Ein Traum vom Morgenland

Ein Traum vom Morgenland7 arabisch-orientalische Restaurants in Hamburg

Die arabische Küche ist so außergewöhnlich und geschmacksgewaltig, dass man sie eigentlich nur lieben kann. Ein Glück, dass wir die Farben, Gewürze und Gerüche des Orients auch bei uns in Hamburg gefunden haben. Falafel, Hummus und Kumin tragen uns auf einem fliegenden Teppich von Hamburg über Syrien bis hoch in den siebten Himmel des Genusses. Also auf ins Schlaraffenland: Diese sieben Spots lassen euch von farbenfrohen Wochenmärkten, alten Kochtraditionen und 1001 Nächten träumen.

Orientalisches Streetfood im Grindel

Orientalisches Streetfood hat in der Grindelallee einen neuen Namen gefunden: Hamburgs nahöstlicher Kulinarik-Tempel heißt Diggi Smalls, steht auf Hip-Hop und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die feinsten Geschmacksknospen der Stadt in ekstatische Zustände zu versetzen. Inspiriert von der Straßenküche arabischer Metropolen geht es hier darum, authentisches Essen mit Einflüssen aus der Türkei oder dem Iran in der hanseatischen Restaurantlandschaft zu etablieren. Auf der Karte stehen eine Vielzahl an köstlichen Roll-ups, die mit herzhaftem Lamm oder Fried Chicken, Salat und besonderen Saucen gefüllt sind und euch nicht nur satt, sondern auch verdammt glücklich nach Hause gehen lassen. Ein Hoch auf die Geschmackswelten des Orients!

Willkommen in Marokko

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Willkommen im Morgenland, Willkommen bei 1001 Nacht! In Kulinarik-Tempeln, in denen die hohen Decken mit marokkanischen Laternen überzogen sind, die Wände in warmen Terrakottatönen leuchten und die Speisen nach fremden Gewürzen und neuen Genüssen munden, da lebt die arabische Kultur in Hamburg wie nirgendwo zweites. So auch im Le Marrakech: die orientalische Oase in Hamburg Eppendorf entführt euch bereits seit 1994 in die fernen Welten Marokkos. In der Gert-Marcus-Straße könnt ihr euch nicht bloß von einem bunten Assortiment an nordafrikanischen Wohnaccessoires, sondern auch von einem kulinarischen Spektakel der besonderen Art verzaubern lassen. Mezze, Falafel und Linsencurry schmecken dabei vortrefflich und wunderbar authentisch. Ganz viel Liebe.

Einen kulinarische Reise nach Tel Aviv

Shalom! Wohl kaum eine andere Stadt hat unsere hanseatischen Herzen so stürmisch erobert wie das lebendige, bunte und unaufgeregte Tel Aviv. Die hippe Mittelmeermetropole Israels ist einer dieser wunderbaren Orte, an denen Kunst, Kultur und Kulinarik aufeinandertreffen und damit eine ganz besondere Atmosphäre der Lebensfreude und Leichtigkeit schaffen. Deshalb sind wir auch mehr als nur ein wenig begeistert, dass die israelische Kochkunst in der Paul-Roosen-Straße eine Hamburger Heimat gefunden hat. Das Simbiosa bezaubert die orientalischen Feinschmecker der Stadt mit einer Fusion aus typischen, veganen Speisen und hanseatischem Kaffeegenuss. Köstlichkeiten wie frittierte Aubergine auf Humus, Kurkuma-Bohnen und Sabich entführen uns ins Morgenland. Wir sind verliebt.

