodelspaß nutzen. 

Und wer es ganz professionell angehen möchte, der sollte unbedingt einen Abstecher in den Schinkel Park machen. Auf 450 langen und steilen Strecken macht das Rodeln ganz besonders viel Spaß. Stimmen die Bedingungen, wird dafür sogar eine spezielle Eispiste präpariert, auf der es dann rasant in Richtung Elbe geht. Wenn ihr hier rodeln wollt, braucht ihr allerdings eine Kreek. Einen speziellen flachen Kastenschlitten, der traditionell in Blankenese hergestellt wird. Wie gesagt: Rodeln für Profis.

Harburg

Harburger Berge

Was würde sich besser für einen ausgedehnten Rodel-Ausflug eignen als Hamburgs eigene Berglandschaft – die Harburger Berge. Unsere Empfehlung: Hoch auf den Reiherberg und von da die 250 Meter lange Strecke ins Tal hinabrasen. Aber in den weitläufigen Hamburger Bergen findet ihr eigentlich an fast jeder Ecke einen geeigneten Abhang zum Rodeln. Und das Beste: Hier ist wirklich viel Platz. Ihr könnt euch also mit großer Wahrscheinlichkeit gut aus dem Weg gehen, um Kollisionen zu vermeiden.

Hinkommen: Mit dem Auto zum Reiherbergsweg. Den Parkplatz findet ihr am Gasthaus Kärntner Hütte.

Hummelsbüttel

Raakmoor und Alter Müllberg

Der Müllberg beim Hummelsee gehört zu den anspruchsvollen Rodelbahnen in Hamburg. Denn die 1990 aufgesattelten Hummelsbüttler Müllberge sind mit knapp 40 Metern über Bodenniveau eine der höchsten Erhebungen in ganz Hamburg. Hier könnt ihr euch neben einem fantastischen Weitblick also auf lange, spaßige Abfahrten freuen.

Hinkommen: Mit dem Auto fährt man über die Glashütter Landstraße, Parken am Kiwittredder. Wer mit dem Bus 24 kommt, steigt bei der Haltestelle Lademannbogen aus, von dort ist es ein längerer Fußweg.

Billstedt

Öjendorfer Park

Auch der Osten Hamburgs kann mit einer super Rodelbahn punkten. Und zwar in Öjendorfer Park in Billstedt. Wenn ihr am Südende des Sees oben auf dem Berg steht, findet ihr euch von mehreren unterschiedlich langen und steilen Rodelbahnen umgeben. Die Längste von ihnen bietet ganze 150 Meter lang Rodelspaß. Yippie!

Hinkommen: Mit dem Auto über den Barsbütteler Weg oder mit dem 263er Bus bis zur Haltestelle Gleiwitzer Bogen.

Umland: Buchholz

Brunsberg

Wem die Rodelstrecken in Hamburg zu kurz sind, der findet im Umland von Hamburg sein Glück. Denn der Brunsberg in Buchholz ist mit 129 Metern Höhe DAS Eldorado für Schlittenfahrer! Die weitläufige Nordheide bietet nicht nur viel Platz, sondern vor allem genug Hügeln zum hinab rodeln. Und wenn es an den Pisten doch einmal zu voll wird, kann man hier auch hervorragend durch den Schnee wandern.

Hinkommen: Mit dem Auto zur Adresse: Am Bahnhof Sprötze, Sprötzer Bahnhofstraße, 21224 Sprötze. Mit der Bahn mit dem Metronom (RE 3) Hamburg-Bremen bis Bahnhof Sprötze.

Rodel-Vorbereitungen für Profis Ein fitter Schlitten

Schlitten kommen in Hamburg nicht allzu regelmäßig zum Einsatz. Also solltet ihr vorher sichergehen, dass ihr sie richtig in Schuss bringt. Rostige Kufen bekommt ihr mit feinem Schmirgelpapier (120 – 240er Körnung) schnell wieder schick. Und wer besonders geschmeidig den Berg hinunter will, kann noch mit einer Wachskerze die Kufen einwachsen. Tada, fertig ist der Hamburger Profischlitten.