Levante Küche in der St. Pauli Hafenstraße

Das Cozy und Jo in den Küchen der Welt zuhause sind, ist ja mittlerweile weit bekannt: die Kochkünstler von Salt & Silver bereisten auf ihrer Suche nach neuen, spannenden Rezepten schon große Teile des südamerikanischen Kontinents und lernten auf diesen Streifzügen die fantastischen Geschmackswelten von Mexiko bis Peru kennen. Obwohl sie diese Wurzeln niemals vergessen möchten, geht die Weltreise nun weiter - und zwar ins Morgenland. Die levantinische Küche umfasst die leckersten Gerichte aus Syrien, Armenien, Israel, Palästina und dem Libanon. In der St. Pauli Hafenstraße verbinden Cozy und Jo die besonderen Aromen von Zaatar, Kardamom und Kumin mit alten Kochtraditionen des Nahen Ostens. Ein Fest für die Sinne, wie wir es lieben.

Hamburgs erste Pitaria - ein Herzensprojekt

Hamburgs erste Pitaria hat sich wohlpositioniert im Eppendorfer Weg und in Hammerbrook eingenistet, um euch mit den besonderen Genüssen der syrischen Küche zu beglücken. Das Salibaba zählt zweifellos zu unseren liebsten Imbissen der Stadt. In unaufgeregter, doch gemütlicher Atmosphäre speist ihr hier frischgebackene Pitas mit frei wählbarer Füllung, die von Falafel über Maispoularde bis hin zu Hummus und Harissasauce absolut keine Wünsche offenlässt. Das Besondere: im Salibaba mundet es nicht nur ganz vorzüglich – hinter der Orient Oase steht auch ein echtes Herzensprojekt. Unterstützt von dem erfolgreichen Gastronom Hanna, wird der Imbiss nämlich von syrischen Flüchtlingen geleitet, die so die Chance haben, ein eigenes Standbein aufzubauen. Integration der allerbesten Art – die das Mittagessen gleich zweimal so gut schmecken lässt.

Im siebten Himmel des Genusses

Ein Hoch auf die arabische Esskultur: im Mazza findet ihr den Orient mitten in Hamburg. Der Eimsbütteler Genusstempel lässt euch nicht nur wie die Götter speisen, sondern verwöhnt euch dabei auch mit einer wundervollen Gastfreundschaft. Nur eine Straßenecke vom Schlump entfernt, erwartet euch am Moorkamp eine Zelebration der syrischen Küche, die euch unwiderstehlich schmackhaft in einem pompösen 5-Gänge Menü dargeboten wird. Lammfilet in Rotwein-Schalotten-Sauce, Falafel und hausgemachtes Meloneneis sind nur ein kleiner Vorgeschmack der wunderbaren Vielfalt an kulinarischen Köstlichkeiten, auf die ihr euch hier freuen könnt.

Libanesisch in der Rentzelstraße

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Willkommen im Libanon, wo das Fladenbrot warm, das Baklawa honigsüß schmeckt und der Tabbouleh – ein Salat aus Blattpetersilie, Minze, Bulgur, Tomatenwürfeln und Frühlingszwiebeln – als die Königin der Mesa gilt. Das Békaa - Hamburgs Teleporter in den Nahen Osten - lernt ihr die die libanesische Küche als lebendig, authentisch und sündig lecker kennen. Das orientalische Restaurant in der Rentzelstraße ist ein echter Tempel des Genusses, der uns die arabische Welt so schmackhaft wie kein Zweiter macht. Von Lammfleisch bis hin zu Auberginenauflauf lässt das Békaa absolut keine Wünsche offen. Unscheinbar, familiär und urgemütlich – wie wunderbar.

Bei den Göttern des Olymps

Griechisches Lebensgefühl in Hamburg

Dieser Beitrag ist auf redaktioneller Ebene entstanden. 

Tabitha Wedemann

Nachdem Tabitha die letzten sieben Monate durch die Weltgeschichte gereist ist, hat sie jetzt ihren Weg zurück nach Hamburg gefunden, um ihrer Leidenschaft fürs Schreiben nachzugehen. Wenn sie nicht gerade in Cafés sitzt, Gedichte verfasst oder über Festivals tanzt, erkundet sie am liebsten all die besonderen Ecken ihrer Heimatstadt!